18.12.2020

Wie geht es weiter mit der niedersächsischen Windenergie an Land?

Niedersachsen kann im Bundesvergleich immer noch die mit Abstand höchste Nennleistung von installierter Windenergie an Land vorweisen, allerdings gab es auch hier zuletzt einen erheblichen Einbruch der Neuinstallationen. Über Status quo und Zukunftsperspektiven der regionalen Windkraft informiert IHKN, die Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Industrie- und Handelskammern.


Die jüngste Ausgabe von "Fokus Niedersachsen" beleuchtet die Ursachen der momentanen Flaute, die laut IHKN vor allem in der 2017 in Kraft getretenen Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) zu suchen sind. In der Folge seien sowohl in Niedersachsen als auch deutschlandweit zahlreiche Arbeitsplätze in der Branche weggebrochen, berichtet die Arbeitsgemeinschaft.

Inzwischen hätten Bund und Land begonnen, gegenzusteuern. So veröffentlichte das Bundeswirtschaftsministerium im Herbst 2019 ein Aktionsprogramm zur Stärkung der Windenergie an Land, ein Entwurf der EEG-Novelle liegt vor, und in Niedersachsen wurde bei einem "Runden Tisch" die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Windenergie diskutiert.

Offen bleiben nach Einschätzung von IHKN Fragen zum Fortbetrieb von Bestandsanlagen, die 2021 aus der EEG-Förderung fallen, zum Repowering, also zum Ersatz älterer Windräder durch leistungsstärkere Anlagen, sowie zur Rolle der Windkraft in der Produktion von grünem Wasserstoff.

Sie finden die neue Ausgabe der Themenreihe "Windenergie an Land in Niedersachsen – wie geht es weiter?" zum kostenlosen Download auf der Website von IHKN.