Öffentliche Unterstützung

Hilfe bei Finanzierung

Wichtige Hinweise zur baldigen Beendigung der Corona-Zuschussprogramme / Überbrückungshilfen und Neustarthilfen

Die Corona-Hilfsprogramme im Rahmen der Überbrückungshilfe laufen zum 30. Juni aus. Damit ergeben sich zum Programmende eine Reihe enger Fristsetzungen. So endet die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022, anders als bei den früheren Hilfsprogrammen, bereits kurz vor Ablauf der Förderperiode, nämlich am 15. Juni 2022.

Rückzahlungsfrist für die Corona-Soforthilfen bis Sommer 2023 verlängert

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Frist für rückzahlpflichtige Beträge der Corona-Soforthilfen bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Bislang sollten die Rückzahlungen bis Ende Oktober 2022 geleistet werden. Der Urkaine-Konflikt belastet die Wirtschaft mit gestörten Lieferketten, verschärften Fachkräftemangel und deutlich gestiegene Energiekosten, daher soll die Verlängerung der Frist die Liquidität der Unternehmen schonen.
Mit den Soforthilfen wurden im März 2020 die ersten Hilfsprogramme als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie aufgelegt. Aus Bundes- und Landesmitteln wurden in Niedersachsen mehr als 900 Millionen Euro an über 139.000 Unternehmen ausgezahlt. Da nach dem Ende des ersten Lockdowns im Mai 2020 viele Betriebe wieder gute Umsätze erzielen konnten, war in vielen Fällen der Liquiditätsengpass geringer ausgefallen als zunächst während des Lockdowns befürchtet worden war. Daher müssen manche Unternehmen nach Abgleich mit der tatsächlichen Betriebsentwicklung im Förderzeitraum die Soforthilfen teilweise zurückzahlen, bzw. haben dies bereits freiwillig getan.

Neustarthilfe 2022

Die Neustarthilfe 2022 (April bis Juni) ist Teil des Programms Neustarthilfe 2022. Mit dem Programm Neustarthilfe 2022 werden Soloselbstständige bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie im Förderzeitraum April bis Juni 2022 unterstützt. Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) beträgt wie bei der Neustarthilfe Plus maximal 4.500 Euro pro Quartal. Den Antrag können Sie entweder selbst per Direktantrag oder über prüfende Dritte stellen.

Überbrückungshilfen verlängert

Die Überbrückungshilfe IV laut bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Weitere Infos sowie die FAQs zu den jeweiligen Programmen sind auf der Internetplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de abrufbar.

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Schausteller- und Veranstaltungsbranche kann Überbrückungshilfen aufstocken

Ab sofort können Unternehmen oder Soloselbstständige des Schaustellergewerbes und der Veranstaltungswirtschaft in Niedersachsen Fördergelder zur Aufstockung der Überbrückungshilfe III und III Plus bei der NBank beantragen. Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Soloselbstständige mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen, die von Januar bis Juni 2021 und/oder Juli bis Dezember 2021 gegenüber 2019 infolge der Corona-Pandemie erhebliche Umsatzverluste erlitten haben. Voraussetzung für die Aufstockung ist ein bereits bewilligter Antrag auf Überbrückungshilfe III oder III Plus. 
 Überprüfung der Niedersachsen-Soforthilfe Corona
Die Abrechnung der Niedersachsen-Soforthilfe Corona bei der NBank ist gestartet. Wir haben Ihnen ein Tutorial erstellt, dass Sie dabei unterstützt Ihre von der NBank geforderte Abrechnung anzufertigen. Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie ein Muster-Berechnungstool erhalten Sie direkt bei der NBank.
Achtung: Verlängerung der Frist für mögliche Rückzahlungen nach Überprüfung der Soforthilfe
Die Frist für Rückzahlungen von zu viel erhaltenen Corona-Soforthilfen wird verlängert. Betroffene Antragstellende haben nun bis zum 31.10.2022 Zeit, Rückzahlungen zu leisten. Zuvor war die Frist auf den 28.02.2022 festgelegt. Die Verlängerung der Rückzahlungsfrist geht auf die aktuelle finanzielle Situation der Unternehmen ein. Die Frist von der Abrechnung der Soforthilfe ist von der Neureglung nicht betroffen!

Neustarthilfe Plus

Die Neustarthilfe Plus für Soloselbstständige, kurzfristig in den Darstellenden Künsten sowie unständig Beschäftigte kann unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Die Neustarthilfe Plus wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Förderung bis zu 4.500 Euro sind nun für das 3. und 4. Quartal 2021 möglich. Mehr Informationen zum Programm in den FAQ.

Überbrückungshilfe III plus

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus bis zum 31. Dezember 2021. Die verlängerte Überbrückungshilfe III Plus ist inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August und September. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent. Der Antrag erfolgt wie bisher durch prüfende Dritte. Der Eigenkapitalzuschuss, zur Substanzstärkung besonders stark und andauernd betroffener Unternehmen, wird auch über den September hinaus bis Dezember 2021 zur Verfügung stehen.
Unternehmen, die bereits die erste Überbrückungshilfe III Plus erhalten haben, und weitere Hilfe benötigen, können die Förderung für die Verlängerungsmonate einfach über einen Änderungsantrag erhalten. Alle Unternehmen, die bislang noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus gestellt haben, können jetzt einen Erstantrag für die volle Förderperiode Juli bis Dezember 2021 stellen.

Achtung:
Sonderregelung für den Zeitraum 01.11. – 31.01.2022: Freiwillige Schließungen oder Einschränkungen des Geschäftsbetriebs, weil eine Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, infolge von angeordneten Corona-Zutrittsbeschränkungen (3G, 2G, 2G Plus) unwirtschaftlich wäre, schließen die Annahme eines coronabedingten Umsatzeinbruchs nicht aus und beeinträchtigen die Förderberechtigung ausnahmsweise nicht (weiter Informationen in den FAQ der Ü III plus).
Die aktuellsten Informationen werden zudem auf der Übersichtsseite der Überbrückungshilfe veröffentlicht und ständig aktualisiert.

Härtefallhilfe

Die Härtefallhilfen richten sich an haupterwerbliche Unternehmen und Soloselbständige, die durch die Corona-Pandemie besonders hart getroffen sind und für den Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 nicht antragsberechtigt für die bisherigen Corona-Hilfen (Überbrückungshilfe II, Überbrückungshilfe III, Novemberhilfe, Dezemberhilfe) waren.

Möglich sind Hilfen zwischen 5.000 und 100.000 Euro auf Basis der nachgewiesenen Fixkosten. In Ausnahmefällen können bei einem besonderen landespolitischen Interesse im Rahmen der beihilferechtlichen Vorgaben auch höhere Beträge gewährt werden.

Wie schon bei den bisherigen Corona-Hilfen läuft die Antragstellung über einen sogenannten prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt). Hierbei anfallende Kosten sind im Rahmen der Härtefallhilfen Niedersachsen förderfähig.

Die Förderrichtlinie, weitere Informationen sowie auch Antworten auf häufig gestellte Fragen sind zentral abrufbar: Homepage Härtefallhilfen.

Neustarthilfe

Neustarthilfe: Unser Tutorial zeigt Ihnen die Antragsstellung.

Die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird verlängert und erhöht sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 Euro bekommen. Sie ist nicht auf die Leistungen der Grundsicherung anzurechnen und ist nicht zurück zu zahlen.
 
Neustarthilfe: Rückzahlungsbedingungen beachten
Vorsicht: Der Zuschuss muss ggf. zurückgezahlt werden. Sollte der tatsächliche Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit bei über 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig so zurückzuzahlen, dass in Summe der erzielte Umsatz und die Förderung 90 Prozent des Referenzumsatzes nicht überschreiten. Alle weiteren Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie auf den Seiten der Überbrückungshilfe.

Förderprogramm im Einzelhandel “Digital aufgeLaden”

  • Mit dem Programm fördert das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Digitalisierungsberatungen für kleine und mittlere Einzelhandelsunternehmen durch autorisierte Beratungsunternehmen mit bis zu 2.500 Euro.
  • Der stationäre Einzelhandel steht schon länger vor der Herausforderung, im digitalen Wettbewerb mit dem reinen Online-Handel und den großen Plattformen Schritt zu halten. Die Hygiene-Auflagen durch die Covid-19-Pandemie und der Lockdown haben die Situation noch verschärft. Umso wichtiger ist es für die Unternehmen, jetzt die Chancen der digitalen Möglichkeiten zu nutzen 
  • Zentraler Baustein ist die Plattform www.digital-aufgeladen.de. Die Website bündelt Informationen zum Förderprogramm, zu autorisierten Beratern, Handreichungen zu Digitalwissen für Unternehmen und stellt erfolgreiche Beispiele vor.

“Niedersachsen-Schnellkredit”

Die Frist zur Beantragung der Schnellkredite ist bis zum 24.06.2022 verlängert worden!
  • Das Darlehen “Niedersachsen-Schnellkredit”  ist für niedersächsische Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten gedacht.
  • Gefördert wird der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen.
  • Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über die Hausbanken.

Grundsicherung

Kleinunternehmer und Soloselbständige verfügen oft nicht über eine Arbeitslosenversicherung. Damit ihre Existenz nicht bedroht ist, wird der Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II, vereinfacht. Unter anderem greift für sechs Monate eine wesentlich vereinfachte Vermögensprüfung. Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden für die Dauer von sechs Monaten ab Antragstellung in tatsächlicher Höhe anerkannt.  Die Leistungen sollen schnell und unbürokratisch zunächst für sechs Monate gewährt werden. Die Selbständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden.  Die Antragstellung erfolgt über die lokalen Jobcenter. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Grundsicherung hat die Bundesagentur für Arbeit in einem FAQ zusammengefasst.

Beteiligungskapital: MBG Stabilitätsfonds 2020

Zur Unterstützung von niedersächsischen Unternehmen bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie hat die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) in Kooperation mit der KfW und dem Land Niedersachsen einen neuen Investmentfonds aufgelegt – den MBG Stabilitätsfonds 2020. Profitieren können kleine und mittlere Unternehmen, deren Sitz und geschäftlicher Schwerpunkt in Niedersachsen liegen. Ebenso müssen mindestens 50 % der Vollzeitbeschäftigten innerhalb des Bundeslandes arbeiten. Das Unternehmen darf bis 31.12.2019 kein UiS (Unternehmen in Schwierigkeiten) gewesen sein. Das durch die Beteiligung zufließende Kapital kann flexibel eingesetzt werden. Zum Beispiel für die Anschaffung von Anlagevermögen, für die Mitfinanzierung aller laufenden Kosten wie Mieten, Gehälter und Warenlager (Betriebsmittel) oder auch für bilanzstärkende Maßnahmen.

Beteiligungskapital: NVenture der NBank für Start-ups und KMU

Wenn Sie im Zuge der COVID-19-Krise als Start-up oder als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen einen Liquiditätsbedarf haben, können Sie durch die Bereitstellung von Beteiligungskapital in Form von Kleinbeihilfen gefördert werden.
Das Ziel der NBank ist es dabei, durch NVenture, Innovationen, Wachstumspotential und Beschäftigung zu erhalten sowie MBO/MBI und Nachfolgeregelungen zu ermöglichen.