2026
Girls’ and Boys’ Day – „Wie werde ich Chefin?“
wie fühlt es sich an, ein eigenes Unternehmen zu gründen? Welche Fähigkeiten brauch es dafür wirklich? Und traue ich mir das zu? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 40 Mädchen beim diesjährigen Girls’ and Boys’ Day am 23. April im IHK-Haus Pforzheim.
Die Schülerinnen beim Girls‘ Day 2026 im IHK-Haus Pforzheim, gemeinsam mit Lisa Dengler (3. v. r.), Sabrina Hacker-Kollmar (4. v. r.) und den Organisatorinnen der Kontaktstelle Frau und Beruf sowie der IHK Nordschwarzwald.
Unter dem Motto „Wie werde ich Chefin?“ luden die Starthilfe- und Unternehmensförderung der IHK Nordschwarzwald gemeinsam mit der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald zu einem abwechslungsreichen Tag – geprägt von Inspiration, Austausch und gelebter Macherinnen-Mentalität.
Den Auftakt machte Lisa Dengler, Gründerin von PF Next. Offen und authentisch berichtete sie von ihrem Weg in die Selbstständigkeit und brachte direkt auf den Punkt, worauf es ankommt: Mut haben, ins Handeln kommen und Fehler machen dürfen. Ihre zentrale Botschaft: Rückschläge gehören dazu. Entscheidend ist, wieder aufzustehen, daraus zu lernen und weiterzumachen. Wer an die eigene Vision glaubt und dafür einsteht, kann seinen eigenen Weg gehen.
Neben dieser Motivation gab es auch konkrete Einblicke: Erfolgreiche Unternehmerinnen brauchen vor allem Eigenverantwortung, Selbstorganisation, Fleiß – und die Fähigkeit, Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
Im anschließenden Workshop mit Sabina Hacker-Kollmar vom Trainnovation – Institut für Coaching, Konzepte & Training wurden die Teilnehmerinnen selbst zu Gründerinnen: Mit Brainstorming und Mindmapping entwickelten sie in Kleingruppen eigene Geschäftsideen – von Café- und Boutique-Konzepten bis hin zu innovativen Online-Plattformen.
Im World-Café wurden diese Ideen anschließend weitergedacht, hinterfragt und ausgearbeitet. Zum Abschluss war dann noch einmal Teamgeist gefragt: Bei einer Murmelbahn-Challenge ging es darum, gemeinsam zu planen, Lösungen zu entwickeln, auszuprobieren und miteinander zum Ziel zu kommen.
Am Ende des Tages gingen die Mädchen mit frischen Ideen, neuem Selbstvertrauen und viel Motivation nach Hause. Und vielleicht war unter ihnen schon die eine oder andere Gründerin oder Chefin von morgen – mit klarer Macherinnen-Mentalität im Gepäck.