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Stimmung in der maritimen Wirtschaft deutlich verbessert

07. Dezember 2017 - DIHK

Optimismus bei Werften und in der Hafenwirtschaft, stabile Entwicklung bei den Reedern: Die "Konjunkturumfrage maritime Wirtschaft Herbst 2017" der norddeutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs) zeichnet für diese maritimen Branchen ein wieder erfreulicheres Lagebild.

Im Schiffbau steigt der Geschäftsklimaindex der Untersuchung zufolge auf knapp 151 Punkte und legt damit im Vergleich zur Erhebung vom Frühjahr um 46 Punkte zu. Hierzu trägt nach Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft IHK Nord vor allem der Boom im Kreuzfahrtsektor bei. Allerdings bereitet der geplante Einstieg Chinas in den Hightech-Spezialschiffbau der Werftindustrie Sorgen.

Insgesamt blickt der Schiffbau jedoch zuversichtlich in die Zukunft, und das gilt auch für die Hafenwirtschaft: Der entsprechende Index klettert hier um 35 auf 126,3 Punkte. Im Gesamtjahr 2017 soll der Warenumschlag an deutschen Seehäfen um 150,1 Millionen Tonnen wachsen, das bedeutet ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber 2016. Dennoch bleibe der starke Wettbewerb eine Herausforderung für die Wirtschaft an der deutschen Küste, so die IHK Nord.

Das Stimmungsbarometer bei den Reedern sinkt nur leicht: von 113,9 auf 112,4 Punkte. Hier hoffen die norddeutschen IHKs nach dem deutlichen Schrumpfungsprozess der vergangenen Jahre auf eine langsame Stabilisierung der Lage. Als Risiko bewertet die  Branche unter anderem die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise.

Mehr über die Lage der maritimen Wirtschaft lesen Sie auf der Website von IHK Nord.