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Neue Perspektiven in Japan erkennen und nutzen

06. November 2018 - DIHK

Anfang 2019 tritt das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit Japan (Jefta) in Kraft; damit entfallen 99 Prozent der wechselseitigen Zölle. Über die Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Exporteure informieren Fachleute im November in Frankfurt am Main.

Neben den massiven Zollsenkungen enthält das Mitte Juli 2018 unterzeichnete Abkommen unter anderem Regelungen zur Öffnung des Marktes für Dienstleistungen sowie zur Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen in Japan.

Insgesamt könnte Jefta Expertenschätzungen zufolge einen Anstieg des Handelsvolumens um mehr als 32 Prozent auslösen. Die höchsten Zuwächse werden bei Lebensmittelexporten nach Japan erwartet (plus 180 Prozent), aber auch Arzneimittel- und Medizinprodukte, die Agrarwirtschaft sowie die Kraftfahrzeug- und Beförderungsmittelindustrie sollen überdurchschnittlich profitieren.

Mehr über die "Chancen für deutsche Unternehmen durch das EU-Japan-Freihandelsabkommen" erfahren die Teilnehmer der gleichnamigen Veranstaltung, die die Deutsche Auslandshandelskammer (AHK) Japan und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main am 23. November ab 11 Uhr in den Räumen der IHK ausrichten.

Dort berichtet AHK-Geschäftsführer Marcus Schürmann von aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Japan; Gosia Binczyk von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland informiert über das EU-Japan-Freihandelsabkommen im Detail.

Bei einem Networking mit Imbiss besteht dann Gelegenheit, offen gebliebene Fragen zu klären und mit Kollegen sowie Referenten ins Gespräch zu kommen.

Wer dabei sein möchte, zahlt 40 Euro. Eine Anmeldemaske finden Sie auf der Website der IHK Frankfurt am Main.