Steuern Finanzen Mittelstand

Beratungsförderung: Corona-Modul gestoppt

Beratungsförderung: Corona-Modul gestoppt

Nun ist es amtlich: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat das Beratungsförderprogramm für Corona betroffene Unternehmen gestoppt. Die Nachfrage war außerordentlich hoch. Das Programm war vom Antragsvolumen her in Relation zu den dafür vorgesehenen Mitteln mehrfach überzeichnet. Unternehmen können nun ein anderes Modul der Beratungsförderung beantragen. Damit ist auch weiterhin sichergestellt, dass Unternehmen gefördert vom Bund wichtiges Know-how zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen erhalten können. Informationen erhalten Sie unter www.dihk.de/beratungsfoerderung

In einer Pressemeldung vom 26. Mai 2020 informiert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle:

„Die Corona-Krise stellt Deutschland vor beispiellose Herausforderungen. Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde deshalb um ein Modul zur schnellen und unbürokratischen Förderung der Unternehmensberatung für Corona-betroffene Unternehmen und Freiberufler erweitert. Die Nachfrage nach dieser Förderung hat alle Erwartungen weit übertroffen. Mehrere zehntausend Unternehmen haben Anträge gestellt. Zahlreichen KMU kann dadurch geholfen werden, individuelle Wege aus der Krise zu finden.

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Diese Module stehen Unternehmerinnen und Unternehmern weiterhin unverändert zur Verfügung.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und sowie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) arbeiten weiterhin mit Hochdruck daran, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie treffen vor allem auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Deshalb hat die Bundesregierung zügig umfangreiche Hilfen für Unternehmen, Solo-Selbständige, Start-ups und Beschäftigte auf den Weg gebracht, beispielsweise das Sofortprogramm für Kleinunternehmen und Solo-Selbständige oder das KfW-Sonderprogramm 2020.“