29.03.2021

Baden-Württemberg: Grenzkammern unterstützen Unternehmen mit Testkits

Am Sonntag hat die Bundesregierung Frankreich zum Hochinzidenzgebiet erklärt. Um weitere Belastungen für Pendler und Lieferketten einzudämmen, geben die grenznahen Industrie- und Handelskammern (IHKs) aus Baden-Württemberg kostenlose Corona-Schnelltests aus der Landesreserve an Betriebe aus.

Zwar sind Grenzpendler, die aus beruflichen Gründen nach Baden-Württemberg einreisen möchten, von der Quarantänepflicht befreit – allerdings greift für sie eine Testpflicht. Arbeitnehmer aus dem Nachbarland müssen sich zweimal pro Woche einem Schnelltest unterziehen, und zwar unverzüglich vor Arbeitsantritt. Den Nachweis müssen die Pendler auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache mit sich führen.

Zum Bezug berechtigt sind Betriebe, die Grenzpendler beschäftigen. Diese Unternehmen können – in einer begrenzten Stückzahl – entsprechende Tests kostenfrei bei ihrer IHK erhalten. Dabei gilt das"Windhund-Prinzip": Tests werden so lange ausgegeben, wie der Vorrat reicht.

An der Aktion beteiligen sich in Baden-Württemberg die IHKs Bodensee-Oberschwaben, Hochrhein-Bodensee, Karlsruhe, Schwarzwald-Baar-Heuberg und Südlicher Oberrhein. Um Kontingente zu bestellen, können IHK-Mitgliedsbetriebe über die zentrale Landing-Page www.schnelltest.ihk.de einen Termin vereinbaren. Dort finden sich auch weitere nützliche Informationen und Formulare zum Download, etwa ein Dokument zur Bescheinigung der Schnelltests.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie in einer Pressemitteilung der baden-württembergischen IHKs.