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Bedeutung und Weiterbildung

21.09.2026 Lehrgang: Compliance Officer IHK (m/w/d)

Mit der steigenden Bedeutung von Compliance wächst auch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Wer sich im Bereich Compliance deshalb gezielt weiterentwickeln möchte, kann dies mit der Weiterbildung zum “Compliance Officer IHK (m/w/d)” bei der IHK Nordschwarzwald tun.

Der Lehrgang

Im Lehrgang erwerben Sie praxisnahes Wissen zu:
  • Aufbau eines Compliance-Management-Systems
  • Risikoanalyse und Präventionsmaßnahmen
  • Entwicklung eines Code of Conduct
  • Durchführung von Audits und internen Ermittlungen
  • Umgang mit Compliance-Vorfällen
Ziel ist es, Compliance strukturiert im Unternehmen umzusetzen und nachhaltig zu verankern.
Start: 21.09.2026, im Live-Online-Format

Compliance ist heute ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen jeder Größe.

Was bedeutet Compliance im Unternehmen?

Compliance im Unternehmen bezeichnet die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, interner Richtlinien und ethischer Standards.
Für Unternehmen bedeutet das konkret:
  • Risiken frühzeitig erkennen
  • rechtliche Vorgaben zuverlässig einhalten
  • klare Strukturen und Prozesse schaffen
Compliance ist damit ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmensführung (Corporate Governance) und gewinnt in nahezu allen Branchen an Bedeutung.

Warum Compliance für Unternehmen immer wichtiger wird

Die Anforderungen an Unternehmen steigen kontinuierlich. Besonders in folgenden Bereichen zeigt sich die wachsende Bedeutung von Compliance:
Ob Datenschutz (DSGVO), Hinweisgeberschutzgesetz oder internationale Handelsregeln – Unternehmen müssen immer mehr regulatorische Anforderungen erfüllen.
Compliance-Verstöße können zu erheblichen Konsequenzen führen:
  • hohe Bußgelder
  • Schadensersatzforderungen
  • persönliche Haftung der Geschäftsleitung
Ein Verstoß wirkt sich häufig nicht nur intern aus, sondern kann das Vertrauen von Kunden, Partnern und der Öffentlichkeit nachhaltig beeinträchtigen.
Komplexe Lieferketten und digitale Geschäftsmodelle erhöhen die Risiken zusätzlich.

Was gehört zu einem Compliance-Management-System?

Ein professionelles Compliance-Management-System (CMS) sorgt dafür, dass Regeln nicht nur vorhanden sind, sondern im Unternehmen tatsächlich gelebt werden.
Zu den wichtigsten Elementen zählen:
  • Risikoanalyse: Identifikation von Schwachstellen
  • Code of Conduct: klare Verhaltensregeln für Mitarbeitende
  • Schulungen & Sensibilisierung: Integration in den Arbeitsalltag
  • Meldesysteme (Whistleblowing): sichere Hinweise auf Verstöße
  • Interne Audits & Kontrollen: Überprüfung der Einhaltung
  • Maßnahmen bei Verstößen: strukturierte Reaktion

Welche Vorteile bietet Compliance für Unternehmen?

Neben der Risikominimierung bietet Compliance klare Wettbewerbsvorteile:
  • erhöhte Rechtssicherheit
  • Stärkung von Vertrauen und Unternehmensimage
  • bessere interne Prozesse und Transparenz
  • langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs
Unternehmen mit funktionierendem Compliance-System sind krisenfester und zukunftssicher aufgestellt.
Für Existenzgründer

Existenzgründer-Sprechtage

Alle Termine der Existenzgründer-Sprechtage im IHK-Haus in Pforzheim, in der IHK-Geschäftsstelle in Nagold und in der Handwerkskammer Karlsruhe Außenstelle Nagold sowie die externen Termine (Innotec, TeleGis Sternenfels, Kreativzentrum etc.)
Existenzgründung
Das IHK-Haus in Pforzheim © IHK Nordschwarzwald

Der nächste Termin: 22.09.2026. Wir bieten unsere IHK-Existenz­gründer-Sprech­tage sowohl online als auch in Präsenz an.

Existenzgründung
PM_043_IHK-Bildungszentrum-Nagold-Einweihung _außen © Thomas Fritsch

Der nächste Termin: 15.10.2026. Die IHK Nord­schwarz­wald, die Handwerks­kammer Karlsruhe (HWK) Geschäfts­stelle Nagold und die Stadt Nagold führen in regelmäßigen Abständen in Nagold und Calw Infor­mations­veran­staltungen für Exist­enz­gründer durch.

Existenzgründung

DIHK-Report Unternehmens­gründung 2026

Suche nach Job­alternativen lässt Gründungs­interesse steigen

Gründerinnen und Gründer sehen Reformbedarf vor allem rund um Bürokratie, Steuern und Finanzierung.
05.08.2026. Mit dem DIHK-REPORT UNTERNEHMENSGRÜNDUNG legt die DIHK jährlich eine Einschätzung der IHK-Organisation zum Gründungsgeschehen in Industrie, Handel und den Dienstleistungsbranchen in Deutschland vor. Grundlage für die DIHK-Bewertungen des Gründungsstandortes sind Erfahrungsberichte der rund 350 IHK-Existenzgründungsberaterinnen und -berater aus den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) sowie eine Auswertung zum IHK-Gründungsservice.
DIHK-Report Unternehmens­gründung 2026: Wie steht es überhaupt um den Gründungs­standort Deutschland? Auf Basis von rund 200.000 Kontakten im IHK-Gründungs­service und fast 800 Antworten angehender Jungunternehmer stellt die DIHK ein gestiegenes Gründungs­interesse fest. Ein breit getragener unternehmerischer Aufbruch ist dies allerdings nicht. Unternehmens­gründungen bringen frischen Wind und neue Ideen in den Markt und stärken so die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft. Da klingt es zunächst erfreulich, dass die entsprechenden Beratungsangebote der IHKs wieder stärker nachgefragt werden. Der DIHK-Report Unternehmensgründung 2026 zeichnet ein differenziertes Bild der Entwicklung, und er zeigt: Gründerinnen und Gründer sehen Reformbedarf vor allem rund um Bürokratie, Steuern und Finanzierung. Das Wichtigste zusammengefasst:

Steigendes Interesse

Das Interesse an einer Unternehmensgründung in Industrie, Handel und den Dienstleistungsbranchen steigt; die IHKs melden deutliche Zuwächse bei Einstiegsgesprächen (plus 13 Prozent) und Gründungsberatungen (plus 15 Prozent).

Motivlage verschiebt sich

Der Plan, sich selbstständig zu machen, beruht allerdings häufig auf wirtschaftlichem Druck und dem Mangel von Erwerbsalternativen.

Mehr Lücken in den Konzepten

Die Qualität der Gründungskonzepte sinkt: Fast die Hälfte lässt kaufmännische Defizite erkennen, 44 Prozent der Gründenden haben die Finanzierung nicht gründlich durchdacht.

Gründen wird weiblicher

Der Anteil von Frauen in den IHKGründungsberatungen bleibt mit 44 Prozent auf einem hohen Niveau und bestätigt damit einen langfristigen strukturellen Wandel im Gründungsgeschehen.

Zahlreiche Hemmnisse

Als größte Hürden nehmen Gründerinnen und Gründer die bürokratischen Belastungen und die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit hohen Kosten und Unsicherheiten wahr. Von der Politik wünschen sie sich vor allem Bürokratieabbau (73 Prozent) und ein einfacheres Steuerrecht (61 Prozent).

Erforderliche Entlastungen: Bürokratie abbauen und Wertschätzung für Unternehmertum zeigen

DIHK-Präsident Adrian: „Paradigmenwechsel notwendig, damit Gründungen deutlich schneller möglich werden"
Das Gründungsinteresse in Deutschland steigt. Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) verzeichnen bundesweit mehr Menschen, die sich zu einer Gründung informieren und beraten lassen. In den Beratungsgesprächen spielt jedoch immer häufiger nicht nur der Wunsch nach unternehmerischer Selbstständigkeit eine Rolle, sondern auch die Sorge um die eigene berufliche Zukunft. Das ist ein zentrales Ergebnis des DIHK-Reports Unternehmensgründung 2026, so Adrian.

Kontakt

Regelmäßig finden Gründungsveranstaltungen in Form von Sprechtagen in Pforzheim und Nagold sowie Calw statt. Fragen zu diesem Thema können Sie gerne an die Gründungsberaterinnen der IHK Nordschwarzwald Rebekka Sanktjohanser unter der Tel. 07231 201-153 oder E-Mail sanktjohanser@pforzheim.ihk.de oder Anja Maisch unter der Tel.-Nr. 07231 201-154 oder E-Mail maisch@pforzheim.ihk.de stellen.
Insgesamt fußt der DIHK-Report Unternehmensgründung 2026 auf rund 200.000 Kontakten aus dem IHK-Gründungsservice mit angehenden Unternehmerinnen und Unternehmern aus Einstiegsgesprächen, Beratungen, Gründungsveranstaltungen und Gründertagen. Im deutschsprachigen Raum dürfte keine andere Auswertung vorliegen, die sich auf eine vergleichsweise hohe Zahl von Erfahrungen von Gründer/innen stützt.
© Deutsche Industrie- und Handelskammer
Frauenwirtschaftstage in Pforzheim, Mühlacker und Nagold

17.-23.10.2026 Frauen­wirt­schaft­stage

Frauen im Fokus: „Erfolgreich. Gleich. Berechtigt. – Ökonomische Gleichstellung als Wirtschaftspotenzial““

Die Frauenwirtschaftstage 2026 werden im Zeitraum vom Mittwoch, den 16.10. bis zum Samstag, den 24.10., unter dem Motto „Erfolgreich. Gleich. Berechtigt. – Ökonomische Gleichstellung als Wirtschaftspotenzial“ stattfinden.
Die Landesregierung von Baden-Württemberg will durch eine aktive Gleichstellungspolitik die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben und in der Wirtschaft unterstützen. Aus diesem Grund organisiert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus jedes Jahr die Frauenwirtschaftstage.

Samstag, den 17.10.2026 09:30 Uhr: Frauenwirtschaftstag in Nagold in der Agentur für Arbeit in Nagold-Pforzheim

Die Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim und ihre mitwirkenden KooperationspartnerInnen laden Sie herzlich zum 17. Frauenwirtschaftstag ein, der dieses Jahr in Präsenz stattfinden wird.

Programm:

An diesem Tag erwarten Sie vielfältige Impulse rund um die Themen Finanzen, Weiterbildung, berufliche Entwicklung, Wiedereinstieg und Perspektiven auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Zahlreiche Ausstellerinnen und Aussteller informieren vor Ort, wie ein beruflicher Neustart gelingen kann, oder wie Sie Ihre Karriere gezielt weiterentwickeln.
Darauf dürfen Sie sich außerdem freuen:
Zwei Vorträge. Eine Austauschrunde. Neue Perspektiven.
  • 10:00 Uhr: Wiedereinstieg in den Beruf - Starke Partner an Ihrer Seite
  • 10:45 Uhr: Finanzielle Bildung für Frauen
  • 12:00 Uhr: Von Frau zu Frau – Geschichten von Leidenschaft, Überwindung und Erfolg
Bewerbungsunterlagen-Check
Lassen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen von Profis kostenfrei prüfen und holen Sie sich wertvolle Tipps für Ihre nächste Bewerbung (Anmeldung vor Ort).
Professionelle Bewerbungsfotos
Vor Ort haben Sie die Möglichkeit, ein professionelles Bewerbungsfoto anfertigen zu lassen (Eigenanteil: 10 Euro).
Netzwerkfrühstück
Knüpfen Sie in entspannter Atmosphäre neue Kontakte und tauschen Sie sich mit anderen Frauen aus.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Mittwoch, 21.10.2026,18:00 Uhr: Frauenwirtschaftstag in Pforzheim, Hochschule Pforzheim, Fakultät Gestaltung, Aula, Holzgartenstr.36, 75175 Pforzheim

Der Arbeitskreis Frau und Beruf Pforzheim lädt Sie herzlich am Mittwoch, den 15. Oktober zum Frauenwirtschaftstag in Pforzheim ein.

Thema: Diversität – mehr als ein Schlagwort?!

Wie eine gender- und diversitätsbewusste Strategie Organisationen stärkt
Die Berücksichtigung von Diversität ist – trotz aktueller gesellschaftlicher Debatten – ein entscheidender Erfolgsfaktor für zukunftsfähige Organisationen. Wissenschaftliche Studien zeigen: Unternehmen, Verwaltungen und Hochschulen, die Diversität strategisch verankern und eine attraktive Organisationskultur gestalten, profitieren von höherer Innovationskraft, motivierten Mitarbeitenden und einer stärkeren Arbeitgeberattraktivität.

Programm:

  • 18h Begrüßung Susanne Schneider Gleichstellung HS PF
  • Grußwort: Referatsleitung Ministerium
  • Grußwort: Lea Niewerth, Gleichstellung PF
  • 18:30 Vortrag Frau Dr. in Gerrit Kaschuba, anschliessend Raum für Diskussion
    ca. ab 19:45 Get together mit informellem Ausklang

Freitag, den 23.10.2026,18 Uhr: Frauenwirtschaftstag in Mühlacker in der historischen Kelter Mühlacker unter dem Motto "Netzwerken, inspirieren, anstoßen!"

Programm:

18 Uhr
Empfang & Ankommen
Registrierung und erste Kontakte knüpfen

18:15 - 18:30 Uhr
Offizielle Begrüßung
Stephan Retter,
Oberbürgermeister Stadt Mühlacker

Kurzer Impuls zu den Frauenwirtschaftstagen
Kinga Golomb,
Gleichstellungsbeauftragte Enzkreis

18:30 - 19:30 Uhr
Talk Sessions
"Business & Bubbles" – After Work - Sessions I Talkrunden zu verschiedenen Themen wie Führung und Karriere, Gründung und Unternehmertum, Unternehmensnachfolge, Netzwerk und Sichtbarkeit, Persönliche Entwicklung und Mentoring, Digitalisierung und Zukunftskompetenzen, Regionale Wirtschaft und Kooperationen
Ab 19:30 Uhr
Gemütlicher Ausklang
Zeit für Gespräche und zum "Netzwerken"
Bei einem Imbiss I Fingerfood und Getränke
ca. 20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung

Die Frauenwirtschaftstage

Die Landesregierung von Baden-Württemberg will durch eine aktive Frauenförderpolitik die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben unterstützen. Deshalb finden jährlich im Herbst die regionalen Frauenwirtschaftstage statt. Die IHK beteiligt sich an Mühlacker, Pforzheim und Nagold. Mit den Frauenwirtschaftstagen soll auch die große Bedeutung der Frauen für das Wirtschaftsleben Baden-Württembergs aufgezeigt werden, denn Frauen stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Sie sind als Unternehmerinnen, Fachkräfte, Wissenschaftlerinnen oder Forscherinnen Mitgestalterinnen in Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus finden deshalb jährlich im Herbst die landesweiten Frauenwirtschaftstage statt.
Gründer:innen Story

Schnell gegründet, stark gestartet: Die Gründerstory von Dr. Moritz Geiger

Die Geiger Aero GmbH wurde von Dr. Moritz Geiger in Pforzheim mit dem Ziel gegründet, zuverlässige und hochwertige Lösungen für die Luftfahrtindustrie anzubieten. Aus einer beruflichen Herausforderung entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit ein erfolgreiches Unternehmen. Im Interview berichtet der Gründer über seine Motivation, die größten Hürden des Gründungsprozesses sowie die Unterstützung, die zum erfolgreichen Start beigetragen hat.
Herr Dr. Geiger, stellen Sie sich doch kurz vor. Wer sind Sie, was macht Ihr Unternehmen und haben Sie im Voll- oder Nebenerwerb gegründet?
Ich bin Dr. Moritz Geiger, Gründer der Geiger Aero GmbH. Wir bieten schnelle, zuverlässige und qualitativ hochwertige Lösungen für die Luftfahrtindustrie an und legen dabei besonderen Wert auf kurze Entscheidungswege und hohe Flexibilität. Ich habe die Geiger Aero GmbH im Vollerwerb gegründet.
Was hat Sie dazu bewegt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen?
Die Gründung war eine direkte Folge der Insolvenz meines damaligen Arbeitgebers. Da ich als Luftfahrtexperte in der Region keine passende Anstellung fand, sah ich darin die Chance, gemeinsam mit meinem eingespielten Team ein neues Unternehmen aufzubauen. Unser Ziel war von Anfang an klar: unseren Kunden erstklassige Lösungen mit hoher Flexibilität anzubieten.
Vor welchen Herausforderungen standen Sie zu Beginn?
Wir mussten in kurzer Zeit alle Voraussetzungen für ein neues Unternehmen schaffen, den Geschäftsbetrieb organisieren und gleichzeitig das Vertrauen bestehender und neuer Kunden gewinnen. Neben organisatorischen und rechtlichen Themen galt es vor allem, schnell professionell am Markt präsent zu sein.
Wie sind Sie mit diesen Herausforderungen umgegangen? Wer hat Sie unterstützt?
Der größte Rückhalt war unser erfahrenes Team. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen und konnten unsere bewährten Abläufe direkt übernehmen. Darüber hinaus haben uns Familie, Geschäftspartner und verschiedene Beratungsangebote unterstützt.
Wie lange hat der Gründungsprozess gedauert und auf welche Meilensteine sind Sie besonders stolz?
Der eigentliche Gründungsprozess dauerte nur wenige Monate. Besonders stolz bin ich darauf, wie schnell wir den Geschäftsbetrieb aufnehmen konnten. Zu den wichtigsten Meilensteinen zählen unser erster Auftrag, der Aufbau einer eigenen Fertigung und die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Unternehmens.
Haben Sie Unterstützung von der IHK in Anspruch genommen?

Ja. Die IHK hat uns insbesondere bei organisatorischen und formalen Fragen rund um die Unternehmensgründung kompetent begleitet und beraten.
Wie gehen Sie mit Rückschlägen um und was waren die wichtigsten Learnings?

Gerade in der Anfangsphase läuft nicht immer alles nach Plan. Wichtig ist, Herausforderungen als Chance zu sehen, pragmatische Lösungen zu finden und den Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden zu behalten. Mein Tipp an Gründerinnen und Gründer: Nicht alles zu ernst nehmen – oft sieht am nächsten Tag vieles schon besser aus. Ein starkes Team ist durch nichts zu ersetzen. Fachliche Kompetenz ist wichtig, langfristigen Erfolg ermöglichen aber vor allem Vertrauen, Zusammenhalt und Verlässlichkeit.
Was würden Sie bei einer nächsten Gründung anders machen und was würden Sie wieder genauso machen?

Ich würde noch früher Prozesse standardisieren und digitale Strukturen aufbauen. So bleibt von Beginn an mehr Zeit für Kunden und die Weiterentwicklung des Unternehmens.Ich würde erneut auf persönliche Beratung, ein starkes Netzwerk und den Austausch mit erfahrenen Partnern setzen. Auch die Unterstützung der IHK und des Gründernetzwerks würde ich wieder frühzeitig in Anspruch nehmen.
An welchen Moment Ihrer Gründung erinnern Sie sich besonders gerne und beschreiben Sie die Gründung mit einem Wort
An unseren ersten erfolgreich abgeschlossenen Auftrag und den ersten ausgestellten Lieferschein. In diesem Moment wurde aus einer Idee innerhalb kurzer Zeit ein funktionierendes Unternehmen. - Leidenschaft -
Welchen Rat möchten Sie anderen Gründerinnen und Gründern mit auf den Weg geben?
Seid mutig, erkennt Chancen und bleibt konsequent dran. Baut euch ein starkes Netzwerk auf und arbeitet mit Menschen zusammen, denen ihr vertraut. Ein gutes Team ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.
Welche Eigenschaften sind aus Ihrer Sicht für Gründerinnen und Gründer unverzichtbar?
Durchhaltevermögen, Entscheidungsfreude, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, auch schwierige Phasen mit Humor zu nehmen.
Was ist Ihr persönliches Erfolgsrezept?
Ein erfahrenes Team, schnelle Entscheidungen, absolute Zuverlässigkeit und der Anspruch, für unsere Kunden immer die bestmögliche Lösung zu finden.
Zum Abschluss: Welches Zitat beschreibt Ihren Weg am besten?
„Aus einer Herausforderung wurde eine Chance – mit einem starken Team, Zuverlässigkeit und Leidenschaft für die Luftfahrt.“
Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg.
Internet: Geiger Aero GmbH