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Was tun gegen "negative vibrations"?

16. Mai 2018 - DIHK

Lärmschutzwände schützen die Anwohner von Bahnstrecken vor Belastungen durch den Zugverkehr, leiden allerdings auch selbst unter den Vibrationen. Alternativen zu Neubau oder Sanierung werden bei einer Veranstaltung am 7. Juni in Wismar vorgestellt.

Das Problem: Die Luftverdrängung durch den fahrenden Hochgeschwindigkeitszug löst sowohl vor als auch nach den Waggons eine Druck- beziehungsweise Sogwelle aus. Die entstehenden Schwingungen führen zu Ermüdungsrissen in den Stahlbauteilen der Lärmschutzwände – teure Baumaßnahmen sind die Folge.

Vor diesem Hintergrund entwickeln Bauingenieure der Hochschule Wismar einen Schwingungstilger und -dämpfer, der am Kopf jedes Pfostens befestigt wird und für ein schnelles Abklingen der Schwingungsamplituden sorgt.

Den aktuellen Stand des Forschungsprojektes erläutert Prof. Dr. Kersten Latz ab 16 Uhr in den Räumen der Universität.

Der Termin ist Teil der Reihe "Forschung erforschen – die Innovationstour der Metropol-IHKs", in der die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Flensburg, Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg, Schwerin und Stade norddeutsche Wissenschaftseinrichtungen und ihre Forschungsthemen präsentieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung "Schwingungsreduzierende Maßnahmen an Bauwerken" ist kostenlos; eine vorherige Anmeldung aber erforderlich. Mehr Informationen gibt es auf der Website der schleswig-holsteinischen IHKs.