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Mit Dual-Use-Güterlisten rechtssichere Exporte gewährleisten

28. November 2018 - DIHK

Technisch hochwertige und innovative Produkte, die auch militärisch genutzt werden können – sogenannte Dual-Use-Güter – dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen aus Deutschland ausgeführt werden. Was Produzenten und Exporteure beachten sollten, wird Ende Januar in Mannheim erläutert. 

Sich vertieft mit dem Thema Dual Use auseinanderzusetzen, macht Sinn, denn die Genehmigungen sind an komplexe Sachverhalte geknüpft, und bei einer Missachtung der Vorschriften drohen empfindliche Strafen.

Unter der Überschrift "Die Dual-Use-Güterlisten – zentraler Baustein der Exportkontrolle" lädt die Exportakademie der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) am 30. Januar in die Räume der IHK Rhein-Neckar ein.

Dort vermittelt eine erfahrene Referentin ab 9.30 Uhr einen Überblick über Systematik und Struktur des europäischen und deutschen Exportkontrollrechts. Die aktuellen Genehmigungspflichten bei der Ausfuhr von gelisteten und nicht gelisteten Gütern sind ebenso Thema wie möglicherweise in Betracht kommende Verfahrenserleichterungen.

Die Teilnehmer üben anhand von Fallbeispielen die Arbeit mit den Dual-Use-Güterlisten und geeigneten Hilfsmitteln für die Klassifizierung einzelner Produkte.

Schließlich geht es auch um die Organisation der Exportkontrolle im Unternehmen – von den Verantwortlichkeiten über die Dokumentation bis hin zur Haftung und den Strafen bei eventuellen Verstößen.

Wer dabei sein möchte, zahlt netto 470 Euro und sollte sich bis zum 15. Januar anmelden. Auf Wunsch können auch vorab gemeldete Problemfälle aus der betrieblichen Praxis behandelt werden. Weitere Details gibt es auf der Website der IHK-Exportakademie.