Karl-Lehr-Brücke: Wichtiges Großprojekt endet

Ab dem 17. April wird der OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg für sieben Wochen vollständig gesperrt. Die Straßenbahn sogar für zwölf Wochen. Das Langzeitprojekt kommt nun in die finale Phase. Die Niederrheinische IHK begrüßt den Fortschritt, aber mahnt: Pendler, Wirtschaft und Hafen sind auf verlässliche Umleitungen angewiesen.
Der Karl-Lehr-Brückenzug wird fertiggestellt. Ein wichtiger Schritt für die Stadt und die regionale Wirtschaft. „Es ist gut und wichtig, dass dieses kommunale Jahrhundertprojekt nun endlich zum Abschluss kommt. Die neue Brücke ist für die Erreichbarkeit und Vernetzung des Wirtschaftsstandorts Duisburg von zentraler Bedeutung“, freut sich Fabian Griewel, IHK-Teamleiter für Verkehr.

Umleitungen entscheiden über Erreichbarkeit

Für einen Industrie- und Logistikstandort wie Duisburg sind leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar. Mit der Sperrung der Brücke fällt eine der wichtigsten innerstädtischen Verbindungen Duisburgs weg. Täglich nutzen mehr als 25.000 Fahrzeuge die Strecke, viele davon Lastwagen. Während der Bauphase werden sie auf Routen wie die A59 ausweichen müssen, die bereits stark befahren sind. „Die Verkehrsbehörden müssen die mehrwöchige Sperrung professionell begleiten. Für die Duisburger Wirtschaft, den Hafen und viele Pendler ist entscheidend, dass Umleitungen frühzeitig ausgewiesen und klar kommuniziert werden. Jetzt kommt es auf eine enge und funktionierende Zusammenarbeit an. Nur so lassen sich Verkehrschaos und wirtschaftliche Schäden so gering wie möglich halten. Nur weil ein wichtiges Großprojekt in der finalen Phase ist, dürfen wir nicht vergessen, dass die Baustellen auf der A40 und der A59 uns ebenfalls noch belasten“, betont Griewel.