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Wassergefährdende Stoffe (rechts)sicher handhaben

09. Mai 2019 - DIHK

Den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen regelt seit Sommer 2017 bundesweit eine Rechtsverordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz. Was zu beachten ist, erläutern Experten bei einem Umweltforum Mitte Mai in Ulm.

Die "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" betrifft alle, die wassergefährdende Stoffe produzieren, lagern, abfüllen oder umschlagen. Wesentlicher Inhalt ist das sogenannte Dichtigkeitsgebot. Es soll beispielsweise verhindern, dass Dieselkraftstoff Flüsse verschmutzt, Medikamentenrückstände das Trinkwasser belasten oder ein Übermaß an Gülle in Klärwerken landet.

Über die wesentlichen Pflichten und über die bisherigen Erfahrungen mit der Verordnung informieren die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Ostwürttemberg, Schwaben und Ulm am 15. Mai ab 9 Uhr in den Räumen der IHK Ulm.

Dort werden die gesetzlichen Anforderungen detailliert vorgestellt. Dabei geht es natürlich um das Regelwerk selbst, aber auch um die Einstufung von Anlagen, um Prüf- und Fachbetriebspflichten, aushängepflichtige Merkblätter, Nachrüst- und Umsetzungsfristen oder um die Besonderheiten in Wasserschutzgebieten.

Die Teilnahme kostet 195 Euro. Ein Anmeldeformular und die Tagesordnung zum Download finden Sie auf der Website der IHK Ulm.