03.12.2021

Vier von fünf rheinland-pfälzischen Betrieben für Impfpflicht

Schnellere wirtschaftliche Erholung, Vermeidung von Lockdowns und weniger Zeitaufwand für die Kontrolle von Testnachweisen: Vor allem diese Gründesprechen nach Einschätzung der meisten Unternehmen in Rheinland-Pfalzfür eine allgemeine Corona-Impfpflicht.

Im Rahmen einer Blitzumfrage haben die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) das Stimmungsbild der Wirtschaft zur aktuell diskutierten Corona-Impfpflicht ermittelt. Dabei sprachen sich 81 Prozent der teilnehmenden Unternehmen für eine allgemeine Impfpflicht aus. 13 Prozent der Betriebe sahen keine Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb, 6 Prozent lehnten eine allgemeine Impfpflicht ab, da damit weitere Planungsunsicherheit einhergehe.

Abgefragt wurden auch die betrieblichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Dabei zeigte sich, dass die Hälfte der Umfrageteilnehmer ihren Beschäftigten Impfangebote unterbreitet, 43 Prozent bieten freiwillig Tests zur Erfüllung der 3G-Regel am Arbeitsplatz an, die über das gesetzlich vorgegebene Mindestmaß hinausgehen.

Für die Blitzumfrage hatten sich die rheinland-pfälzischen IHKs ihre Vollversammlungsmitglieder, die repräsentativ für die Wirtschaftsstruktur der IHK-Bezirke sind, um ihre Einschätzungen gebeten. 54 Prozent beteiligten sich an der Erhebung.

Eine Pressemitteilung zum Thema gibt es auf der Website der rheinland-pfälzischen IHKs.