Gründungsnetzwerk digitalisiert Bewerbungsverfahren

Gründerstipendium NRW für drei Jahre verlängert

Der Niederrhein gründet fleißig – auch in der Corona-Krise. Das zeigt die Bilanz des Gründerstipendiums des Landes NRW. Jetzt steht fest: Für weitere drei Jahre wird das Förderprogramm verlängert. Seit Beginn haben sich allein am Niederrhein 100 Gründer beworben und einer Experten-Jury vorgestellt. Aus Sicht der Niederrheinischen IHK ist die Fortführung des Stipendiums ein positives Signal, um die Region weiterhin als attraktiven Gründungsstandort voranzubringen.

Mit 1000 Euro monatlich unterstützt das Stipendium innovative Start-ups und Gründerteams, außerdem beraten und unterstützen sie erfahrene Coaches kostenlos. Um auch unter Corona-Bedingungen weiterhin Bewerbungen zu ermöglichen, hat das Gründungsnetzwerk Niederrhein-Duisburg das Bewerbungsverfahren kurzerhand digitalisiert. „Das anhaltende Interesse hat uns positiv überrascht. Es freut uns, dass die Gründer trotz der Corona-Krise nicht den Mut verloren haben und ihre Vorhaben umsetzen. Einige Start-ups hat die Ausnahmesituation sogar erst zu ihrer Geschäftsidee inspiriert.“, zeigt sich Mariann Ludewig, IHK-Existenzgründungsberaterin, begeistert.
Auch für die nächsten drei Jahre will die IHK wieder die Projektleitung im Gründungsnetzwerk  übernehmen. Kooperationspartner im Netzwerk sind die Handwerkskammer Düsseldorf, die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, das Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung an der Universität Duisburg-Essen sowie die Hochschule Rhein-Waal und die Entwicklungsagentur Wirtschaft Kreis Wesel.
Weitere Informationen gibt es bei Mariann Ludewig, IHK-Existenzgründungsberaterin und Ansprechpartnerin des Gründungsnetzwerks Niederrhein-Duisburg, Telefon 0203 2821-209, E-Mail ludewig@niederrhein.ihk.de.
Pressemitteilung vom 22.09.2020