Keine Entwarnung am Kreuz Kaiserberg

Der Umbau des Autobahnkreuzes Duisburg-Kaiserberg schreitet voran: Mitte 2026 soll der Verkehr nicht mehr über die alte Brücke, sondern auf die neue A3 gelenkt werden. Aus Sicht der Niederrheinischen IHK ist das ein wichtiger Schritt. Bedeutet aber keine Entwarnung für den Wirtschaftsstandort Duisburg, betont Ocke Hamann, Geschäftsführer der Niederrheinischen IHK:
„Die Betriebe in unserer Region sind umzingelt von Baustellen im Autobahnnetz. Das Risiko, dass eine Brücke unerwartet gesperrt werden muss, ist erheblich. Und es steigt weiter. Für Unternehmen bedeutet das: Abläufe werden unplanbar. Lieferketten geraten ins Wanken. Das kostet Millionen.
Für die Unternehmen verschärft sich die Situation noch weiter: Bis Mitte 2027 gibt es viele weitere Einschränkungen im Kreuz Kaiserberg. Mehrere Zu- und Auffahrten von der A3 auf die A40 und umgekehrt werden gesperrt. Damit steht die Umleitung, die in den letzten Tagen so wichtig war, nicht mehr zur Verfügung. Durch die Sperrung der Ruhrtalbrücke der A52 wurde der Verkehr über Duisburg umgeleitet. Das Beispiel zeigt: Staus und stockender Verkehr werden weiter zunehmen.
Wichtig ist, dass Verfahren schneller bearbeitet und Brücken rasch gebaut werden. Wir können nicht 15 Jahre auf Ersatz warten. Duisburg braucht jetzt Verlässlichkeit. Und vor allem keine weiteren Hiobsbotschaften“, hofft Ocke Hamann.