Landtagswahl 2026
verlässliche Infrastruktur
Welche konkreten Maßnahmen plant Ihre Partei zur Verbesserung der Infrastruktur in allen Verkehrsträgern? Welche Ziele setzen Sie sich dabei? Bis wann wollen Sie diese erreichen?
AfD
Die AfD Sachsen-Anhalt plant eine landesweite Zustandserfassung und die Aufstellung eines verbindlichen 50-Jahres-Infrastrukturplans ab Beginn der Legislaturperiode, höhere Investitionen in den Substanzerhalt sowie standardisierte Bauweisen zur Kostensenkung. Planungs- und Genehmigungsverfahren werden beschleunigt und zentrale Projekte priorisiert umgesetzt. Ziel ist ein leistungsfähiges, als Transitland optimal angebundenes Verkehrsnetz.
Bündnis 90/Die Grünen
Unterschiedliche Personengruppen haben verschiedene Ansprüche und Bedürfnisse in ihrem Mobilitätsverhalten; dementsprechend müssen auch die Ansprüche an unser Verkehrssystem angepasst werden. Wir wollen klimaneutrale, günstige und sichere Mobilität für alle Menschen ermöglichen. Unser Ziel ist es, nachhaltigen Mobilitätslösungen den Weg zu bereiten. Dies soll schnellstmöglich erreicht werden, um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erfüllen.
Ebenso ist unser Ziel die Vision Zero, dies erreichen wir nur, wenn wir den Menschen wieder in den Fokus des öffentlichen Verkehrsraums setzen. Wir wollen die Sicherheit erhöhen, das erreichen wir nur mit einer funktionierenden Infrastruktur. Wir setzen uns für vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV ein.
Im Radverkehr sind wir für einen umfangreichen Ausbau und die Verbesserung der Radwege; wir wollen den Rad- und öffentlichen Verkehr gezielt kombiniert fördern und ein Radschnellwegenetz aufbauen.
Das Auto im ländlichen Raum wird für viele Menschen weiterhin notwendig sein. Das Elektroauto ist die technologisch sinnvollste Variante, dafür wollen wir eine attraktive Infrastruktur schaffen. Carsharing-Plätze, Mitfahrbänke und weitere flexible Angebote für eine gemeinschaftliche Nutzung sollen infrastrukturell in den Kommunen etabliert werden. Wir setzen uns für einen umfassenden Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein und wollen Busse und Bahnen im ganzen Land attraktiver machen. Wir setzen uns für eine umfassende Infrastrukturoffensive im Schienenpersonenverkehr ein. Mit der Elektrifizierung, weitgehender Zweigleisigkeit, der Verlängerung von Bahnsteigen und der Erhöhung der Streckengeschwindigkeiten wollen wir die Attraktivität und Effizienz des Schienenverkehrs steigern. Ebenso auf der Straße sollen die Verkehrsträger und Infrastruktur (z.B. Omnibusbahnhof) modernisiert werden. Das Land sollte die Beschaffung klimaneutraler Fahrzeuge wie Straßenbahnen und Elektrobusse sowie die dazugehörige Ladeinfrastruktur finanziell unterstützen. Wir streben an, autonomes Fahren in den regulären ÖPNV-Betrieb zu integrieren und ein Förderprogramm für die Beschaffung autonomer Fahrzeuge aufzusetzen. Der gesamte ÖPNV-Bereich muss digitalisiert werden.
Güterverkehr: Die Binnenschifffahrt entlang des Mittellandkanals wollen wir ausbauen, indem Häfen am Mittellandkanal weiterentwickelt werden, um die intermodale Vernetzung zu verbessern. Wir setzen uns entschlossen dafür ein, mehr Güter auf die Schiene zu verlagern, indem wir mehr Gleisanschlüsse und kombinierte Terminals bauen wollen.
Ebenso ist unser Ziel die Vision Zero, dies erreichen wir nur, wenn wir den Menschen wieder in den Fokus des öffentlichen Verkehrsraums setzen. Wir wollen die Sicherheit erhöhen, das erreichen wir nur mit einer funktionierenden Infrastruktur. Wir setzen uns für vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV ein.
Im Radverkehr sind wir für einen umfangreichen Ausbau und die Verbesserung der Radwege; wir wollen den Rad- und öffentlichen Verkehr gezielt kombiniert fördern und ein Radschnellwegenetz aufbauen.
Das Auto im ländlichen Raum wird für viele Menschen weiterhin notwendig sein. Das Elektroauto ist die technologisch sinnvollste Variante, dafür wollen wir eine attraktive Infrastruktur schaffen. Carsharing-Plätze, Mitfahrbänke und weitere flexible Angebote für eine gemeinschaftliche Nutzung sollen infrastrukturell in den Kommunen etabliert werden. Wir setzen uns für einen umfassenden Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein und wollen Busse und Bahnen im ganzen Land attraktiver machen. Wir setzen uns für eine umfassende Infrastrukturoffensive im Schienenpersonenverkehr ein. Mit der Elektrifizierung, weitgehender Zweigleisigkeit, der Verlängerung von Bahnsteigen und der Erhöhung der Streckengeschwindigkeiten wollen wir die Attraktivität und Effizienz des Schienenverkehrs steigern. Ebenso auf der Straße sollen die Verkehrsträger und Infrastruktur (z.B. Omnibusbahnhof) modernisiert werden. Das Land sollte die Beschaffung klimaneutraler Fahrzeuge wie Straßenbahnen und Elektrobusse sowie die dazugehörige Ladeinfrastruktur finanziell unterstützen. Wir streben an, autonomes Fahren in den regulären ÖPNV-Betrieb zu integrieren und ein Förderprogramm für die Beschaffung autonomer Fahrzeuge aufzusetzen. Der gesamte ÖPNV-Bereich muss digitalisiert werden.
Güterverkehr: Die Binnenschifffahrt entlang des Mittellandkanals wollen wir ausbauen, indem Häfen am Mittellandkanal weiterentwickelt werden, um die intermodale Vernetzung zu verbessern. Wir setzen uns entschlossen dafür ein, mehr Güter auf die Schiene zu verlagern, indem wir mehr Gleisanschlüsse und kombinierte Terminals bauen wollen.
BSW
Das BSW setzt sich für eine leistungsfähige und technologieoffene Infrastruktur in allen Verkehrsträgern ein. Ziel ist der Erhalt und die Modernisierung bestehender Infrastruktur sowie die bessere Vernetzung von Straße, Schiene, Wasserstraße und digitalen Netzen. Sachsen-Anhalt benötigt dafür vor allem verlässliche Investitionen, schnellere Verfahren und eine stärkere Priorisierung öffentlicher Infrastruktur.
Im Straßenverkehr sehen wir Potenziale insbesondere im intelligenten Verkehrsmanagement. Digitale Leitsysteme, eine bessere Baustellenkoordination sowie ein effizienterer Verkehrsfluss können Belastungen für Unternehmen und Pendler reduzieren. Gleichzeitig muss die Infrastruktur für alternative Antriebe geschaffen und technologieoffen ausgebaut werden. Dazu gehören eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, Wasserstofftankstellen sowie geeignete Netzinfrastrukturen entlang wichtiger Verkehrs- und Industriestandorte.
Für die Schiene braucht Sachsen-Anhalt eine deutlich stärkere Priorisierung von Sanierung und Ausbau. Dazu gehören die schnelle Beseitigung des Sanierungsstaus, die Elektrifizierung und Digitalisierung weiterer Strecken, leistungsfähige Knotenpunkte sowie längere Güterzüge zur Stärkung des Schienengüterverkehrs.
Auch die Wasserstraßen bleiben für Sachsen-Anhalt ein wichtiger Standortfaktor. Der Zustand der Schifffahrtsinfrastruktur ist jedoch vielerorts unzureichend. Hauptprobleme sind die mangelhafte Unterhaltung der Bundeswasserstraßen, fehlende Fahrrinnentiefen an der Elbe sowie mangelnde Investitionssicherheit für regionale Binnenhäfen. Deshalb braucht es einen konsequenten Ausbau und den baulichen Erhalt der Elbe, um die Wirtschaftlichkeit der Binnenschifffahrt langfristig zu sichern und die Binnenhäfen besser anzubinden. Engpässe an Schleusen müssen beseitigt und die Infrastruktur klimaresilient weiterentwickelt werden, damit Güterverkehr auf Elbe und Wasserstraßen zuverlässig möglich bleibt. Eine Überleitung von Wasser in die Spree lehnen wir ab.
Viele grundlegende Zuständigkeiten liegen beim Bund. Das BSW wird sich deshalb über den Bundesrat für eine stärkere Priorisierung von Infrastrukturinvestitionen einsetzen. Ziel muss sein, Planungs- und Sanierungsstaus deutlich abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Sachsen-Anhalt langfristig zu sichern.
Im Straßenverkehr sehen wir Potenziale insbesondere im intelligenten Verkehrsmanagement. Digitale Leitsysteme, eine bessere Baustellenkoordination sowie ein effizienterer Verkehrsfluss können Belastungen für Unternehmen und Pendler reduzieren. Gleichzeitig muss die Infrastruktur für alternative Antriebe geschaffen und technologieoffen ausgebaut werden. Dazu gehören eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, Wasserstofftankstellen sowie geeignete Netzinfrastrukturen entlang wichtiger Verkehrs- und Industriestandorte.
Für die Schiene braucht Sachsen-Anhalt eine deutlich stärkere Priorisierung von Sanierung und Ausbau. Dazu gehören die schnelle Beseitigung des Sanierungsstaus, die Elektrifizierung und Digitalisierung weiterer Strecken, leistungsfähige Knotenpunkte sowie längere Güterzüge zur Stärkung des Schienengüterverkehrs.
Auch die Wasserstraßen bleiben für Sachsen-Anhalt ein wichtiger Standortfaktor. Der Zustand der Schifffahrtsinfrastruktur ist jedoch vielerorts unzureichend. Hauptprobleme sind die mangelhafte Unterhaltung der Bundeswasserstraßen, fehlende Fahrrinnentiefen an der Elbe sowie mangelnde Investitionssicherheit für regionale Binnenhäfen. Deshalb braucht es einen konsequenten Ausbau und den baulichen Erhalt der Elbe, um die Wirtschaftlichkeit der Binnenschifffahrt langfristig zu sichern und die Binnenhäfen besser anzubinden. Engpässe an Schleusen müssen beseitigt und die Infrastruktur klimaresilient weiterentwickelt werden, damit Güterverkehr auf Elbe und Wasserstraßen zuverlässig möglich bleibt. Eine Überleitung von Wasser in die Spree lehnen wir ab.
Viele grundlegende Zuständigkeiten liegen beim Bund. Das BSW wird sich deshalb über den Bundesrat für eine stärkere Priorisierung von Infrastrukturinvestitionen einsetzen. Ziel muss sein, Planungs- und Sanierungsstaus deutlich abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Sachsen-Anhalt langfristig zu sichern.
CDU
Die CDU Sachsen-Anhalt will die Verkehrsinfrastruktur in der kommenden Legislaturperiode konsequent modernisieren und ausbauen. Im Mittelpunkt stehen die schnellstmögliche Fertigstellung der A14 und A143, die Umsetzung der Maßnahmen aus Bundes- und Landesverkehrswegeplan sowie der sechsspurige Ausbau besonders belasteter Abschnitte der A14. Ergänzend setzen wir uns für einen landesweiten Brückensanierungsplan, weitere feste Elbquerungen und eine beschleunigte Planung ein, damit Infrastrukturprojekte schneller realisiert werden können. Ziel ist, bessere Erreichbarkeit, leistungsfähigere Wirtschaftsverkehre und neue Voraussetzungen für Unternehmensansiedlungen zu schaffen.
Beim Schienenverkehr und ÖPNV wollen wir den Sachsen-Anhalt-Takt weiterentwickeln, den Schienenpersonennahverkehr stärken und alle Ober- und Mittelzentren zuverlässig miteinander verbinden. Das Deutschlandticket wollen wir erhalten, aber so weiterentwickeln, dass insbesondere der ländliche Raum stärker profitiert. Dazu gehören bessere Bus- und Bahnangebote, Rufverkehre, Bürgerbusse, Car- und Bike-Sharing sowie digitale Buchungsmöglichkeiten.
Auch Radverkehr, Wasserstraßen, Häfen und Luftverkehr gehören für uns zu einer modernen Infrastrukturpolitik. Wir wollen mehr Radwege bauen, regionale Radwegekonzepte unterstützen und sichere Abstellanlagen schaffen. Zudem unterstützen wir den Ausbau von Cochstedt als Forschungsstandort und den Flughafen Leipzig/Halle als internationales Luftdrehkreuz. Unser Ziel ist ein vernetztes, bezahlbares und wirtschaftsfreundliches Mobilitätssystem in Stadt und Land.
Beim Schienenverkehr und ÖPNV wollen wir den Sachsen-Anhalt-Takt weiterentwickeln, den Schienenpersonennahverkehr stärken und alle Ober- und Mittelzentren zuverlässig miteinander verbinden. Das Deutschlandticket wollen wir erhalten, aber so weiterentwickeln, dass insbesondere der ländliche Raum stärker profitiert. Dazu gehören bessere Bus- und Bahnangebote, Rufverkehre, Bürgerbusse, Car- und Bike-Sharing sowie digitale Buchungsmöglichkeiten.
Auch Radverkehr, Wasserstraßen, Häfen und Luftverkehr gehören für uns zu einer modernen Infrastrukturpolitik. Wir wollen mehr Radwege bauen, regionale Radwegekonzepte unterstützen und sichere Abstellanlagen schaffen. Zudem unterstützen wir den Ausbau von Cochstedt als Forschungsstandort und den Flughafen Leipzig/Halle als internationales Luftdrehkreuz. Unser Ziel ist ein vernetztes, bezahlbares und wirtschaftsfreundliches Mobilitätssystem in Stadt und Land.
FDP
Für uns bedeutet Mobilität Freiheit! Als Leitbild haben wir uns gesetzt, dass es möglich sein soll, innerhalb von 30 Minuten, die jeweils nächste größere Stadt erreichen zu können. Dabei sollen die Menschen auch möglichst selbst für sich entscheiden können, wie sie mobil sein wollen. Das heißt, wir wollen keine Verkehrsmittel gegeneinander ausspielen, sondern sie im Gegenteil möglichst gut miteinander verzahnen. Beispielhaft steht hierfür das Schnittstellenprogramm des Landes, bei dem Bahnhöfe zu Mobilitäts-Drehkreuzen ("Mobility Hubs") ausgebaut werden, an denen Bus und Bahn aufeinander abgestimmt sind und es genügend sowie sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und PKW gibt. Als Ziel haben wir uns zudem gesetzt, die Pünktlichkeit im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) gegenüber 2025 um 20 Prozent zu verbessern und Zugausfälle um 30 Prozent zu reduzieren.
Die Linke
Sachsen-Anhalt braucht eine Verkehrsinfrastruktur, die alle Teile des Landes verlässlich verbindet. Schiene, Straße, Wasserwege und Radverkehr werden als Gesamtsystem gedacht – nicht als konkurrierende Budgetposten. Wir priorisieren: Erhalt vor Neubau, Schiene vor Straße, ÖPNV vor Individualverkehr – ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig. Das Sondervermögen Infrastruktur wird zielgerichtet, transparent und nach klaren Prioritäten eingesetzt und ermöglicht zusätzliche Investitionen. Bis 2028 werden kritische Sanierungsfälle priorisiert abgearbeitet, bis 2029 der Sachsen-Anhalt-Takt flächendeckend umgesetzt.
SPD
Mit kluger Anpassung an die demografische Entwicklung ist eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in Sachsen-Anhalt auch zukünftig machbar. Grundlage hierfür ist die Landesverkehrsprognose. Für die SPD gilt: Erhalt vor Neubau. Notwendige Neubauprojekte sollen jedoch umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem neue Elbbrücken bei Havelberg, Barby und Aken, zentrale Bundesstraßenprojekte wie die A 14 und A 143, die Ostumfahrung Magdeburg sowie Ortsumfahrungen und die Beseitigung von Unfallschwerpunkten.
Dafür braucht es eine verlässliche Finanzierung. Wir müssen den Fokus daraufsetzen, dass möglichst alle verfügbaren Mittel genutzt werden. Das bedeutet: EU-Mittel einsetzen, wo es im Bereich Infrastruktur möglich ist – mit Sicherstellung der Ko-Finanzierung durch das Land. Bundesmittel, insbesondere aus dem Sondervermögen werden konsequent genutzt und klare Prioritäten im Landeshaushalt gesetzt.
Wir fördern, wo möglich, die räumliche Trennung der Verkehrsarten Fuß-, Rad- und KfZ-Verkehr. Ein landesweites, geschlossenes Radverkehrsnetz wird ausgebaut. Ziele dabei sind sichere Schulwege, Verbindungen zwischen Orten, Radinfrastruktur an Bahnhöfen und Haltepunkten sowie Radschnellverbindungen im Umfeld der Oberzentren.
Wir wollen ein leistungsfähiges, bezahlbares und verlässliches Angebot von Bus und Bahn in allen Regionen. Dazu gehört die Sicherung der bestehenden Straßenbahnnetze, die Förderung der Neuanschaffung von Straßenbahnen und Bussen sowie die Unterstützung der Städte und Kreise beim barrierefreien Ausbau von Haltestellen.
Den regionalen Schienenverkehr wollen wir zukünftig durch das Land selbst betreiben. Das Land gründet dazu eine gemeinsame Verkehrsgesellschaft mit der Deutschen Bahn und verzichtet auf teure Ausschreibungen. Das spart Kosten, schafft Sicherheit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Zügen und entlastet den Landeshaushalt. Bis zur Umsetzung gilt der Betriebsübergang bei Verkehrsdienstleistungsvergaben, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben und zu gleichen Bedingungen übergehen.
Den Schienenverkehr werden wir durch höhere Kapazitäten auf stark genutzten Regionalstrecken, die Sicherung bestehender Verbindungen wie der RB 20, die Reaktivierung stillgelegter Strecken sowie zusätzliche Haltepunkte gezielt stärken. Bahnhöfe werden zu leistungsfähigen Mobilitätsknoten weiterentwickelt – barrierefrei, sicher, mit Echtzeitinformationen, Park-&-Ride-Anlagen und guten Umsteigemöglichkeiten. Stilllegungen von Bahnstrecken lehnen wir ab. Wir setzen uns weiter für einen leistungsfähigen ICE-Anschluss Magdeburgs ein.
Die Umsetzung der genannten Maßnahmen umfasst verschiedene Zeiträume mit verschiedenen Begleitumständen, weswegen eine generelle Aussage zur Fertigstellung nicht getroffen werden kann. Mindestens bis zum Ende der 9. Legislatur sollen sie aber mindestens so in die Wege geleitet sein, dass die Bürgerinnen und Bürger zeitnah davon profitieren können.
Dafür braucht es eine verlässliche Finanzierung. Wir müssen den Fokus daraufsetzen, dass möglichst alle verfügbaren Mittel genutzt werden. Das bedeutet: EU-Mittel einsetzen, wo es im Bereich Infrastruktur möglich ist – mit Sicherstellung der Ko-Finanzierung durch das Land. Bundesmittel, insbesondere aus dem Sondervermögen werden konsequent genutzt und klare Prioritäten im Landeshaushalt gesetzt.
Wir fördern, wo möglich, die räumliche Trennung der Verkehrsarten Fuß-, Rad- und KfZ-Verkehr. Ein landesweites, geschlossenes Radverkehrsnetz wird ausgebaut. Ziele dabei sind sichere Schulwege, Verbindungen zwischen Orten, Radinfrastruktur an Bahnhöfen und Haltepunkten sowie Radschnellverbindungen im Umfeld der Oberzentren.
Wir wollen ein leistungsfähiges, bezahlbares und verlässliches Angebot von Bus und Bahn in allen Regionen. Dazu gehört die Sicherung der bestehenden Straßenbahnnetze, die Förderung der Neuanschaffung von Straßenbahnen und Bussen sowie die Unterstützung der Städte und Kreise beim barrierefreien Ausbau von Haltestellen.
Den regionalen Schienenverkehr wollen wir zukünftig durch das Land selbst betreiben. Das Land gründet dazu eine gemeinsame Verkehrsgesellschaft mit der Deutschen Bahn und verzichtet auf teure Ausschreibungen. Das spart Kosten, schafft Sicherheit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Zügen und entlastet den Landeshaushalt. Bis zur Umsetzung gilt der Betriebsübergang bei Verkehrsdienstleistungsvergaben, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben und zu gleichen Bedingungen übergehen.
Den Schienenverkehr werden wir durch höhere Kapazitäten auf stark genutzten Regionalstrecken, die Sicherung bestehender Verbindungen wie der RB 20, die Reaktivierung stillgelegter Strecken sowie zusätzliche Haltepunkte gezielt stärken. Bahnhöfe werden zu leistungsfähigen Mobilitätsknoten weiterentwickelt – barrierefrei, sicher, mit Echtzeitinformationen, Park-&-Ride-Anlagen und guten Umsteigemöglichkeiten. Stilllegungen von Bahnstrecken lehnen wir ab. Wir setzen uns weiter für einen leistungsfähigen ICE-Anschluss Magdeburgs ein.
Die Umsetzung der genannten Maßnahmen umfasst verschiedene Zeiträume mit verschiedenen Begleitumständen, weswegen eine generelle Aussage zur Fertigstellung nicht getroffen werden kann. Mindestens bis zum Ende der 9. Legislatur sollen sie aber mindestens so in die Wege geleitet sein, dass die Bürgerinnen und Bürger zeitnah davon profitieren können.