INNOVATIONSNACHRICHTEN UND AKTUELLES
Erstes KI-Forum Nordschwarzwald: KI-Praxis, Austausch und neue Perspektiven
Wie können Unternehmen Künstliche Intelligenz sinnvoll in der Praxis einsetzen?
Knapp 100 Unternehmer:innen, Fach- und Führungskräfte beschäftigten sich beim ersten KI-Forum Nordschwarzwald am 13. Oktober 2026 im IHK-Bildungszentrum Nagold mit dieser Frage.
Knapp 100 Unternehmer:innen, Fach- und Führungskräfte beschäftigten sich beim ersten KI-Forum Nordschwarzwald am 13. Oktober 2026 im IHK-Bildungszentrum Nagold mit dieser Frage.
- Bildergalerie
- KI 2026: Was für den Mittelstand wirklich zählt
- KI-Strategie: Menschen und Organisation mitnehmen
- KI-Werkzeuge praktisch erleben
- Vom Prompt zum eigenen KI-Agenten
- Microsoft Copilot aus der Unternehmenspraxis
- Fragen aus der Praxis im Mittelpunkt
- Weiterbildungsangebote und weitere Informationen zum Bereich KI
Fünf Fachbeiträge boten Einblicke in aktuelle KI-Entwicklungen, Strategie und Organisation, konkrete KI-Werkzeuge, KI-Agenten und Microsoft Copilot. Ergänzt wurde das Programm durch eine Podiumsdiskussion, Informations- und Beratungsangebote sowie viel Raum für Austausch und Networking.
Bildergalerie
Mit der Begrüßung durch Herrn Patrick Walz, IHK-Geschäftsstellenleiter Nagold und Freudenstadt startete das erste KI-Forum Nordschwarzwald im IHK-Bildungszentrum Nagold in einen Nachmittag rund um aktuelle KI-Entwicklungen, konkrete Anwendungen und Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis.
Knapp 100 Unternehmer:innen, Fach- und Führungskräfte folgten der Einladung zum ersten KI-Forum Nordschwarzwald. Fünf Fachbeiträge, eine Podiumsdiskussion und ergänzende Informationsangebote boten unterschiedliche Perspektiven auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
Die Referenten des ersten KI-Forums Nordschwarzwald gemeinsam mit einer Vertreterin der KI-Allianz Baden-Württemberg.
Philip Bauknecht von medialesson ordnete aktuelle KI-Entwicklungen anhand von Daten und Statistiken ein und beleuchtete relevante Trends für den Mittelstand.
Steve Sudy von Leading Passion rückte bei der KI-Strategie neben der Technologie insbesondere die Menschen und organisatorischen Voraussetzungen in den Mittelpunkt.
Interaktiver Austausch während des Vortrags von Steve Sudy: Die Teilnehmenden diskutierten Fragestellungen rund um KI-Strategie, Organisation und die Einbindung von Mitarbeitenden.
Stefan Ritscher von hadi community zeigte beim „KI-Werkzeugkasten live“ konkrete Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz für Bild, Video und Automatisierung.
Patrick Sager von ProzessX zeigte, wie sich aus einzelnen Prompts strukturierte KI-gestützte Abläufe entwickeln und erste KI-Agenten aufbauen lassen.
Andreas Waidelich von Häfele gab Einblicke in die Einführung von Microsoft Copilot.
In der offenen Podiumsrunde konnten die Teilnehmenden eigene Fragen einbringen und gemeinsam mit den Referenten verschiedene Aspekte des KI-Einsatzes diskutieren.
In der abschließenden Podiumsdiskussion trafen unterschiedliche Perspektiven auf Künstliche Intelligenz zusammen. Auch zahlreiche Fragen aus dem Publikum wurden aufgegriffen.
KI 2026: Was für den Mittelstand wirklich zählt
Den fachlichen Auftakt übernahm Philipp Bauknecht von medialesson GmbH. In seiner Keynote „KI 2026: Hype, Realität und was für den Mittelstand zählt“ ordnete er den aktuellen Stand der Künstlichen Intelligenz aus unterschiedlichen Perspektiven ein.
Anhand zahlreicher Daten und Statistiken zeigte er auf, welche Entwicklungen und Trends für mittelständische Unternehmen relevant sind. Damit bildete der Beitrag den Rahmen für die weiteren Programmpunkte, in denen einzelne Aspekte des KI-Einsatzes anschließend vertieft wurden.
KI-Strategie: Menschen und Organisation mitnehmen
Steve Sudy von Leading Passion GmbH richtete den Blick auf eine Seite der KI-Transformation, die über die reine Technologie hinausgeht. Unter dem Titel „KI-Strategie: Menschen mitnehmen, Organisation fit machen“ standen organisatorische Voraussetzungen und die Einbindung der Mitarbeitenden im Mittelpunkt.
Dass Veränderung nicht allein auf der Bühne diskutiert werden muss, zeigte sich auch während des Vortrags: In einer interaktiven Sequenz tauschten sich die Teilnehmenden direkt untereinander aus und brachten eigene Perspektiven und Erfahrungen ein.
KI-Werkzeuge praktisch erleben
Wie vielseitig Künstliche Intelligenz bereits heute im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann, zeigte Stefan Ritscher von hadi community GmbH.
Im „KI-Werkzeugkasten live: Bild, Video, Automatisierung“ standen konkrete Einsatzmöglichkeiten und praktische Anwendungen im Mittelpunkt. Damit rückte die Frage in den Fokus, wie Unternehmen KI-Werkzeuge nicht nur kennenlernen, sondern für konkrete Aufgaben und Prozesse nutzbar machen können.
Vom Prompt zum eigenen KI-Agenten
Einen Schritt weiter ging Patrick Sager von ProzessX eGbR mit seinem Beitrag „Vom Prompt zum Mitarbeiter: Den ersten KI-Agenten bauen“.
Im Mittelpunkt stand die Entwicklung von einzelnen KI-Anwendungen hin zu strukturierten Abläufen und Agenten. Dabei wurde deutlich, dass nicht allein das Sprachmodell entscheidend ist: Auch klar definierte Aufgaben, wiederholbare Abläufe, verfügbare Werkzeuge und Regeln bilden wichtige Bausteine für einen KI-Agenten im Unternehmenskontext.
Microsoft Copilot aus der Unternehmenspraxis
Den konkreten Blick in die betriebliche Umsetzung brachte Andreas Waidelich, Chief Process and Information Officer bei der Häfele SE & Co KG, ein.
Sein Praxisbericht zeigte Erfahrungen aus der Einführung von Microsoft Copilot in einem international tätigen Unternehmen mit mehr als 8.000 Mitarbeitenden. Damit ergänzte der Vortrag die technologischen und strategischen Betrachtungen des Nachmittags um Erfahrungen aus einem konkreten Einführungsprozess.
Fragen aus der Praxis im Mittelpunkt
Wie groß der Gesprächsbedarf rund um Künstliche Intelligenz ist, zeigte sich auch in der abschließenden Podiumsdiskussion. Zahlreiche Fragen aus dem Publikum wurden aufgegriffen und gemeinsam mit den Referenten diskutiert. Die verschiedenen Perspektiven des Nachmittags kamen hier noch einmal zusammen: von strategischen Entscheidungen und der Einbindung von Mitarbeitenden bis zur praktischen Anwendung neuer KI-Werkzeuge.