Finanzierung

Aktuelles zur Finanzierung

7. Juni 2022: Corona-Zuschussförderung nur noch bis zum 15. Juni 2022

Für die Neustarthilfe 2022 und die Überbrückungshilfe IV im Förderzeitraum Januar bis Juni 2022 sind Anträge nur noch bis zum 15. Juni 2022 möglich. Erstmalig endet die Antragsfrist vor dem Auslaufen des Förderzeitraumes. Näheres dazu hier.

4. April 2022: Verlängerung der Überbrückungshilfe IV bis Juni 2022 jetzt technisch umgesetzt

Für die Überbrückungshilfe IV wurde die bereits angekündigte Verlängerung des Förderzeitraums bis Juni 2022 nun auch technisch umgesetzt. Ab sofort können Erst- und Änderungsanträge für den verlängerten Zeitraum über prüfende Dritte beantragt werden. Wichtig: Die Antragsfrist endet am 15. Juni 2022. Nähere Informationen finden Sie hier.

16. Februar 2022: Corona-Hilfen bis zum 30.06.2022 verlängert

Die bewährten Programmbedingungen werden bei der Überbrückungshilfe IV und der Neustarthilfe 2022 auch im zweiten Quartal 2022 fortgesetzt. Darauf macht die Bundesregierung hier aufmerksam.   

25. Januar 2022: Rückzahlungsfrist Soforthilfe verlängert

Das Land NRW verlängert die Rückzahlungsfrist bei der NRW-Soforthilfe bis zum 30. Juni 2023. Damit haben diejenigen, die einen Teil oder sogar alles zurückzahlen müssen, dafür nun acht Monate mehr Zeit. Die ursprüngliche Frist ist nicht mehr gültig. Details darüber erfahren Sie hier.

17. Januar 2022: Antragsverfahren Neustarthilfe 2022 gestartet

Direktanträge auf Neustarthilfe 2022 können seit dem 14. Januar gestellt werden. Im Förderzeitraum Januar – März 2022 gibt es wieder 1.500 Euro pro Monat als Pandemie bedingte Unterstützung, wenn ein Umsatzeinbruch von 60 Prozent und mehr vorgelegen hat. Anträge sind möglich bis zum 30. April 2022. Details dazu finden Sie hier

14. Januar 2022: Tilgungsfreie Zeit verlängern

Für Kredite aus den KfW-Corona-Sonderprogrammen, deren Tilgungszeitraum bis zum 30. Juni 2022 beginnt, ist weiterhin unbürokratisch die Umstellung von einem auf zwei tilgungsfreie Jahre möglich. Die Kreditlaufzeit verlängert sich dadurch nicht. Wesentliche Voraussetzung ist, dass der Antrag bis minimal 10 Bankenarbeitstage vor Fälligkeit der ursprünglich ersten Tilgungsrate bei der KfW eingeht. Die Regelung gilt für Kreditengagements mit einem kumulierten Zusageobligo bis einschließlich 10 Millionen Euro. Sprechen Sie Ihre Hausbank darauf an. 

7. Januar 2022: Anträge zur Überbrückungshilfe IV ab heute möglich

Freigegeben hat der Bund das angekündigte Antragsverfahren für Unternehmen, die auch im ersten Quartal 2022 noch von der Pandemie betroffen sind und Umsatzeinbrüche von mindestens 30 Prozent in einem der Monate des Förderzeitraumes von Januar bis März 2022 erwarten. Details dazu hier.

24. November 2021: Verlängerung Corona-Hilfen – erste Details

Mit Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe Plus geht es für alle Betroffenen im ersten Quartal 2022 weiter. Die Antragsfrist für den neuen Förderzeitraum von Januar bis März 2022 wurde passgenau bis Ende März 2022 verlängert. Weitere Details gibt es hier.

11. November 2021: Neustarthilfe - Endabrechnung bis zum 31. Dezember 2021 erforderlich

Wer über das ELSTER-Portal einen Antrag für Neustarthilfe gestellt hat, muss zwingend bis zum 31. Dezember 2021 die Rückmeldung vornehmen. Eine separate Aufforderung dafür gibt es nicht. Mehr dazu hier.

6. Oktober 2021: Überbrückungshilfe III Plus - Anträge für das vierte Quartal 2021 ab heute möglich

Bekanntlich hatte der Bund die finanzielle Unterstützung bis zum Jahresende angekündigt. Das Verfahren wurde jetzt gestartet. Anträge für das dritte Quartal aber auch für den gesamten Zeitraum Juli – Dezember können nunmehr bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden. Bei Erstanträgen können die Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Monat  erhalten. Verlängert wird auch die Neustarthilfe Plus für Soloselbständige. Details dazu hier.

8. September 2021: Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe III Plus verlängert bis zum Jahresende

Die Bundesregierung hat jetzt bekannt gegeben, dass die Coronahilfen nahezu unverändert bis zum 31.12.2021 fortgeführt werden. Nur die Restartprämie, die sowieso nur für das dritte Quartal vorgesehen war, fällt weg.
Details dazu gibt es hier.

26. Juli: Überbrückungshilfe III Plus - Antragsverfahren gestartet

Anträge können nunmehr für den Förderzeitraum 1. Juli - 30. September 2021 - wie gehabt - über einen Prüfenden Dritten, i.d.R. Steuerberater, gestellt werden. Neu ist die Restartprämie. Antragsfrist ist der 31. Oktober 2021. Details finden Sie hier.

19. Juli 2021: Neustarthilfe Plus - Direktanträge jetzt möglich

Seit dem Wochenende können Solo-Selbstständige als Privatpersonen jetzt die Neustarthilfe Plus beantragen. Hierbei handelt es sich um eine Betriebskostenpauschale in Höhe von 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum Juli bis September 2021, die als Vorschuss gewährt wird. Details finden Sie hier.

23. Juni 2021: Corona-Hilfen - Wichtige Fristen!

Bei der Überbrückungshilfe III (Ü III) bekommt man Abschlagszahlungen nur noch dann, wenn die Anträge bis zum 30.06.2021 gestellt wurden. Insgesamt wurde die Antragsfrist sowohl bei der Ü III als auch bei der Neustarthilfe um zwei Monate bis zum 31.10.2021 verlängert. Änderungen vorliegender Anträge sind bei der Überbrückungshilfe II noch bis Ende Juni und bei der November- und Dezemberhilfe noch bis Ende Juli 2021 möglich. Mehr dazu hier.

15. Juni 2021: Sonderfonds Kulturveranstaltungen gestartet

Der Sonderfonds in Höhe von 2,5 Mrd. Euro unterstützt Kulturveranstaltungen und Kulturveranstaltende als Wirtschaftlichkeitshilfe mit Zuschüssen des Zwei- bis Dreifachen der Ticketeinnahmen bei Veranstaltungen mit reduzierter Teilnehmerzahl oder als Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen (mehr als 2.000 mögliche Teilnehmende) durch Übernahme von 80 Prozent der Kosten coronabedingter (Teil-) Absagen oder Verschiebungen. Weitere Informationen und Registrierung hier .

11. Juni 2021: Soforthilfe – Rückmeldeverfahren ab 14. Juni

Am Montag beginnt das Land NRW mit dem Rückmeldeverfahren. Es wird etwa vier Tage dauern bis alle E-Mails versendet worden sind. Für die Region Nordwestfalen dürften das etwa 45.000 sein. Bitte warten Sie die Kontaktaufnahme durch das Land ab, bevor Sie selbst etwas unternehmen. Die FAQs werden wahrscheinlich am kommenden Wochenende aktualisiert. Die neuesten Informationen sind dann wieder unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020  zu finden.

18. Mai 2021: Mehr Zeit für Soforthilfe-Rückzahlungen

Nach Aussagen der Landesregierung sollen die noch ausstehenden Aufforderungen zur Rückmeldung über den tatsächlichen Liquiditätsengpass im Rahmen der Soforthilfe voraussichtlich Mitte Juni versendet werden. Die Unternehmen erhalten bis zum 31. Oktober 2021 Zeit für ihre Rückmeldungen. Die Frist zur Rückzahlung der möglicherweise zu viel erhaltenen Mittel wird bis Ende Oktober 2022 verlängert.

18. Mai 2021: Neue Härtefallhilfe NRW ergänzt Corona-Hilfen

Unternehmen mit Hauptsitz in NRW, die von der Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffen sind und keine entsprechenden Mittel aus den bestehenden Corona-Hilfsprogrammen (zum Beispiel Überbrückungshilfen, November-/Dezemberhilfen) erhalten, können die Härtefallhilfe NRW als zusätzliche Unterstützungsleistung im Einzelfall über einen prüfenden Dritten beantragen. 
Weitere Informationen finden Sie hier.

16. April 2021: Überbrückungshilfe III jetzt mit Eigenkapitalzuschuss

Zusätzlich zu den bereits bekannten Förderhilfen wird ein Eigenkapitalzuschuss von bis zu 40 Prozent bezogen auf die förderfähigen Fixkosten gewährt. Den Maximalbetrag erhalten Unternehmen, die einen Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent in fünf oder mehr Monaten im Förderzeitraum hatten oder haben werden. Darüber hinaus wurde die Fixkostenerstattungsquote auf 100 Prozent erhöht. Das gilt für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von über 70 Prozent zu ertragen haben. Junge Unternehmen, die zwischen dem 1. Mai und 31. Oktober 2020 gegründet wurden, sind jetzt auch antragsberechtigt.
Seit heute Morgen sind die angekündigten Verbesserungen auf der gemeinsamen Internetseite von BMWi und BMF zu finden. 

14. April 2021: KfW-Corona-Hilfen - Stundung möglich

Eine Verlängerung von 1 auf 2 tilgungsfreie Jahre ist im KfW-Sonderprogramm in den Programmteilen ERP-Gründerkredit, KfW-Unternehmerkredit und KfW-Schnellkredit in Absprache mit der KfW möglich. Der Antrag ist über die Hausbank bei der KfW zu stellen. Die Darlehenslaufzeit darf die maximal im Programm mögliche beihilferechtlich zulässige Laufzeit nicht überschreiten. Diese beläuft sich für Kleinbeihilfen auf 10 Jahre und niedrigverzinsliche Darlehen auf 6 Jahre. Im KfW-Schnellkredit werden alle Kredite als Kleinbeihilfe gewährt. Im ERP-Gründerkredit und im KfW-Unternehmerkredit werden als Kleinbeihilfen aktuell Kredite bis zu einem Höchstbetrag von 1, 8 Mio. EUR vergeben. Auch außerhalb des KfW-Sonderprogramms besteht in den gewerblichen Förderkreditprogrammen über die KfW, zum Beispiel dem EPR-Startgeld oder dem ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit, die Möglichkeit, auf Antrag die tilgungsfreien Anlaufjahre von ein auf zwei Jahre zu erhöhen, sofern die Laufzeitvariante dies erlaubt. Auch hier gilt, dass die maximal im Programm zulässige Gesamtlaufzeit dabei nicht überschritten werden darf.

31. März 2021: Anhebung der Fördersummen

Beim KFW-Schnellkredit können ab dem 01.04. Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern 675 TEUR (vorher 300 TEUR), >10 bis 50 Mitarbeitern 1,125 Mio. Euro (bisher 500 TEUR) und > 50 Mitarbeitern 1,8 Mio. Euro (bisher 800 TEUR) über ihre Hausbank beantragen. Es bleibt bei einem Höchstbetrag pro Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes von 2019. Das Sonderprogramm wurde bis zum 31.12.2021 verlängert. Das gilt auch für den ERP-Gründer- und den KFW-Unternehmerkredit mit Haftungsfreistellung. Dort wurde der Kredithöchstbetrag auf 1,8 Mio. Euro angepasst.

12. März 2021: Corona-Hilfen werden wieder ausgezahlt

Nach dem Verdacht, dass staatliche Corona-Hilfen unrechtmäßig erschlichen wurden, setzte der Bund die Auszahlung für mehrere Tage aus. Nun fließt das Geld wieder. Von der Coronakrise betroffene Unternehmen erhalten ab sofort wieder Auszahlungen des Bundes im Rahmen der November-, Dezember- und Überbrückungshilfe III.

10. März 2021: Corona-Hilfen -  Zahlungen wegen Betrugsermittlungen vorerst gestoppt

Die Bundesregierung hat die Zahlung von Corona-Hilfsgeldern an Unternehmen vorerst gestoppt. Grund sind Verdachtsfälle, bei denen Gelder unrechtmäßig erschlichen worden sein könnten. Strafrechtliche Ermittlungen laufen. Die Abschlagszahlungen werden derzeit einer Prüfung unterzogen und sind kurzfristig angehalten worden. Die Zahlungen, so das BMWi, sollen in Kürze wieder zur Verfügung stehen.

1. März 2021: Corona-Hilfen – Aktuelle Neuerungen

Die November- und Dezemberhilfen EXTRA (Volumen ab 2 Mio. Euro) sind umgesetzt und können nunmehr beantragt werden. Darüber hinaus hat die Bundesregierung die monatlichen Abschlagszahlungen bei der Überbrückungshilfe III auf 200.000 Euro verdoppelt. Auch sind jetzt Änderungsanträge bei der Ü-Hilfe II sowie bei der November- und Dezemberhilfe möglich.

16. Februar 2021: Neustarthilfe mit Direktantrag gestartet

Solo-Selbstständige, die in 2021 erhebliche Umsatzeinbußen hatten oder haben, können seit heute die Neustarthilfe als Betriebskostenpauschale beantragen. Den Maximalbetrag von 7.500 Euro bekommen Antragstellende dann, wenn im Zeitraum von Januar bis Juni 2021 durchgehend ein Umsatzrückgang von über 60 Prozent hinzunehmen war und ist. Details hier oder unter 0251 707 111 für Mitgliedsunternehmen.

11. Februar 2021: Antragsverfahren Überbrückungshilfe III gestartet

Seit gestern Nachmittag können prüfende Dritte für Ihre Mandanten die Überbrückungshilfe III beantragen. Abschlagszahlungen bis 400 TEUR können ab kommenden Montag fließen. Höhere Abschläge sind für Ende Februar angekündigt. Die 400 TEUR ergeben sich als kumulierter Abschlag für die Monate November, Dezember, Januar und Februar. Anträge für die Neustarthilfe sollen voraussichtlich Ende Februar möglich sein. Details sind hier zu finden.

8. Februar 2021: Mehr Flexibilität bei den Beihilfen 

Für die Corona-Unterstützungsmaßnahmen gibt es nicht nur erhöhte Grenzwerte und einen erweiterten Zeitraum, denn die Unternehmen, die Zuschüsse bekommen und/oder beantragt haben, brauchen jetzt erst bei der Schlussabrechnung zu entscheiden, ob sie die Kleinbeihilfenregelung oder die Bundesregelung Fixkostenhilfe in Anspruch nehmen wollen. Das gilt nunmehr auch für die Überbrückungshilfe II. Details  hier. Bei ergänzendem Informationsbedarf kommen Sie über die Finanzierungshotline 0251 707 111 zu uns. 

28. Januar 2021: EU erweitert und verlängert Beihilferahmen für Corona-Hilfen

Die EU hat heute ihren Befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen erweitert. Die Obergrenze für Kleinbeihilfen wurde auf 1,8 Millionen Euro (bisher 800.000 Euro) und für Fixkostenhilfen auf zehn Millionen Euro (bisher drei Millionen Euro) erhöht. Darüber hinaus wurde der Befristete Rahmen bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Damit gelten nun auch höhere Grenzen bei den deutschen Corona-Hilfen. So müssen etwa Antragsteller mit einem kumulierten Fördervolumen von bis zu zwei Millionen Euro (Kleinebeihilfen und de minimis, gilt nicht für Ü-Hilfe II) am Ende der Förderperiode keine beihilferechtlichen Verluste nachweisen.

20. Januar 2021: Verbesserungen für Ü-Hilfe III und Neustarthilfe angekündigt

Die Bundesregierung hat Verbesserungen der Förderinstrumente angekündigt. So steigt unter anderem bei der Ü-Hilfe III die Fördersumme auf 1,5 Millionen Euro pro Monat. Die Neustarthilfe für Solo-Selbstständige wurde auf 7.500 Euro erhöht. Weitere Informationen hier.

22. Dezember 2020: Dezemberhilfe - Start der Antragstellung in der nächsten Woche

Noch zügiger als bei der Novemberhilfe soll die Antragstellung für die Dezemberhilfe in der nächsten Woche möglich sein. Damit können all diejenigen finanzielle Unterstützung bekommen, die aufgrund der Beschlüsse des Bundes und der Länder v. 28. Oktober  bzw. 25. November 2020 direkt, indirekt oder mittelbar betroffen sind. Erste Abschlagszahlungen sind für Anfang Januar geplant. Mehr zu den Voraussetzungen und zur Förderhöhe hier.

22. Dezember 2020: Novemberhilfe – Auszahlungen regulär ab dem 10. Januar 2021

Der Antragsprozess wurde zwischenzeitlich finalisiert. Die Antragsbearbeitung ist seit dem 20. Dezember möglich. Die Auszahlungen können dann ab der zweiten Kalenderwoche starten.  

17. Dezember 2020: Sonderprogramme der Bürgschaftsbank NRW verlängert 

Aufgrund der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage wurden die Sonderregelungen bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Verbürgungsgrad von bis zu 100 Prozent möglich ist, der maximal Bürgschaftsbetrag bei 2,5 Mio. Euro liegt, Betriebsmittelfinanzierungen bis zu 10 Jahre und bis zu zwei tilgungsfreien Jahren angeboten werden. Bei „Corona-Bürgschaften“ wird das Bearbeitungsentgelt halbiert auf 0,75 Prozent. Weitere Details hier.

14. Dezember 2020: Überbrückungshilfe III nochmals erweitert und verbessert

Antragsberechtigt sind nun auch Unternehmen, die von den zusätzlichen Schließungs-Entscheidungen vom 13. Dezember 2020 direkt oder indirekt im Dezember und in der 1. Jahreshälfte 2021 betroffen sind. Der Förderhöchstbetrag beträgt 500 TEUR pro Monat als anteilige Fixkostenerstattung. Es sind Abschlagszahlungen vorgesehen. Zudem wird die Regelung für Unternehmen, die nicht direkt oder indirekt von der Schließung betroffen sind, aber hohe Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresumsatz von 40 Prozent aufweisen auch für das Jahr 2021 verlängert. Hier liegt die Obergrenze für die Fixkostenerstattung bei 200 TEUR pro Monat. Die Sonderregelung ergänzt die bestehende Regelung für Unternehmen mit Umsatzrückgängen im Jahr 2020.

8. Dezember 2020: Abschlagszahlungen auf 50.000 Euro erhöht

Die Bundesregierung hat sich auf die Erhöhung der Abschlagszahlungen verständigt. Wahrscheinlich wird es bei den maximal 50 Prozent der beantragten Förderung bleiben. Aktuell sind bereits über 400 Mio. Euro an Abschlägen ausgezahlt worden. Details folgen.

30. November 2020: Förderung Überbrückungshilfe III konkretisiert

Unterstützung bekommen nun auch die Unternehmen, die von der November- und Dezemberhilfe nicht erfasst sind und in diesen Monaten einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erlitten haben. Der Katalog erstattungsfähiger Fixkosten wird erweitert. Die Beschränkung auf kleine und mittlere Unternehmen entfällt. Förderfähig für den Zeitraum Januar - Juni 2021 sind jetzt auch Unternehmen mit bis zu 500 Mio. Euro Jahresumsatz. Details hier.

27. November 2020: Dezemberhilfe angekündigt

Das Bundeswirtschaftsministerium stellt die Unterstützung für die von der Verlängerung der Schließung bis zum 20.12.2020 betroffenen Selbstständigen und Unternehmen sicher. Die Förderung erfolgt wie bei der Novemberhilfe. Die Antragstellung wird derzeit vorbereitet. Solo-Selbstständige werden dabei wieder das ELSTER-Portal nutzen können. Näheres dazu hier.

25. November 2020: Antrag Novemberhilfe ab jetzt möglich

Wie aus dem BMWi angekündigt, können ab jetzt Anträge gestellt werden. Details zum Verfahren für Solo-Selbstständige und Unternehmen können hier abgerufen werden.

16. November: Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe für das erste Halbjahr 2021 angekündigt

Der Bund hat weitere Unterstützungsmaßnahmen für von der Pandemie betroffene Unternehmen und Soloselbständige angekündigt. Mehr dazu hier.

12. November 2020: Novemberhilfe - Abschläge noch in diesem Monat

Weiter konkretisiert hat das BMWi den Kreis der Antragsberechtigten und das Verfahren, das mit der Antragstellung am 25.11.2020 starten soll. Erste Abschlagszahlungen sind bis Ende November avisiert. Details zum Programm finden Sie hier.

10. November 2020: Grundsicherung – Hotline für Selbstständige

Unter der 0800 4555521 hat die Bundeagentur für Arbeit für Selbstständige eine eigene Hotline gestartet, um möglichen Hemmschwellen entgegen zu wirken. Dort wird unter anderem über Hilfen für den Lebensunterhalt informiert und gegebenenfalls werden persönliche Daten entgegengenommen. Der Service ist Montag bis Freitag von 8:00 -18:00 Uhr erreichbar.

9. November 2020: KfW-Schnellkredit jetzt auch für Unternehmen bis 10 Mitarbeiter

Erweitert hat der Bund den Antragstellerkreis. Nunmehr können auch Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern mit dem KfW-Schnellkredit gefördert werden. Der Höchstbetrag ist auf 300 TEUR bzw. 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 begrenzt. Zusätzlich ist die Möglichkeit geschaffen worden, den Kredit auch in Höhe eines Teilbetrages ohne Vorfälligkeitsentschädigung zurückzuzahlen. Details hier.

6. November 2020: Novemberhilfe - Rahmenbedingungen stehen

Bundeswirtschaftsministerium und Bundesfinanzministerium haben weitere Details veröffentlicht. Das Antragsverfahren soll vor Ende November stehen. Die wichtigsten Rahmenbedingungen haben wir auf einer eigenen Internetseite zusammengefasst. Diese finden Sie hier.

28. Oktober 2020: Lockdown und Hilfen angekündigt

Viele Betriebe müssen ab kommenden Montag schließen. Dafür hat die Bundesregierung einen finanziellen Ausgleich angekündigt. Mehr dazu hier.

27. Oktober: Stille Beteiligung auf 2,5 Mio. Euro erhöht

Kleine und mittelständische Unternehmen, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, können jetzt eine typisch stille Beteiligung bis zu 2,5 Mio. Euro für nachvollziehbare Investitionen und Betriebsmittelfinanzierungen bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW GmbH - kurz KBG - beantragen. Die Laufzeit dieser Bilanz stärkenden Maßnahme beträgt mindestens fünf und maximal zehn Jahre. Es kann Endfälligkeit vereinbart werden. Es wird erwartet, dass in dieser Situation Hausbanken und Gesellschafter angemessene Beiträge leisten oder das bereits in der Pandemie getan haben. Die Bürgschaftsbank NRW übernimmt eine 80-prozentige Garantie gegenüber der KBG. Unser Haus ist mit einer Stellungnahme in das Verfahren eingebunden. Details zu diesem Angebot finden Sie hier.

21. Oktober 2020: Bund gibt Startschuss für die Überbrückungshilfe II

Mit der Überbrückungshilfe II kann es jetzt finanzielle Unterstützung für die Monate September bis Dezember 2020 geben. Was sich konkret dahinter verbirgt und wie sich Überbrückungshilfe I und II unterscheiden, erfahren Sie hier

15. Oktober 2020: Warnhinweis der EU-Kommission: Phishing-E-Mails über angebliche Corona-Hilfen

Derzeit kursiert eine Phishing-E-Mail mit einem falschen Antragsformular für Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, die angeblich vom Europäischen Rat und vom Bund gemeinsam angeboten werden. Diese betrügerische Mail stammt nicht von der Europäischen Kommission. Es wurden keine E-Mail-Konten der Europäischen Kommission gehackt. Es handelt sich um einen Phishing-Versuch unter Vortäuschung der Identität der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vermutlich zum Abgreifen von Daten, den wir umgehend bei der Polizei zur Anzeige gebracht haben. Hier finden Sie weitere Informationen.

30. September 2020: Ü-Hilfe jetzt bis zum 9. Oktober

Die Antragsmöglichkeit für die Überbrückungshilfe I wurde auf den 9. Oktober 2020 verlängert. Ursprünglich sollte sie heute enden.

21. September 2020: Überbrückungshilfe II ab Oktober 2020

Gute Nachrichten für alle Betriebe, die noch immer unten den Auswirkungen der coronabedingten Einschränkungen leiden und deutliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben: Die Überbrückungshilfen des Bundes werden nicht nur bis zum Jahresende verlängert, sondern zugleich an entscheidenden Stellen verbessert. Den Änderungen vorausgegangen waren zahlreiche intensive Gespräche der IHK-Organisation mit dem federführenden Bundeswirtschaftsministerium, aber auch mit der NRW-Landesregierung. Viele der vorgeschlagenen Anregungen wurden aufgegriffen und auch umgesetzt.
Im Einzelnen gelten für die Monate September bis Dezember folgende Regelungen:
  • Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben. Bislang muss ein Umsatzeinbruch von 60 Prozent im Zweimonatszeitraum April/Mai zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nachgewiesen werden. Dieser enge Zuschnitt hat sich als nicht praxisgerecht erwiesen.
  • Ersatzlose Streichung der Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro für kleine Unternehmen.
  • Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet:
  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
  • 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
  • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher erst bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).
  • Die Personalkostenpauschale von zehn Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.
  • Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.
Zuschüsse sind wie bisher möglich bis zu einer Höhe von bis zu 50.000 Euro pro Monat. Die weiteren Ausführungsregelungen werden derzeit noch erarbeitet, auch das entsprechende Softwareprogramm für die Beantragung wird aktuell überarbeitet.
Alle Informationen rund um Finanzierungshilfen gibt es auch hier.

19. August 2020: Soforthilfe - spürbare Nachbesserungen angekündigt

Personalkosten werden als Vorleistung vom Umsatz abziehbar sein. Diese von Wirtschaftsminister Pinkwart heute angekündigte wesentliche und einzelne andere Veränderungen im Sinne der heimischen Wirtschaft führen dazu, dass das gesamte Rückmeldeverfahren noch einmal überarbeitet werden muss und quasi neu beginnt. Die neue technische Struktur soll bis vor den Herbstferien stehen. Die Frist zur Rückmeldung wird auf den 30. November 2020 verschoben; die Frist zur Rückzahlung auf den 31.März 2021 verlängert. Weitere Informationen sollen in Kürze hier zu finden sein. 

17. September 2020: Beratungskostenförderung deutlich ausgeweitet

Mit aktuell 80 Prozent wurde die Förderquote für Zuschüsse für Beratungsleistungen aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) wesentlich erhöht. Unterstützt werden können zwei Förderphasen mit jeweils 10 Tagewerken (bisher max. 8 Tagewerke insgesamt). Als Fördertatbestand wurden die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie mit auf genommen. Innerhalb von 5 Jahren kommt eine erneute Förderung in Betracht, wenn eine weitergehende Beratung aufgrund der Pandemie nötig ist. Mehr dazu hier.

14. August 2020: Soforthilfe Reisebusbranche – Anträge noch bis 30. September möglich

Das Förderprogramm ist zum Ausgleich für Einnahmeausfälle in der Reisebusbranche aufgelegt worden. Gezahlt wird ein Zuschuss von bis zu 26.334 Euro für Vorleistungs- und Vorhaltekosten. Die Abwicklung erfolgt über das Bundesamt für Güterverkehr.

13. August 2020: WSF - Unterstützung für größeren Mittelstand

Den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hat die Bundesregierung vor allen Dingen für die Unternehmen aufgelegt, die nicht den Kriterien für kleine und mittlere Unternehmen der EU entsprechen. Ziel des WSF ist die Stabilisierung von Unternehmen, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische Souveränität, Versorgungssicherheit, kritische Infrastruktur oder den Arbeitsmarkt hätte. Bausteine sind insbesondere: Garantierahmen von 400 Mrd. Euro mit bis zu 6 Jahren Laufzeit und bis zu 90%iger staatlicher Haftungsfreistellung zur Absicherung von Krediten einschließlich Kreditlinien, und Kapitalmarktprodukten im Fremdkapitalbereich, sowie Rekapitalisierungen bis zu 100 Mio. Euro zur direkten Stärkung des Eigenkapitals. Der WSF ist subsidiär zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten. Nur wenn diese keine wirtschaftlich tragfähige Lösung bieten oder nicht ausreichen, kommt eine Unterstützung durch den WSF in Betracht. Anträge können online gestellt werden werden.
Weitere Informationen bietet die Bundesregierung etwa hier und in dieser Präsentation.

10. August 2020: Anträge jetzt auch über steuerberatende Rechtsanwälte möglich

Bei der Überbrückungshilfe dürfen sich jetzt auch steuerberatende Rechtsanwälte beim BMWi registrieren lassen, um dann Anträge mit ihren Kunden stellen zu können. Klar gestellt wurde, dass eben auch Steuerbevollmächtigte zum Kreis der prüfenden Dritten gehört, über die das Verfahren abgewickelt werden kann. Näheres finden Sie bei den Infos zur Corona-Überbrückungshilfe.

31. Juli 2020: Anträge für Überbrückungshilfe bis 30. September 2020

Vom Wirtschaftsministerium des Landes haben wir erfahren, dass der Bund die Frist zur Antragsstellung für die Überbrückungshilfe um einen Monat bis zum 30. September 2020 verlängert. Nach Änderung der Verwaltungsvorschriften und Vollzugsbestimmungen werden auch Rechtsanwälte antragsberechtigt sein. Näheres zur Überbrückungshilfe finden Sie hier 

28. Juli 2020: Stärkung Eigenkapitalbasis durch neues Beteiligungsprogramm

Bis zu 800.000 Euro gibt es jetzt neu für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als typisch stille Beteiligung von der Kapitalbeteiligungsgesellschaft NRW (KBG). Voraussetzungen sind unter anderem., dass die Antragsteller mindestens drei Jahre am Markt sind, Corona-bedingt einen nachvollziehbaren Investitions- und Betriebsmittelbedarf haben und zum 31.Dezember 2019 noch nicht in Schwierigkeiten waren. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre (bei bis zu zehn Freijahren). Das Sonderprogramm kann bis zum 31. Dezember 2020 beantragt werden. Details erfahren Sie bei den Finanzierungsexperten der IHK.

15. Juli 2020: Abrechnung der Soforthilfe angehalten

8. Juli 2020: Überbrückungshilfe jetzt angelaufen

Bis zu 150.000 Euro können kleine und mittlere Unternehmen jetzt bekommen, wenn sie bereits im April und Mai 2020 unter der Corona-Pandemie zu leiden hatten und aktuell nach wie vor wesentliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben. Näheres dazu hier.

3. Juli 2020: Abrechnung Soforthilfe jetzt angelaufen

Aktuell verschickt das Land NRW die ersten Aufforderungen zur Ermittlung des Liquiditätsengpasses und Abrechnung der Soforthilfe. Wer früh den Antrag gestellt hat, ist jetzt in einem ersten Rutsch mit dabei. Die Rückmeldung ist erforderlich bis zum 30. September 2020.
Unter der Rufnummer 0251 707-111 unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK-Finanzierungshotline Soforthilfeempfänger und geben Antworten auf allgemeine Fragen rund um die Abrechnung. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr und freitags von 8:00 Uhr bis 15:30 Uhr erreichbar, das Angebot richtet sich an alle Mitgliedsbetriebe der IHK.

26. Juni 2020: Sonderprogramm Handel

Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken – Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung NRW Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen.

24. Juni 2020: Abrechnung der Soforthilfe - Liquiditätsengpass nachweisen

Seit Ende Mai können für das Hilfsprogramm „NRW-Soforthilfe 2020“ keine Anträge mehr gestellt werden, nun folgt die von Bund und Land vorgesehene Berechnung des tatsächlichen Liquiditätsengpasses. Die Bezirksregierung Münster hat in ihren Bewilligungsbescheiden angekündigt, dass die Soforthilfe zweckgebunden ist und die Empfänger nach Ablauf des drei-monatigen Förderzeitraums ihren tatsächlichen Liquiditätsengpass nachweisen müssen. Dadurch soll festgestellt werden, ob die pauschale Förderung zu einer Überkompensation des eingetretenen Schadens führte und ein Teil der Soforthilfe zurückgezahlt werden muss. Die Soforthilfeempfänger werden in den nächsten Tagen vom Land aufgefordert werden, ihren tatsächlichen Liquiditätsengpass zu berechnen und eine mögliche Überkompensation zurückzuüberweisen. Die IHK empfiehlt den Betrieben daher schon jetzt, sich einen Überblick über die im Förderzeitraum angefallenen betrieblichen Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen. Da zudem der Zuschuss aus der Soforthilfe in der Steuererklärung 2020 angegeben werden und als Betriebseinnahme zu versteuern ist, wird die Hinzuziehung des Steuerberaters empfohlen. 

08. Juni 2020: Corona-Hilfe für Start-ups

Ab sofort kann auch die zweite Säule des von der Bundesregierung angekündigten Maßnahmenpakets für Start-ups beantragt werden. Die Säule richtet sich an Start-ups und kleine Unternehmen, an denen kein Venture Capital-Fonds beteiligt ist bzw. die über ihren Venture Capital Fonds hinaus weitere Unterstützung in Anspruch nehmen wollen. Gefördert werden Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel). Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: wirtschaftlicher Schwerpunkt in Deutschland, das Start-up war vor dem 31. Dezember 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und der Gruppenumsatz liegt bei max. 75 Mio. Euro.
Die Unterstützung erfolgt als individuelle Mezzanine- oder Beteiligungsfinanzierung, die in Nordrhein-Westfalen über die NRW.BANK zu beantragen ist. Die Finanzierung wird im Rahmen der Regelung zu den EU-Kleinbeihilfen gewährt und durch eine Garantie des Bundes abgesichert. Der öffentliche Förderanteil je Finanzierung liegt bei maximal 800.000 Euro. Eine Einbindung privater Kapitalgeber wie z. B. Business Angels zur Darstellung der Gesamtfinanzierung ist möglich, jedoch nicht verpflichtend.
Weitere Informationen finden Sie hier.

03. Juni 2020: Neue Überbrückungshilfen für Unternehmen geplant

Der Koalitionsausschuss hat sich auf Eckpunkte eines Konjunkturpakets geeinigt, das die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abfedern soll. Es umfasst Maßnahmen im Volumen von insgesamt rund 130 Milliarden Euro, mit denen die Wirtschaft schnell wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad geführt werden soll.
Ein wesentlicher Baustein ist dabei das geplante Programm für Überbrückungshilfen für besonders betroffene Branchen. Es ist als Fortsetzung der bis Ende Mai beantragbaren Soforthilfen gedacht. Antragsberechtigt sollen kleine und mittlere Unternehmen sein, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 Prozent fortdauern. Erstattet werden sollen bis zu 50 Prozent der fixen Betriebskosten, bei einem Umsatzrückgang von über 70 Prozent werden bis zu 80 Prozent erstattet. Der maximale Erstattungsbetrag soll 150.000 Euro für drei Monate betragen, wobei für Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen überschreiten soll.
Die geplanten Maßnahmen müssen noch das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren durchlaufen und anschließend final umgesetzt werden, erst danach können belastbare Aussagen zu den genauen Konditionen und den Beantragungswegen getätigt werden. Weitere Informationen finden Sie hier, sobald uns diese vorliegen.

29. Mai 2020: 100-Prozent-Bürgschaft für Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern 

100-Prozent-Bürgschaft für Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern ist das neue Angebot der Bürgschaftsbank NRW mit Laufzeiten von bis zu 10 Jahren bei Betriebsmittelkrediten und 8 Jahren bei Kontokorrentlinien mit maximal vier tilgungsfreien Jahren. Inkl. Bürgschaftsprovision ergibt sich ein Zinssatz von höchstens 2,35 Prozent. Das Volumen beträgt maximal 250.000 Euro. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die zum 01.01.2019 bereits am Markt und zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren. Ein Bearbeitungsentgelt für die Bewilligung fällt nicht an. Es gilt das Hausbankenverfahren.
Weitere Informationen dazu gibt es auch bei den Finanzierungsexperten der IHK.

15. Mai 2020: 100-Prozent-Beratungskostenförderung ausgesetzt 

Aufgrund des unerwartet hohen Antragsaufkommens und vermehrt angezeigter Betrugsanfälligkeiten hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) auch die DIHK-Leitstelle angewiesen, bis auf Weiteres keine Inaussichtstellungnahmen, die erforderlich sind um beauftragen und später abrechnen zu können, mehr zu versenden. Auf das reguläre Modul kann ausgewichen werden, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen. Näheres dazu hier.

14. Mai 2020: Antragsformular für Gründerinnen und Gründer aus 2020 gestartet

Gründerinnen und Gründer, die ihr Unternehmen nach dem 31. Dezember 2019 gestartet haben, können ab heute ebenfalls mit Hilfe Ihres Steuerberaters oder ihrer Steuerberaterin einen Antrag auf die NRW-Soforthilfe stellen, wenn sie durch die Corona-Krise unverschuldet in eine Notlage geraten sind.
Dazu müssen die Antragsteller belegen, dass sie bis zum 11. März 2020 bereits Umsätze erzielten oder mindestens ein Auftrag durch einen Kunden vorlag. Antragsberechtigt sind auch Gründer, wenn sie bereits eine langfristige oder dauerhaft wiederkehrende betriebliche Zahlungsverpflichtung eingegangen sind, z. B. ein Pachtvertrag für ein Ladenlokal.  Entsprechende Unterlagen legen die Gründer dem Steuerberater vor, der das Formular in einem von Anfang bis Ende digitalen Verfahren ausfüllt und absendet.  Zugrunde gelegt werden die Umsätze aus dem Vormonat oder bei Unternehmen, die noch nicht durchgehend im Februar 2020 wirtschaftlich aktiv waren, die Umsätze aus dem Zeitraum der bisherigen Geschäftstätigkeit umgerechnet auf einen Monat (30 Tage).
Das entsprechende Antragsformular ist unter folgendem Link abrufbar:  http://gruender-soforthilfe-corona.nrw.de. Details zu den Voraussetzungen und weitere Hinweise zum Verfahren finden Sie in den  FAQ zur NRW-Soforthilfe 2020.

12. Mai 2020: Landesregierung weitet Soforthilfe aus

Soforthilfe kann in Höhe von 2.000 Euro jetzt auch für Lebenshaltungskosten genutzt werden. Das gilt jetzt vor allen Dingen für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer(innen), die in den Monaten März und April keine Grundsicherung beantragt haben oder nicht beantragen konnten. Die konkreten Rahmenbedingungen sind hier zu finden.

24. April 2020: KFW-Schnellkredit mit 100% Risikoübernahme

Das Förderinstitut des Bundes unterstützt mit einem erweiterten Angebot die von der Pandemie betroffenen Unternehmen ab zehn Mitarbeiter ohne Eigenobligo der Hausbanken.

24. April 2020: Steu­er­li­che Hil­fen für Un­ter­neh­men und Be­schäf­tig­te

Liquiditätshilfe vom Finanzamt erhalten Unternehmen, die aufgrund der Pandemie in diesem Jahr voraussichtlich einen Verlust ausweisen. Konkret können diese Unternehmen nun ihre bereits getätigten Steuervorauszahlungen zurückerhalten. Das gilt für Vorauszahlungen, die für das erste Quartal 2020 geleistet wurden. Zusätzlich können sie 15 Prozent der im Jahr 2019 gezahlten Vorauszahlungen zurückerstattet bekommen. Die Steuererstattung kann maximal 150.000 bzw. 300.000 Euro (bei Zusammenveranlagung) betragen. Sollte sich später herausstellen, dass 2020 doch Gewinne erwirtschaftet werden konnten, ist diese Liquiditätshilfe wieder zurückzuerstatten. Solange das Unternehmen allerdings Verluste oder keine Gewinne ausweist, muss nicht zurückgezahlt werden. Diese Verrechnung erfolgt mit der Einkommensteuererklärung für 2020, die erst im Verlauf der Jahre 2021/2022 eingereicht wird. Insofern wird den Unternehmen Zeit zur Überwindung der Krise eingeräumt. Weitere Informationen gibt das Bundesfinanzministerium.

15. April 2020: Anträge für Corona-Soforthilfe können ab 17. April wieder gestellt werden

Damit Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbstständige schnell an die dringend benötigte finanzielle Unterstützung kommen, können von Freitag an wieder Anträge auf NRW-Soforthilfe 2020 gestellt werden.
Die korrekte Antragsseite kann – wie bereits zuvor – ausschließlich über  https://soforthilfe-corona.nrw.de aufgerufen werden. Auch die Auszahlung bereits bewilligter Anträge wird voraussichtlich Ende der Woche wiederaufgenommen. Nachdem Betrüger Daten abgegriffen hatten, hat die Landesregierung Ende vergangener Woche vorübergehend Auszahlung und Antragstellung gestoppt.
Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Viele Kleinbetriebe, Freiberufler und Soloselbstständige in Nordrhein-Westfalen warten derzeit dringend auf finanzielle Unterstützung. Damit die NRW-Soforthilfe auch bei den richtigen ankommt, greifen wir von nun an auf die konkrete Unterstützung der Finanzverwaltung zurück. Am Ende der Woche nehmen wir das durchgängige digitale Antragsverfahren mit zusätzlichen Sicherheitsprüfungen im Hintergrund wieder auf und starten mit ersten Auszahlungen.“
Innenminister Herbert Reul: „Wichtig ist, dass die Antragstellerinnen und Antragsteller im Netz trotzdem weiter wachsam sind. Besonders skeptisch sollte man bei für Behörden ungewöhnlichen Endungen von Internet-Adressen wie „.info“ oder „.com“ sein. Unsere Spezialisten im LKA werden das aber im Rahmen ihres professionellen Monitorings ebenfalls im Blick behalten.“
Um sicherzustellen, dass die NRW-Soforthilfe nun zügig ankommt, erfolgt routinemäßig ein Abgleich der Daten mit der Finanzverwaltung. Dazu müssen Antragsteller im Antragsformular eine dem Finanzamt bekannte Bankverbindung angeben.

14. April 2020: KfW-Mittelstandskredit 2020 

Der neue KfW-Schnellkredit 2020 (siehe Eintrag vom 6. April) kann ab dem 15. April über die Hausbanken beantragt werden.
  • für Anschaffungen und laufende Kosten
  • Kreditbeträge bis zu 500.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten und bis zu 800.000 Euro bei bis zu 249 Beschäftigten
  • bis zu zehn Jahre Zeit für die Rückzahlung, zwei Jahre keine Tilgung
  • die KfW übernimmt 100 Prozent des Bankenrisikos

14. April 2020: Webinare des Kompetenzzentrums Zukunftssicherung Münster

7. April 2020: Corona-Soforthilfen von Bund und La nd 
Video 7.4.
8. April 2020: Liquiditätssicherung in der Corona-Krise 
Video
9. April 2020: Unterstützungsmöglichkeiten durch die Jobcenter in der Coronakrise
Video
Das Webinar vom 8. April 2020 folgt.

6. April 2020: KfW-Schnellkredit beschlossen

Die Bundesregierung hat heute einen KfW-Schnellkredit für den Mittelstand beschlossen, um die bisherige Mittelstandslücke in der Unterstützung der Unternehmen bei den Corona-bedingten Ausfällen zu schließen. Die KfW-Schnellkredite für den Mittelstand umfassen im Kern folgende Maßnahmen.
Unter der Voraussetzung, dass ein mittelständisches Unternehmen im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn ausgewiesen hat, soll ein „Sofortkredit“ mit folgenden Eckpunkten gewährt werden:
  • Der Schnellkredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind.
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50, maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • 10-jährige Laufzeit, Zinssatz in Höhe von aktuell 3 Prozent.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 Prozent durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.
Der KfW-Schnellkredit kann nach Genehmigung durch die EU-Kommission starten.

3. April 2020: Sofortbürgschaft

Bürgschaften NRW jetzt mit 90 Prozent Risikoübernahme bei klassischen und Express-Bürgschaften. Für Kreditlinien und Betriebsmitteldarlehen gibt es neu die Sofortbürgschaft mit einem maximalen Kreditbetrag von 100.000 Euro und einer maximalen Bürgschaftshöhe von 90.000 Euro. Eine private Selbstauskunft ist nicht erforderlich. Die Entscheidung erfolgt innerhalb von 24 Stunden. Es gilt das Hausbankenverfahren.

27. März 2020: Antragsverfahren für NRW-Soforthilfe gestartet

Das Antragsverfahren zu den Soforthilfen von Bund und Land für Soloselbstständige und Kleinunternehmen ist soeben freigeschaltet worden. Der nichtrückzahlbare Zuschuss in Höhe von bis zu 9.000 Euro bei maximal fünf Beschäftigten, bis zu 15.000 Euro bei maximal zehn Beschäftigten oder sogar bis 25.000 Euro bei maximal 50 Beschäftigten kann ab sofort ausschließlich online beantragt werden. Der Antrag kann bis zum 31. Mai gestellt werden. Details finden Sie hier.

24. März 2020: Rettungsschirm für Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigte

Das Land NRW legt einen Rettungsschirm für Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten auf. Auch diese Betriebe sollen nach den Planungen der Landesregierung durch direkte Zuschüsse vor Finanzierungsengpässen bewahrt werden. Im Gespräch ist eine Einmalzahlung in Höhe von 25.000 Euro. Zurzeit läuft die Abstimmung mit dem Bund über die Programmrichtlinien und das Antragsverfahren.
Das Land wird darüber hinaus den Unternehmen umfangreiche Angebote zur Liquiditätssicherung zur Verfügung. Dazu zählen:
  • Bürgschaften:
    In Nordrhein-Westfalen stehen die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro pro Unternehmen) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro) bereit, um Kredite zu besichern.
    Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine 72-Stunden-Expressbürgschaft.
  • Steuerstundungen:
    Die Finanzverwaltung kommt von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus.
  • Beteiligungskapital für Kleinunternehmen:
    Der „Mikromezzaninfonds Deutschland“ kann ohne Einschaltung der Hausbank und ohne Sicherheiten stille Beteiligungen eingehen (max. 75.000 Euro). Das Angebot richtet sich an kleine Unternehmen und Gründungen.
Für größere Unternehmen erarbeitet der Bund aktuell einen Rettungsschirm. Der Bundestag soll hierfür in seiner Sitzung am Mittwoch das Gesetz zur Errichtung eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds verabschieden. Dieser soll ergänzend zu den geplanten Hilfen über neue KfW-Sonderprogramme auch großvolumige Stützungsmaßnahmen mit der Möglichkeit der direkten Eigenkapitalstärkung vorrangig für relevante große Unternehmen der Realwirtschaft ermöglichen, die infolge der Corona-Pandemie in Schieflage geraten sind. Für Unternehmen wird ein Garantierahmen in Höhe von 400 Mrd. Euro geschaffen, um Liquiditätsengpässen zu begegnen und deren Refinanzierung zu unterstützen, hinzu kommen eine Kreditermächtigung in Höhe von 100 Mrd. Euro für direkte Rekapitalisierungsmaßnahmen wie den Erwerb von Anteilen oder Stillen Beteiligungen.
Das Rettungspaket gilt für Betriebe, die in den letzten beiden bilanzierten Geschäftsjahren vor dem 1.1. 2020 mindestens zwei der folgenden drei Kriterien erfüllen: mindestens 250 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt, einer Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro sowie einen Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro. Den Unternehmen dürfen anderweitige Finanzierungsmöglichkeiten nicht zur Verfügung stehen und sie dürfen zum 31.12.2019 nicht die EU-Definition von Unternehmen in Schwierigkeiten erfüllt haben, um Stabilisierungsmaßnahmen in Anspruch nehmen zu können.
Näheres zu den Rettungspaketen erfahren Sie hier, sobald uns die Details bekannt sind.

24. März 2020: Bund unterstützt zinsgünstige Kredite

Mit bis zu 90 Prozent Risikoübernahme unterstützt der Bund mit zinsgünstigen Krediten den Investitions- und Betriebsmittelbedarf der gewerblichen Wirtschaft. Nur zehn Prozent der Haftung verbleibt bei den Hausbanken. Davon profitieren vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die im ERP-Gründerkredit oder KFW-Unternehmerkredit nur zwischen 1,00 Prozent und 1,46 Prozent an Zinsen für Darlehen mit fünf Jahren Laufzeit und einem tilgungsfreien Jahr zahlen müssen. Es gilt das Hausbankverfahren.

23. März 2020: Rettungspaket für Soloselbstständige und Kleinstunternehmen kommt!

Soeben hat das Bundeskabinett die Eckpunkte für Soforthilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige im Volumen von 50 Milliarden Euro beschlossen. Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten soll schnell und unbürokratisch geholfen werden.
Geplant sind Einmalzahlungen in Höhe von 9.000 Euro für Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) sowie in Höhe von 15.000 Euro für Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten (VZÄ). Mit dieser Einmalzahlung für Kleinstunternehmen sowie Soloselbstständige soll die wirtschaftliche Existenz der Antragsteller gesichert und akute Liquiditätsengpässe, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä., überbrückt werden. Voraussetzung für die Mittel ist, dass das Unternehmen vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen ist, die Schwierigkeiten also Folgen der Corona-Pandemie sind.
Nach aktuellem Stand sollen die Anträge für die Einmalzahlungen In Nordrhein-Westfalen über die Bezirksregierungen abgewickelt werden. Derzeit sind alle involvierten Stellen dabei, das – möglichst schlanke - Antragsverfahren auszuarbeiten. Wir informieren Sie über den konkreten Weg der Antragstellung, sobald wir Details kennen.
Wichtig: Diese Hilfen müssen erst noch final vom Bundestag verabschiedet werden, die Angaben sind also vorläufig! Auch das Antragsverfahren im Detail steht noch nicht fest. Sobald wir weitere Details haben, melden wir uns wieder bei Ihnen.

23. März 2020: Bankgespräch richtig vorbereiten

Wie bereitet man sich auf ein Bankgespräch vor und welche Unterlagen werden dafür benötigt? Sven Wolf, Teamleiter Unternehmensförderung bei der IHK Nord Westfalen, erklärt.
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19. März 2020: Zuschussprogramm auf Bundesebene kommt

Die Bundesregierung plant ein Rettungspaket für Solo-Selbständige und andere Kleinstunternehmer, die von den Folgen der Coronakrise betroffen sind. Im Gespräch sind zurzeit 40 Milliarden Euro, zehn Milliarden als direkte Zuschüsse, der Rest von 30 Milliarden Euro als Darlehen. Das Rettungspaket richtet sich insbesondere an die Unternehmen, die von den bisher beschlossenen Maßnahmen nicht profitieren. Wir rechnen bereits in der nächsten Woche mit der Verabschiedung, weitere Details und wie Betroffene den Zuschuss beantragen können, erfahren Sie hier, sobald wir Näheres wissen.
Auch NRW-Landesregierung spannt einen Rettungsschirm
Zudem hat die NRW-Landesregierung heute entschieden, dass auch sie einen NRW-Rettungsschirm spannen wird, mit einem Sondervermögen von rund 25 Milliarden Euro. Die Landesregierung möchte so dafür sorgen, dass kein gesundes Unternehmen wegen des wirtschaftlichen Einbruchs an mangelnder Liquidität scheitert. Erste Details sind bereits bekannt, weitere
Ausgewählte Maßnahmen des Hilfspakets der Landesregierung:
  • Die Landesregierung wird einen Nachtragshaushalt allein zur Bewältigung der Pandemie und ihrer Folgen aufstellen und darin ein Sondervermögen in Höhe von rund 25 Milliarden Euro vorsehen.
  • Der Bürgschaftsrahmen wird massiv erhöht – sowohl für das Landesbürgschaftsprogramm als auch für die Bürgschaftsbank NRW, sowohl in der Höhe als auch hinsichtlich der Haftung, sobald die EU-Kommission dies zulässt. Der Rahmen für Landesbürgschaften wird von 900 Millionen Euro auf 5 Milliarden Euro erhöht. An-träge auf die Gewährung von Landesbürgschaften werden innerhalb von einer Woche bearbeitet. Der Gewährleistungs- und Rückbürgschaftsrahmens für die Bürgschaftsbank NRW wird von 100 Millionen Euro auf 1 Milliarde Euro erhöht. Die Bürgschaftsobergrenze wird auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt.
  • Die Verbürgungsquote wird von 80 Prozent auf 90 Prozent er-höht, sobald die notwendigen europäischen Rahmenbedingungen in Kraft treten.
  • Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank bis zu einem Betrag von 250.000 Euro werden innerhalb von drei Tagen ausgeschüttet.
  • Die NRW.Bank hat die Bedingungen ihres Universalkredits bereits attraktiver gestaltet und übernimmt nun schon ab dem ersten Euro bis zu 80 Prozent (statt bisher 50 Prozent) des Risikos.

19. März 2020: KfW-Sofortmaßnahme läuft an

KFW-Sofortmaßnahme Corona-Hilfe für Unternehmen läuft ab 23. März 2020 an: Aus den bewährten Förderinstrumenten ERP-Gründerkredit (Unternehmensalter bis fünf Jahre) und KFW-Unternehmerkredit werden unter anderem Betriebsmittelfinanzierungen mit einer Laufzeit bis zu fünf Jahre mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr und als endfällige Variante mit 2 Jahren Laufzeit angeboten. Für Unternehmen, die mind. Drei Jahre am Markt aktiv sind, wird eine 80%ige Risikoübernahme angeboten, abgesichert durch eine vollumfängliche Bundesgarantie. Mit einer frühzeitigen Antragstellung ab 23. März 2020 kann man sich die Mittel sichern. Die Auszahlung erfolgt dann spätestens ab dem 14. April 2020. Es gilt das Hausbankenverfahren.

17. März 2020: NRW.BANK.Universalkredit

Krise meistern mit dem NRW.BANK.Universalkredit: Für das Förderprogramm hat das Land die Einstiegsvoraussetzungen erheblich verbessert. Gewerbliche Wirtschaft und Freiberufler bekommen mit dem Darlehen ein Finanzierungsinstrument an die Hand was bei Liquiditätsengpässen schnell helfen kann und mit einer 80%igen Risikoübernahme verbunden ist. Reine Betriebsmittel können über eine Laufzeit von 10 Jahren mit einem Tilgungsfreijahr beantragt werden. Es gilt das Hausbankenverfahren. Der bisher notwendige Mindestkreditbetrag wurde ausgesetzt. Bei Haftungsfreistellungen bis 250.000 Euro erfolgt die Kreditzusage i.d.R. innerhalb von 72 Stunden. Weitere Informationen finden Sie hier

16. März 2020: IHK baut Beratung zu Finanzierungsprodukten aus

Die IHK Nord Westfalen weitet ihr Beratungsangebot zu öffentlichen Finanzierungsprodukten stark aus. Hintergrund sind die angekündigten Hilfsprogramme der Bundesregierung für Unternehmen, die von den Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen sind. Dafür hat die IHK eine Hotline mit der Rufnummer 0251-707 111 eingerichtet. Hier informieren die Finanzierungsexperten der IHK über öffentliche Förderprogramme und geben Tipps für das weitere Vorgehen. Die Hotline ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15.30 Uhr erreichbar, das Angebot richtet sich an alle Mitgliedsbetriebe der IHK. 

13. März 2020: Bund schnürt Maßnahmenbündel

Die Bundesregierung hat sich soeben auf ein weitreichendes Maßnahmenbündel (PDF-Datei · 430 KB)verständigt, das Arbeitsplätze schützen und Unternehmen unterstützen soll. Das Ziel ist es, die Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie gut durch die Krise kommen. Ein zentraler Punkt des Maßnahmenbündels ist ein Milliarden-Schutzschild für Betriebe.
Zunächst werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Mit diesen Mitteln können im erheblichen Umfang liquiditätsstärkende Kredite privater Banken mobilisiert werden. Dazu werden etablierte Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der privaten Banken ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht:
  1. Die Bedingungen für den KfW-Unternehmerkredit (für Bestandsunternehmen) und ERP-Gründerkredit - Universell (für junge Unternehmen unter fünf Jahre) werden gelockert, indem Haftungsfreistellungen für Betriebsmittelkredite auf bis zu 80 Prozent bis 200 Millionen Euro erhöht und die Instrumente auch für Großunternehmen mit einem Umsatz von bis zu zwei Milliarden Euro geöffnet werden.
  2. Für das Programm für größere Unternehmen wird die bisherige Umsatzgrenze auf 5 Milliarden Euro erhöht. Dieser „KfW Kredit für Wachstum“ wird umgewandelt und künftig für Vorhaben im Wege einer Konsortialfinanzierung ohne Beschränkung auf einen bestimmten Bereich (bisher nur Innovation und Digitalisierung) zur Verfügung gestellt. Die Risikoübernahme wird auf bis zu 70 Prozent erhöht. Hierdurch wird der Zugang von größeren Unternehmen zu Konsortialfinanzierungen erleichtert. Für Unternehmen mit mehr als fünf Milliarden Euro Umsatz erfolgt eine Unterstützung wie bisher nach Einzelfallprüfung.
  3. Bei den Bürgschaftsbanken wird der Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro verdoppelt. Der Bund wird seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10 Prozent erhöhen. Die Obergrenze von Betriebsmitteln am Gesamtobligo der Bürgschaftsbanken wird auf 50 Prozent erhöht. Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von drei Tagen (Expressbürgschaften) treffen können.
  4. Das bislang auf Unternehmen in strukturschwachen Regionen beschränkte Großbürgschaftsprogramm (parallele Bund-Länder-Bürgschaften) wird für Unternehmen außerhalb dieser Regionen geöffnet. Der Bund ermöglicht hier die Absicherung von Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen ab einem Bürgschaftsbedarf von 50 Mio. Euro. und mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent.
Für Unternehmen, die krisenbedingt vorrübergehend in ernsthaftere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind und daher nicht ohne weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, plant der Bund zusätzliche Sonderprogramme für alle entsprechenden Unternehmen bei der KfW auflegen. Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln sollen deutlich verbessert und betragen demnächst bei Betriebsmitteln bis zu 80 Prozent, bei Investitionen sogar bis zu 90 Prozent. Darüber hinaus sollen für diese Unternehmen konsortiale Strukturen angeboten werden. Die Ideen der Bundesregierung müssen allerdings erst noch von der EU-Kommission genehmigt werden.