Schlüsselrolle Sachverständiger: Sachlich, kompetent, öffentlich bestellt

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige garantieren Qualität, Unabhängigkeit und Transparenz.
In der Wirtschaft schaffen unabhängige Experten Vertrauen. Das gilt insbesondere für Sachverständige. Die öffentliche Bestellung und Vereidigung durch die IHK gilt dabei als Qualitätssiegel. Die Sachverständigen bewerten Schäden, verfassen Gutachten und ermöglichen so faktenbasierte Entscheidungen. Sie zeichnen sich durch ihre Erfahrung und ihr Fachwissen aus.
Am Niederrhein gibt es aktuell 61 öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige. Sie sind unter anderem tätig in den Bereichen Brandschutz, Gebäudeschäden und Trinkwasserhygiene. Einige dieser Experten sitzen neben Unternehmerinnen und Unternehmern im Sachverständigenausschuss der IHK. Dort bringen sie ihre Erfahrung ein. Die Mitglieder beraten zu relevanten Themen im Sachverständigenwesen und beziehen Stellung zu Anträgen für eine öffentliche Bestellung und Vereidigung. Die ehrenamtlichen Mitglieder machen sich stark für die regionale Wirtschaft. Sie stehen ein für Rechtssicherheit und hohe Standards. Sie setzen sich ein für mehr Nachwuchs bei Sachverständigen.
Norbert Fleuren ist Vorsitzender des Gremiums. Er tauscht sich regelmäßig mit Eva-Maria Mayer, stellvertretende IHKGeschäftsführerin Recht und Steuern, aus. Im Interview erläutern die beiden, warum Sachverständige für den Wirtschaftsstandort unverzichtbar sind. Birgit Beisheim hat in ihrem Job regelmäßig Kontakt zu Sachverständigen. Die promovierte Chemikerin engagiert sich ebenfalls im Sachverständigenausschuss. Im Interview spricht sie über den Wert der öffentlichen Bestellung samt Vereidigung.
Der Präsident des Landgerichts Duisburg, Ulf-Thomas Bender, macht deutlich, wie wichtig öffentlich bestellte Sachverständige für die tägliche Arbeit der Gerichte sind. Anja Riffer und Oliver Tümmers sind als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige tätig. Und sie sind Mitglieder des Sachverständigenausschusses. Sie geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag. Und erklären, was für sie den Reiz ihrer Arbeit ausmacht.
Text: Denis de Haas, Redaktionsbüro Ruhr
Foto: Niederrheinische IHK/Süleyman Kayaalp

Kompetenz mit Brief und Siegel

Der Titel Sachverständiger ist nicht geschützt – umso wichtiger ist die öffentliche Bestellung als Qualitätssiegel. Norbert Fleuren, Vorsitzender des IHK-Sachverständigenausschuss, und Eva-Maria Mayer, stellvertretende Geschäftsführerin Recht und Steuern der Niederrheinischen IHK, engagieren sich auf diesem Gebiet. Sie machen deutlich: Damit Gerichte, Behörden, die Wirtschaft und die Allgemeinheit auch in Zukunft auf qualifizierte Sachverständige setzen können, braucht es Nachwuchs.
Was unterscheidet einen Sachverständigen von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständiger?
Eva-Maria Mayer: Theoretisch darf sich jeder als „Sachverständiger“ bezeichnen, der als solcher arbeitet. Durch die öffentliche Bestellung und Vereidigung hat der Gesetzgeber eine gesetzlich geregelte Qualitätssicherung geschaffen. So können sich unter anderem Gerichte und Unternehmen darauf verlassen, dass sie einen Experten beauftragen, der überdurchschnittlich qualifiziert, neutral und unabhängig ist.
Norbert Fleuren: Die Qualifikation macht den Unterschied. Wer sich öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger nennen darf, hat zuvor seine besondere Sachkunde nachgewiesen. Die Kompetenz mit Brief und Siegel, aber auch die Verpflichtung zur Neutralität, spielen gerade für die Gerichte eine wichtige Rolle. Daher ist geregelt, dass Gerichte vorrangig auf öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige zurückgreifen sollen.
In welchen Bereichen kommen die Sachverständigen zum Einsatz?
Mayer: Die Bandbreite ist sehr groß. Die Themengebiete sind so unterschiedlich wie die Gerichtsverfahren sowie die unternehmerischen Bedürfnisse. Da gibt es die klassischen Bereiche: Sachverständige schreiben Gutachten zum Brandschutz, beurteilen Schäden an Gebäuden und bewerten Unternehmen. Bei uns am Niederrhein sind Schiffseichaufnehmer von besonderem Interesse. Deren Expertise ist gerade am größten Binnenhafen der Welt sehr gefragt.
Fleuren: Wir haben auch neue Felder, die vor zwanzig Jahren noch kein Thema waren. Ich nenne mal ein Beispiel: In der Industrie kommen heutzutage Verdunstungskühlanlagen zum Einsatz, die regelmäßig überprüft werden müssen. Auch auf diesem Gebiet sind die Fachkenntnisse von Sachverständigen sehr wichtig. Durch die Transformation der Wirtschaft – beispielsweise den Einsatz von Wasserstoff – entstehen zudem weitere Felder, für die wir in Zukunft (neue) Sachverständige brauchen.
Wie sind Duisburg und der Niederrhein bei den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen aufgestellt?
Mayer: Aktuell stehen uns 61 Sachverständige für unterschiedliche Gebiete zur Verfügung. Aber wir spüren den demografischen Wandel. Kürzlich haben wir Zahlen für das gesamte Bundesland erhoben. Demnach sind 28 Prozent der Sachverständigen in NRW bereits über 67 Jahre. Die Generation der Babyboomer wird in naher Zukunft ausscheiden. Das bedeutet: weniger Expertenwissen für die Gerichte und für die Unternehmen. Dabei ist die Nachfrage nach Fachleuten größer denn je. Und das ist eine Chance für junge Experten aus allen Fachbereichen.
Wie gewinnen Sie qualifizierten Nachwuchs?
Mayer: Am allerwichtigsten ist es, geeignete Fachleute persönlich anzusprechen und ansprechbar zu sein. Wenn in einem Sachverständigenbüro ein Generationenwechsel ansteht, treten wir in den Dialog. Für Interessenten haben wir außerdem vor einigen Jahren ein Mentorenprogramm aufgelegt. Der Mentor nimmt potenzielle Sachverständige „an die Hand“ und teilt seine Erfahrungen mit ihnen. Neuerdings gibt es für Antragsteller auch die Möglichkeit, bei Gericht zu hospitieren.
Fleuren: Dann kommen wir als Sachverständigenausschuss ins Spiel. Wir überprüfen, ob der Bewerber alle Voraussetzungen erfüllt. Er sollte beispielsweise mehrere Jahre Berufserfahrung in dem jeweiligen Sachgebiet haben. Viele glauben, dass ein Sachverständiger ein Studium abgeschlossen haben muss. Das ist aber nicht so. Wichtig ist, das die Sachkunde nachgewiesen wurde. Außerdem geht es nicht nur um Fachwissen, sondern auch um die persönliche Eignung. Der Sachverständigenausschuss gibt eine Empfehlung ab, ob die öffentliche Bestellung erfolgen bzw. verlängert werden kann.
Die Mitgliedschaft im Sachverständigenausschuss ist ein Ehrenamt. Warum engagieren Sie sich in dem Gremium, Herr Fleuren?
Fleuren: Weil ich die Qualität, Neutralität und Glaubwürdigkeit im Sachverständigenwesen sichern möchte. Meine Kollegen und ich bringen unser Fachwissen aus der Praxis ein. So stärken wir die Selbstverwaltung der Wirtschaft und stiften einen großen Nutzen für die Unternehmen am Niederrhein. Und dafür nehme ich mir gerne die Zeit.
Wie begleiten Sie die Sachverständigen im weiteren Verlauf?
Mayer: Wir veranstalten jährlich unser Sachverständigen-Forum, laden dazu auch die Vertreter der Gerichte ein. Da geht es um fachübergreifende Themen, die alle betreffen. Wir sprechen über Haftungsfragen, tauschen uns über rechtliche Rahmenbedingungen zur Werbung für Sachverständige aus. Zuletzt ging es um Künstliche Intelligenz. Das ist natürlich auch für Sachverständige ein großes Thema. Sie wollen wissen, wie sie KI in ihrem Arbeitsalltag einsetzen können und dürfen. Durch den Austausch erhalten sie Antworten auf ihre Fragen.

Interview: Denis de Haas, Redaktionsbüro Ruhr
Foto: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

Mehrwert durch Expertise

Gesellschaftliches Engagement war für Dr. Birgit Beisheim schon immer wichtig. Die promovierte Chemikerin war in der Politik aktiv und hat sich ehrenamtlich eingebracht. Seit fünf Jahren ist sie auch im IHK-Sachverständigenausschuss als stellvertretende Vorsitzende tätig. In ihrem Unternehmensalltag greift sie selbst regelmäßig auf die Expertise öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger zurück.
Frau Beisheim, angenommen ich dürfte in meinem Briefkopf die Bezeichnung „öffentlich bestellt und vereidigt“ führen. Was würde mir das bringen?
Dr. Birgit Beisheim: Dann können Sie davon ausgehen, dass Ihre Expertise sehr gefragt ist. Ganz egal in welchem Fachbereich: Ob in der Baubranche, im Kfz- Bereich oder bei Erneuerbaren Energien. Immer wieder werden unabhängige Experten benötigt, die aufgrund ihrer großen Erfahrung in der Lage sind, strittige Sachverhalte objektiv zu klären.
Warum ist gerade in Ihrer Branche die Expertise von Sachverständigen so wichtig?
Ich mache mal ein Beispiel. Stellen Sie sich vor, dass Sie 50 Tonnen edelmetallhaltige Rohstoffe zu einem Recyclingbetrieb verschiffen lassen. Da geht es oft um sehr viel Geld. Dann ist es wichtig, dass unabhängige Sachverständige diese Lieferung vorab ordentlich untersuchen und bewerten. Damit Sie am Ende das Geld bekommen, das Ihnen zusteht. Das zu organisieren und gerichtsfest zu dokumentieren, gehört unter anderem zu unseren Aufgaben. So können Probleme zwischen Lieferanten und Empfängern dauerhaft ausgeschlossen werden.
Sie sind mit Ihrem Unternehmen europaweit aktiv. Wie funktioniert das?
Wir haben uns ein großes Netzwerk aufgebaut und arbeiten mit zahlreichen Sachverständigen zusammen. Das funktioniert sehr gut. Jeder von ihnen hat sein eigenes Spezialgebiet. Der eine ist beispielsweise ein Fachmann für Elektronikschrott, jemand anderes kennt sich sehr gut aus mit Kupfer. Und wieder jemand anderes hat eine besondere Expertise im Bereich Holzhackschnitzel.
Bei einem so hohen Grad an Spezialisierung ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach, entsprechende Sachverständige zu finden?
Das wird tatsächlich immer schwieriger. Wir müssen aufmerksam beobachten, wie sich diese Situation in den kommenden Jahren entwickelt.
Wie kann es denn gelingen, einem Mangel an öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen vorzubeugen?
Wir müssen immer wieder das Gespräch mit möglichen Interessenten suchen. Die Erfahrung zeigt, wie wichtig der persönliche Kontakt ist. Ich konnte zum Beispiel einen Kollegen dafür begeistern die öffentliche Bestellung und Vereidigung anzustreben, da er bereits Gutachten geschrieben und jahrelange Berufserfahrung hatte. Grundsätzlich gilt es, mehr Menschen mit diesem Berufsbild in Berührung zu bringen. Die Möglichkeiten aufzuzeigen. Das erfordert aber zuweilen einen langen Atem.
Es wäre wünschenswert, dass dies gelingt. Schließlich genießt der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige einen hohen Stellenwert.
Genau. Das ist eine Aufwertung des Berufes. Ganz egal, wo sie tätig sind, sei es nun im Hafen oder auf dem Bau: mit einem Siegel wie „öffentlich bestellt und vereidigt“ genießen sie automatisch ein ganz anderes Vertrauen.
Interview: Tobias Appelt, Redaktionsbüro Ruhr
Foto: Niederrheinische IHK/Jacqueline Wardeski

Immer etwas zu tun

Der Arbeitsalltag öffentlich bestellter Sachverständiger ist vielfältig. Das zeigen Anja Riffer und Oliver Tümmers. Wie wichtig ihre Arbeit für die Gerichte ist, macht der Präsident des Landgerichts Duisburg, Ulf- Thomas Bender, deutlich.
Risse, Feuchtigkeit, Verformungen – Bauschäden sind mein Thema und das schon seit meiner Diplomarbeit. Seit mehr als 30 Jahren arbeite ich im Ingenieurbüro für Bauberatung und Bauphysik (ibb) in Schermbeck. In dieser Zeit habe ich viel Wissen über Schäden an Bauwerken gesammelt und gelernt, wie Baustoffe zusammenwirken. Mein ehemaliger Chef war zudem Sachverständiger für Schäden an Gebäuden und Professor für Baustofflehre. Das hat mich inspiriert, auch selbst als Sachverständige tätig zu werden. Mittlerweile begutachte ich Fälle auf den Gebieten Baustofftechnologie und Bauschäden.
Meine Aufgabe als Sachverständige sehe ich darin, technische Zusammenhänge für Laien verständlich zu erklären, um so eine Grundlage für die Urteilsfindung in Gerichtsstreitigkeiten zu schaffen. Hier hilft mir eine klare Kommunikation und mein Ansporn, Bauphysik so einfach wie möglich zu erklären.
Ein Ehrenamt ist in einer demokratischen Gesellschaft ein gutes Mittel, um mitzuwirken und etwas zu bewegen. Deswegen beteilige ich mich auch gern ehrenamtlich im Ausschuss für Sachverständigenwesen der Niederrheinischen IHK. So habe ich die Möglichkeit, unsere Branche mitzugestalten und mich mit meinen Kollegen auszutauschen. Das ist für meine tägliche Arbeit sehr wertvoll.
Anja Riffer ist Diplom-Ingenieurin und öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Schäden an Gebäuden sowie Betontechnologie und Betoninstandsetzung.

Die Arbeit eines Unfallanalytikers ist anspruchsvoll, aber auch sehr abwechslungsreich. Denn Unfälle im Straßenverkehr gehören immer noch zu unserem Alltag. Und das, obwohl viele Fahrzeuge mittlerweile mit Systemen ausgestattet sind, die die Sicherheit erhöhen sollen. Trotzdem sinkt die Zahl der Verkehrsunfälle kaum. Dabei geht es nicht nur um menschliches Versagen. Die immer komplexere Fahrzeugtechnik und auch die Einbindung von Smartphones beanspruchen uns. Häufig entstehen dann Unstimmigkeiten, wie ein Unfall zustande gekommen ist. Diese gilt es als Sachverständiger aufzuklären. Früher stützte sich die Ursachenermittlung im Wesentlichen darauf, die Spuren auf der Fahrbahn auszuwerten. Aber derartige Spuren existieren durch moderne Fahrzeugausstattungen (ABS, ESP, ASR) kaum noch. Deswegen brauchte es neue Verfahren: wir lesen die Fahrzeugelektronik aus oder führen rechnergestützte Kollisionssimulationen durch. Die Analyse von komplexen Verkehrsunfällen erfordert kreatives Arbeiten unter Einsatz modernster Technologien.
Was uns fehlt, sind junge Ingenieure. Unsere Branche braucht dringend Nachwuchs. Und dabei haben wir jede Menge zu bieten: Unser Arbeitsalltag ist spannend, immer anders, und innovativ. Spurensicherung? Nicht selten kommen heutzutage Drohnen zum Einsatz. Ich würde mich deshalb freuen, wenn sich mehr Experten für unseren Beruf entscheiden würden.
Gemäß Zivilprozessordnung sollen Gerichte bevorzugt von der IHK geprüfte, öffentlich bestellte und vereidigte, Sachverständige heranziehen. So wird die besondere Sachkunde und die weisungsfreie Gutachtenerstattung bescheinigt. Diese muss aber regelmäßig überprüft werden. Im Rahmen der erneuten öffentlichen Bestellung stellen sich die Kandidaten deshalb dem Sachverständigenausschuss vor. Als Mitglied des Ausschusses freue ich mich, dadurch das hohe Qualitätsniveau unserer Sachverständigen zu gewährleisten. Zudem schätze ich den Erfahrungsaustausch mit den Kollegen, der für unsere tägliche Arbeit sehr wichtig ist.
Oliver Tümmers ist Diplom-Ingenieur und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Kraftfahrzeugunfallursachen.

Öffentlich bestellte Sachverständige haben Vorrang vor anderen Gutachtern. So sieht es das Gesetz vor. Und das hat gute Gründe. Denn neben ihrer geprüften Sachkunde haben sie auch die Pflicht, sich regelmäßig fortzubilden. Sie verfügen über forensische Erfahrung, sind allgemein beeidigt und zur Begutachtung verpflichtet. Eine große Erleichterung ist dabei, in der heute üblichen schriftlichen Begutachtung, die Berufung auf den geleisteten Eid.
Für die Wahrheitsfindung im Prozess sind die Gutachten von öffentlich bestellten Sachverständigen enorm wichtig. Ihre praktische Bedeutung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn das Gericht verfügt abseits der juristischen Bewertung meistens über keine eigene Sachkunde in dem maßgeblichen Fachgebiet. Deswegen braucht es einen Sachverständigen, der ihm diese Fachkunde vermittelt. Zudem sind häufig Tatsachen und Bewertungen zwischen den Parteien streitig. Diesen Konflikt kann der erfahrene Sachverständige mit seinem Wissen kompetent und verlässlich auflösen.
Ulf-Thomas Bender ist Präsident des Landgerichts Duisburg.
Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg
Mercatorstraße 22–24
47051 Duisburg
E-Mail: ihk@niederrhein.ihk.de
Telefon: 0203 2821-0
Fax: 0203 26533