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Damit sich Ihre Ware nicht selbstständig macht

13. Februar 2020 - DIHK

Wissenswertes rund um das Verpacken und Sichern von Ladeeinheiten vermittelt das Kooperationszentrum Verkehr und Logistik – eine Gemeinschaftseinrichtung der Industrie- und Handelskammern (IHKs) Ulm und Schwaben – Mitte März in Ulm.

Sowohl das Handelsrecht als auch die Internationale Vereinbarung über Beförderungsverträge auf Straßen ("Convention relative au contrat de transport international de marchandises par route", kurz CRM) schreiben eine Verpackung vor, die einerseits die Güter gegen Verlust und Beschädigung sichert und andererseits auch den Frachtführer schützt.

Die Realität sieht, insbesondere bei der Beförderung von Stückgütern, oft anders aus. Ob aus Unwissenheit oder wegen des alltäglichen Zeitdrucks stehen im "echten Leben" häufig Ladeeinheiten zum Weitertransport bereit, die nicht regelkonform vorbereitet wurden. In Folge kann es beim Bremsen, in Kurven oder beim Überfahren von Unebenheiten zur Verschiebung der Ladung oder sogar zum Umkippen des Fahrzeugs kommen.

Wie sie im Vorfeld gegensteuern können, erfahren für den Transport verantwortliche Führungskräfte, aber auch Einkäufer bei dem Seminar "Verpackungen und Ladeeinheitensicherung" am 17. März in der IHK Ulm.

Ab 9 Uhr lernen die Teilnehmer zunächst die rechtlichen Grundlagen kennen, bevor dann verschiedene Materialien und Methoden zur regelgerechten Sicherung der Waren vorgestellt werden. Dabei geht es unter anderem um den Einsatz von Umreifungsband oder um die Nutzung von Kartonagen, Polstern, Folien und Klebeband.

Weitere Themen sind die Ermittlung der Transportbelastungen, das Markieren von Packstücken, Verpackungstechniken oder das Pro und Contra für Verpackungstests im Betrieb.

Wer an der ganztägigen Schulung teilnehmen möchte, zahlt 255 Euro. Eine Möglichkeit, sich anzumelden, gibt es auf der Website der IHK Ulm.