30. Oktober in Oberhausen
IHK-Wirtschaftsempfang: „Ein ganz besonderer Abend für die MEO-Region"
In festlichem Ambiente hat die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) ihren Wirtschaftsempfang 2025 ausgerichtet.
Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft kamen in die Luise-Albertz-Halle nach Oberhausen. Vor allem für den IHK-Präsidenten Gerd Kleemeyer sowie IHK-Ehrenpräsidentin Jutta Kruft-Lohrengel war es ein besonderer Abend. Ein weiterer Höhepunkt war die Rede des NRW-Ministers Nathanael Liminski.
Persönliches Highlight für IHK-Präsident Kleemeyer
Gerd Kleemeyer, der am 1. April 2025 von den Mitgliedern der IHK-Vollversammlung zum neuen Präsidenten gewählt wurde, setzte in seiner Rede den Rahmen für den diesjährigen Wirtschaftsempfang: „Nach meinen ersten Monaten als IHK-Präsident ist der heutige Abend ein echtes Highlight für mich. Dass ich unseren Wirtschaftsempfang in der Luise-Albertz-Halle eröffnen darf, ist mir eine besondere Freude“. Beim Rückblick nahm Kleemeyer vor allem die Politik in den Fokus: „Der Start der neuen Bundesregierung war holprig. Nun droht der angekündigte Herbst der Reformen zum unentspannten Winterschlaf zu werden. Hier ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.“ Für weitere Verunsicherung bei den Unternehmen sorge zudem die dynamische US-Zollpolitik. Darüber hinaus rücken die Themen Verteidigung und Sicherheit verstärkt in den Fokus zahlreicher Betriebe.
Verteidigung und Sicherheit im Fokus der Unternehmen
„Seit Ende des Kalten Krieges waren die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und damit auch der Zivilschutz kaum mehr ein Thema. Mit der veränderten Bedrohungslage seit Februar 2022 hat sich dies geändert. Die Auswirkungen machen sich direkt und indirekt bemerkbar: gestörte Lieferketten, hohe Energiepreise und hybride Bedrohungen“, so Kleemeyer. Wirtschaft und Industrie können hier einen entscheidenden Teil beitragen, um die Verteidigungsfähigkeit zu gewährleisten.
Grußwort des NRW-Ministers Nathanael Liminski
Nach der Eröffnungsrede des IHK-Präsidenten folgte das Grußwort des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski: „Deutschland und Nordrhein-Westfalen brauchen einen wirtschaftspolitischen Aufbruch mit Verlässlichkeit für Vertrauen. Mit dem gerade vom Landeskabinett beschlossenen Nordrhein-Westfalen-Plan garantiert die Landesregierung, dass in Nordrhein-Westfalen in den kommenden zwölf Jahren insgesamt rund 60 Milliarden Euro in die Infrastruktur investiert werden und das Leben vor Ort spürbar besser wird. Das ist das größte Investitionspaket in der Geschichte unseres Landes. Unser Ziel ist klar: Wir wollen Nordrhein-Westfalen fit machen für die Zukunft – als modernes, starkes und verlässliches Industrieland.“
Danksagung an IHK-Ehrenpräsidentin Jutta Kruft-Lohrengel
Darüber hinaus stand die offizielle Danksagung an Jutta-Kruft Lohrengel im Mittelpunkt, die seit dem 1. April das Amt der IHK-Ehrenpräsidentin bekleidet. „Für die Danksagung an unsere Ehrenpräsidentin gibt es keinen passenderen Ort als Oberhausen“, betonte Kleemeyer und fügte hinzu: „Liebe Jutta, du hast dieses Amt nicht nur über viele Jahre ausgeführt – Nein, du hast dem Amt deinen Stempel aufgedrückt.“ Es folgte ein langer Applaus und Standing Ovations.
Eindrücke der Veranstaltung
Stand: 31. Oktober 2025.
