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Die Tourismusdestination Norddeutschland im Ausland bekannter machen

03. Dezember 2018 - DIHK

Norddeutschland kann im internationalen Wettbewerb der Tourismusdestinationen nur dann bestehen, wenn die regionalen Akteure ihr Marketing bündeln. Wege hierfür zeigt IHK Nord, die Arbeitsgemeinschaft von zwölf Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, nun in einer neuen Analyse auf.

In den genannten Bundesländern trägt der Tourismus zwar schon heute mit bis zu 20 Prozent spürbar zur Bruttowertschöpfung bei. Defizite gegenüber Süddeutschland gibt es jedoch bei internationalen Gästen: Während Bayern und Baden-Württemberg im vergangenen Jahr rund 30,5 Millionen Auslandsübernachtungen verzeichneten, kam der Norden auf lediglich 10,7 Millionen.

Dabei, so heißt es in der 20-seitigen Publikation "Tourismusstandort Norddeutschland", kann die Region unter anderem mit der Lage an zwei Meeren, unverwechselbaren Landschaften, der Metropole Hamburg, zwölf Unesco-Welterbestätten oder maritimer Kultur und norddeutschen Traditionen punkten.

Um diese Stärken auch im Ausland sichtbarer zu machen, sollten die einzelnen Bundesländer nach Einschätzung von IHK Nord viel mehr als bisher auf ein gemeinsames, internationales "Norddeutschland-Marketing" setzen. Zudem gelte es, die in der Analyse identifizierten Herausforderungen anzugehen, vor allem den Fachkräftemangel, die teils verbesserungswürdige Erreichbarkeit per Straße, Schiene, Luft und Wasser sowie die Defizite bei der Digitalisierung.

Bei der neuen Publikation von IHK Nord handelt es sich um die vierte und letzte Ausgabe der Themenreihe "Zukunft Norddeutschland". Sie enthält viele Zahlen sowie Infografiken und steht zum kostenlosen Download bereit unter der Adresse www.ihk-nord.de/zukunftnorddeutschland.