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Rheinland-pfälzischer Außenhandel auch 2018 auf Top-Niveau

06. Juni 2019 - DIHK

Sowohl die Ex- als auch die Importe der Unternehmen in Rheinland-Pfalz haben im vergangenen Jahr neue Höchststände erreicht – bereits zum neunten Mal in Folge. Das zeigt der jüngste Außenwirtschaftsreport der regionalen Industrie- und Handelskammern (IHKs).

Demnach legten die Ausfuhren rheinland-pfälzischer Betriebe 2018 im Vorjahresvergleich um 9,3 Prozent auf 59,9 Milliarden Euro zu, die Importe wuchsen sogar um 13,2 Prozent auf 45,7 Milliarden Euro.

Der mit Abstand bedeutendste Absatzmarkt bleibt dabei die EU, in die 64 Prozent der gesamten Exporte gingen. In der Rangfolge der europäischen Zielmärkte liegt Frankreich weiterhin auf Platz 1. Dahinter hat Irland die Niederlande als zweitwichtigstes Ausfuhrland abgelöst. Hier spielen möglicherweise bereits Substitutionseffekte im Vorfeld des Brexit eine Rolle.

Gleichzeitig bleiben die USA der wichtigste Handelspartner außerhalb der EU. Beim Warenaustausch mit den Vereinigten Staaten gab es ein Plus von 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der "Außenwirtschaftsreport Rheinland-Pfalz 2018/2019" bietet auf 32 Seiten detaillierte Zahlen. Zudem wird geschildert, mit welchen Maßnahmen die IHKs die hiesige Wirtschaft unterstützt haben und was im laufenden Jahr auf der Agenda steht. Weitere Themen sind der "Dauerbrenner" Brexit, die Entwicklung der Schwellenländer, Freihandelsabkommen sowie das neue elektronische Ursprungszeugnis.

Sie finden die Veröffentlichung zum kostenlosen Download auf der Website der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.