06.01.2021

Was Sie über das US-Exportkontrollrecht wissen sollten

Wer Güter aus den USA bezieht, sie in Deutschland unverbaut verkauft oder in Produkte integriert, die dann weltweit vermarktet werden, muss dabei auch die Regelungen des US- (Re-) Exportkontrollrechts beachten. Wichtiges Grundlagenwissen dazu vermittelt ein Webinar Mitte Januar.

Es ist ein internationaler Sonderfall: Die Behörden der Vereinigten Staaten von Amerika behalten sich die weltweite Zuständigkeit für die Kontrolle von US-Gütern im Handelsverkehr vor. So können hiesige Unternehmen auch außerhalb der Vereinigten Staaten mit den Regelungen der US-Exportkontrolle in Berührung kommen.

Wenn sie dabei die amerikanischen Ausfuhrbestimmungen missachten, kann das gravierende Folgen haben: Neben drakonischen Geldstrafen drohen unter anderem ein Ausschluss vom Handel mit amerikanischen Produkten oder auch ein Eintrag in eine US-Sanktionsliste.

Unter der Überschrift "US- (Re-) Exportkontrollrecht –Sind wir betroffen?" klärt die Exportakademie der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) die wichtigsten Fragen. Am 19. Januar wird von 9:30 bis 12 Uhr online erläutert, wann ein deutsches Produkt den Regelungen des US-(Re)-Exportkontrollrechts unterliegt, welche Lizenzausnahmen bestehen, was die "de minimis rule" beinhaltet, welche Besonderheiten bei Lieferungen in US-Embargoländer gelten und welche schwarzen Listen der USA international zu beachten sind.

Die Teilnahme kostet 190 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer; Anmeldeschluss ist der 12. Januar.

Weitere Details und eine Möglichkeit, sich zu registrieren, finden Sie auf der Website der IHK-Exportakademie.