Anbindung an Duisburger Hafen ab April gesperrt

Karl-Lehr-Brücke: Wirtschaft vor harten Wochen

Die letzte Bauphase am OB-Karl-Lehr-Brückenzug in Duisburg beginnt: Vom 17. April bis voraussichtlich 5. Juni wird die Brücke vollständig gesperrt. Die Stadt Duisburg hat die Umleitungen veröffentlicht. Unternehmer und Bürger können sich durch die frühe Information besser vorbereiten, sagt die Niederrheinische IHK. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass die Belastungen für die Wirtschaft erheblich sein werden.
Der Brückenzug ist eine zentrale Nord-Süd-Verbindung in Duisburg und wichtig für den Hafen. „Die Vollsperrung wird sich deutlich auf den Stadtverkehr und die Abläufe der Unternehmen auswirken“, erklärt Fabian Griewel, Leiter Verkehr und Logistik der Niederrheinischen IHK. „Umso wichtiger ist es, dass sich Betriebe frühzeitig auf die Situation einstellen können.“ Positiv bewertet Griewel deshalb, dass die Stadt Duisburg die Umleitungen vier Wochen vorher veröffentlicht hat. Allerdings: „Die Routen über Ruhrdeich und Emmericher Straße gehören schon jetzt zu den hochfrequentierten Achsen im Duisburger Straßennetz. Während der Sperrung müssen Betriebe mit noch mehr Stau und stockendem Verkehr rechnen.“
Der Neubau des Brückenzugs ist ein wichtiges Projekt für die Unternehmer in Duisburg und Umgebung: „Nach vielen Jahren Bauzeit wird eine zentrale Verbindung im Duisburger Hafen endlich fertiggestellt. Das freut uns. Wir müssen aber schneller werden“, sagt Griewel. Projekte dieser Größenordnung bringen Kommunen oft an ihre Grenzen. „Das Land sollte Städte bei Planung, Bau und Finanzierung stärker unterstützen. Zudem brauchen wir einfachere und schnellere Planungsverfahren, damit neue Infrastruktur künftig zügiger fertig wird“, so Griewel.

Pressemitteilung vom 26. März 2026