Steuern Finanzen Mittelstand

Jahreswechseländerungen Solidaritätszuschlag

Jahreswechseländerungen Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag wird zum 1. Januar 2021 teilweise abgebaut.

Der Solidaritätszuschlag wird ab 2021 teilweise abgebaut. Dazu wird 

  • die Freigrenze (sog. „Nullzone“): 

für Alleinstehende (Grundtabelle) von 972 Euro jährlich / 81 Euro monatlich auf 16.956 Euro jährlich / 1.413 Euro monatlich 

und 

für Zusammenveranlagte (Splittingtabelle) von 1.944 Euro jährlich / 162 Euro monatlich auf 33.912 Euro jährlich / 2.826 Euro monatlich angehoben. 

  • die Milderungszone („Gleitzone“) von bisher 20 Prozent auf 11,9 Prozent reduziert. Oberhalb der Gleitzone beträgt der SolZ weiterhin 5,5 Prozent der Einkommensteuer. 
     

  • die Freigrenze auch bei sonstigen Bezügen angewendet (bisher nur bei laufendem Arbeitslohn) 
     

  • die Milderungszone weiterhin nicht bei sonstigen Bezügen angewendet, soweit die jährliche Freigrenze überschritten wird. In diesem Fall beträgt der SolZ 5,5 Prozent. 

 Praxishinweis: Bei der Pauschalversteuerung, z. B. nach §§ 40 oder 37b EStG, bleibt es dabei, dass 5,5 Prozent SolZ zuzurechnen sind. Dies ist unabhängig davon, ob bei den Arbeitnehmern SolZ anfällt oder nicht. Hier greifen weder die Freigrenze noch die Milderungszone.