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MFR 2021-2027: DIHK fordert einen zukunftsgerichteten Mehrjährigen EU-Finanzrahmen

MFR 2021-2027: DIHK fordert einen zukunftsgerichteten Mehrjährigen EU-Finanzrahmen

Der neue Mehrjährige EU-Finanzrahmen (MFR), der zum Ende 2020 auch wegen der Erholung nach der Corona-Krise final aufgestellt sein muss, sollte darüber hinaus gezielt dazu genutzt werden, um die EU-Wirtschaft nach der Krise kraftvoll wiederanlaufen zu lassen.

Mit dem Geld aus dem EU-Haushalt können beispielsweise über die Programme COSME und InvestEU kleine und mittelgroße Unternehmen unterstützt, über „Horizon Europe“ auch Forschungs- und Innovationsbemühungen. Darüber hinaus fließen europäische Gelder in den Straßenbau, den Ausbau von Breitbandkabeln und in Energienetze. Dies alles sind Voraussetzungen für eine wettbewerbsfähigere EU. Neben einer möglichst schnellen Einigung auf einen tragfähigen MFR sollte die Ratspräsidentschaft auch ein Frontloading vorantreiben, also ein Vorziehen von Projekten auf die ersten zwei bis drei Jahre des Siebenjahres-Zeitraums. Dies würde das Herauswachsen aus der Krise beschleunigen.