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IHK Fosa zählt 25.000. Antrag auf Gleichwertigkeitsfeststellung

05. Februar 2019 - DIHK

Entspricht eine auf Mauritius absolvierte Ausbildung im Fach Elektrotechnik hiesigen Standards? Diese Frage klärt die IHK Fosa ("Foreign skills approval"), eine zentrale Stelle der Industrie- und Handelskammern (IHKs), bei ihrem nunmehr 25.000. Antragsteller.

Der derzeitige Arbeitgeber des Mauritiers hat Schwierigkeiten, dessen französischsprachiges Abschlusszeugnis einzuschätzen. Mit dem Anerkennungsbescheid der IHK Fosa wird es dem Mann dagegen möglich, seine im Heimatland erworbenen Kenntnisse zuverlässig und verständlich aufgeschlüsselt zu belegen.

Die IHK Fosa mit Sitz in Nürnberg überprüft seit 2012, ob ein im Ausland erworbener Berufsabschluss mit einer deutschen Qualifikation vergleichbar ist. Die Stelle führt die Anerkennungsverfahren nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz zentral für 76 Mitglieds-IHKs durch und gewährleistet so eine einheitliche Entscheidungspraxis.

Bisher wurden in Nürnberg fast 18.000 Anerkennungsbescheide erteilt. Dabei endeten die Verfahren zu 62 Prozent mit der Feststellung einer vollen Gleichwertigkeit. Die meisten Antragsteller kommen aus den Ländern des Westbalkans sowie der ehemaligen Sowjetunion; ein signifikanter Anteil der Anträge entfällt aber auch auf den syrisch-arabischen Sprachraum. Die Verfahren betreffen mehrheitlich kaufmännische Berufe.

Mehr Infos zur Arbeit der IHK Fosa, auch zu Antrag und Unterlagen, gibt es unter www.ihk-fosa.de.