Bericht aus Brüssel

DIHK-Impulspapier: Handelspolitische Prioritäten der deutschen Ratspräsidentschaft

Corona-Krise stellt stark vernetzte Wirtschaft vor große Herausforderungen

Deutschland wird von Juli bis Dezember 2020 zum ersten Mal seit über zehn Jahren die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen. Diese wichtige Rolle als Impulsgeber der EU-Handelspolitik sollte Deutschland gerade in Zeiten der Corona-Krise zur globalen Aufrechterhaltung und Öffnung der Märkte ambitioniert ausfüllen. Ein neues DIHK-Impulspapier stellt die wichtigsten handelspolitischen Prioritäten aus Wirtschaftssicht für die kommende deutsche Ratspräsidentschaft dar.

Die Corona-Krise stellt die international stark vernetzte deutsche Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Klar ist, Protektionismus ist nicht die richtige Vorgehensweise. Denn die hoch internationalisierte deutsche Wirtschaft ist auf offene Märkte und gute Regeln für Handel und Investitionen angewiesen. Schließlich hängt jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland am Export, in der Industrie sogar jeder zweite. International gilt es vor allem, den Protektionismus auch nach der Corona-Krise zu bewältigen, das EU-Mercosur Abkommen voranzutreiben und die zukünftigen Beziehungen mit dem UK zu regeln.

Anbei finden Sie das DIHK-Impulspapier zu den wichtigsten handelspolitischen Prioritäten für die kommende deutsche Ratspräsidentschaft aus Wirtschaftssicht.

Klemens Kober