Medien-Information
IHK-Siegel TOP AUSBILDUNG
Unternehmen Pöppelmann, Abeking & Rasmussen, Remmers, Airbus
Aerostructures und August Brötje Handel rezertifiziert
64/2025 vom 15. Dezember 2025
„Das Siegel TOP AUSBILDUNG ist ein Aushängeschild und ein bisschen vergleichbar mit der Stiftung Warentest“, sagt Heike Eilers von August Brötje Handel in Rastede stolz. Neben Brötje wurden kürzlich fünf weitere Unternehmen aus dem Oldenburger Land mit dem IHK-Zertifikat ausgezeichnet: Pöppelmann (Lohne), Remmers (Löningen), Dorma Hüppe Raumtrennsysteme (Westerstede), Airbus Aerostructures (Nordenham) und Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft SE (Lemwerder). Alle Betriebe wurden rezertifiziert.
Die 2018 eingeführte Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich durch eine besonders hohe Qualität in der Ausbildung hervortun. Sie gilt für jeweils drei Jahre und kann nach erfolgreicher Rezertifizierung verlängert werden. Derzeit führen rund 40 Unternehmen im Oldenburger Land das Siegel. Vergeben wird es nach ausführlichen Audits mit IHK-eigenen und externen Expertinnen und Experten. Unter die Lupe genommen werden dabei Aspekte wie Ausbildungsmarketing, Start, Planung und Durchführung der Ausbildung, Prüfungsvorbereitung und Personalentwicklung. „Es ist nicht einfach, einige Betriebe haben es nicht beim ersten Mal geschafft“, sagt Stefan Bünting, Leiter der IHK-Ausbildungsabteilung. „Es ist gut, wenn da Leute mit einer ganz anderen Brille draufschauen“, so Helge Ziems-Gillerke von Abeking & Rasmussen. „Dann weiß man, dass man auf einem richtigen Weg ist.“ „Wir haben da noch viele Punkte mitgenommen. Und sind bestärkt worden“, ergänzt Yvonne Lamping von Pöppelmann.
Brötje Handel hat derzeit 20 Auszubildende, unter anderem Kaufleute für Groß- und Außenhandel. Ziel sei es, die Azubis nach ihrem Abschluss im Betrieb zu (be)halten, sagt Heike Eilers. Neben der Vermittlung von Fachkenntnissen werde im Rahmen der Ausbildung auch die Sozialkompetenz gestärkt. Die Azubis im zweiten Lehrjahr etwa organisieren in Eigenregie Spendenaktionen.
Bei Dorma Hüppe planen die Nachwuchskräfte eigenverantwortlich Projekte, etwa den Firmen-Auftritt bei der Messe job4u. „Sie können auch im Rahmen des Programms Erasmus+ ins Ausland gehen, wenn sie es selbst organisieren“, sagt Annika Hinrichs.
Remmers bildet in zehn Berufen aus, von der Fachinformatikerin für Systemintegration bis hin zum Lacklaboranten. Der Betrieb hat ein neues Feedback-System für die Azubis und ihre Abteilungen eingeführt. So könne zeitnah auf Auffälligkeiten reagiert und der Einsatz der Azubis optimiert werden.
Pöppelmann bietet bis zu 180 Ausbildungsplätze, von Bürokaufleuten über technische Berufe bis hin zum dualen Studium. Das Unternehmen hat ein umfassendes Ausbildungsmanagement-Tool eingeführt, mitsamt Info-Board und Feedback-Prozessen. Zudem hat Pöppelmann zwecks Berufsorientierung ein „Zukunftsmobil“ entwickelt.
Abeking & Rasmussen kooperiert mit Schulen in Form von AGs. „Das sind die Botschafter für uns.“ Etwa die Metall und Elektro AG, die einmal pro Woche in der Ausbildungswerkstatt von Azubis angeleitet wird. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Arbeitskleidung und Werftausweis. Einige AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer entschlössen sich zu einem Schulpraktikum oder bewerben sich am Ende um einen Ausbildungsplatz.
Abeking & Rasmussen kooperiert mit Schulen in Form von AGs. „Das sind die Botschafter für uns.“ Etwa die Metall und Elektro AG, die einmal pro Woche in der Ausbildungswerkstatt von Azubis angeleitet wird. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Arbeitskleidung und Werftausweis. Einige AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer entschlössen sich zu einem Schulpraktikum oder bewerben sich am Ende um einen Ausbildungsplatz.
Airbus setzt auf verschiedene Projekte an Hauptschule, Oberschule und Gymnasium. „Wichtig ist, dass man in der Schule einen Lehrer hat, der dafür brennt“, sagt Olaf Heinrichs. Erfolgreich sei etwa das gymnasiale Seminarfach Flugzeugbau.
Teil von TOP AUSBILDUNG sind die zweimal im Jahr stattfindenden Netzwerktreffen.