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Mehr neue Azubis in Nordrhein-Westfalen

11. Juli 2019 - DIHK

In Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr 70.386 junge Menschen eine Ausbildung in Industrie, Handel oder Dienstleistung aufgenommen, 1,5 Prozent mehr als 2017 – und das, obwohl die Zahl der Schulabgänger gleichzeitig um 10 Prozent gesunken ist.

Diese und viele weitere Informationen haben die nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) in ihrem aktuellen "Ausbildungsbericht 2019" zusammentragen. Auf insgesamt 17 Seiten erfahren die Leser, wie die Situation in einzelnen Branchen aussieht, welche Traumberufe Jugendliche besonders häufig ansteuern oder wie die neue Ausbildung "Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce" ankommt.

Bemerkenswert ist beispielsweise, dass die Zahl der Auszubildenden mit (Fach-)Abitur im Vorjahresvergleich um 2,2 Prozent zugelegt hat. Mittlerweile entscheidet sich in Nordrhein-Westfalen etwa die Hälfte der Neu-Azubis trotz Hochschulzugangsberechtigung für eine duale Ausbildung.

Deutliche Zuwächse zeigen die Statistiken für gewerblich-technische Berufe (23.158 Neueintragungen, plus 6,7 Prozent) sowie insbesondere für nicht-deutsche Azubis (plus 19 Prozent). Bei Auszubildenden aus den acht  Haupt-Asylherkunftsländern beträgt der Zuwachs sogar 80 Prozent.

Den frisch eingeführten Beruf Kaufmann/-frau im E-Commerce wählten bereits im ersten Jahr 382 Auszubildende, 260 von ihnen verfügen über die (Fach-)Hochschulreife.

Sie finden den "Ausbildungsbericht 2019" mit vielen weiteren Einzelheiten und Infografiken zum kostenlosen Download auf der Website der nordrhein-westfälischen IHKs.