Jahresbericht 2025

Ausschüsse und Arbeitskreise

Die Arbeit der Industrie- und Handelskammer Magdeburg wird wesentlich durch das Engagement von Unternehmerinnen und Unternehmern getragen, die sich ehrenamtlich in den Ausschüssen und Arbeitskreisen einbringen. 2025 engagierten sich knapp 700 Mitglieder in den Fach- und Regionalausschüssen und Arbeitskreisen. Gemeinsam gestalteten sie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Region aktiv mit. Die Ausschüsse und Arbeitskreise bildeten wichtige Plattformen für den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung, um Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu erarbeiten und die Interessen der Unternehmen wirkungsvoll zu vertreten.

Ausschuss Digitale Wirtschaft

Dramatische Anstiege von Cyberangriffen auf digitale Infrastrukturen der Betriebe, Künstliche Intelligenz (KI) sowie die Digitalpolitik auf Landes- und Bundesebene waren die Kernthemen der Arbeit des Ausschusses Digitale Wirtschaft im Jahr 2025. Die schleppende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sowie die Hemmnisse durch geringe Bandbreiten und nicht ausreichendem Glasfaserausbau sorgten für Frust. Starke digitale Netze sind die Basis für Zukunftsthemen wie KI und Automatisierung. In einer der insgesamt vier Sitzungen widmete sich der Ausschuss ausschließlich dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) und stellte eigene KI-Projekte vor, angefangen von Bots für die Kundenkommunikation, GPT-Agents für wiederkehrende Aufgaben oder Lösungen zur Prozessautomatisierung.

Ausschuss für Finanz- und Rechnungswesen

Alle finanziellen Entscheidungen wurden mit dem Ausschuss für Finanz- und Rechnungswesen abgestimmt. Dieser Ausschuss tagte drei Mal im Jahr 2025, unter dem Vorsitz von Frau Sandra Fischer, in den Räumen der IHK Magdeburg. Schwerpunktthemen waren auch in diesem Jahr die Vorbereitung des Jahresabschlusses des abgeschlossenen Wirtschaftsjahres 2024 sowie die Vorbereitung der Wirtschaftsplanung für das Folgejahr 2026.

Außenwirtschaftsausschuss

Der Außenwirtschaftsausschuss der IHK Magdeburg tagte dreimal und setzte dabei wichtige Impulse zu aktuellen Fragen der internationalen Handelspolitik. Die Sitzungen fanden bei Zorn instruments GmbH & Co.KG in Stendal, bei der B.T. innovation GmbH in Magdeburg sowie bei der Nanostone Water GmbH in Halberstadt statt. Die Ausschussarbeit zeichnete sich durch eine thematische Breite aus, die globale Entwicklungen mit regionalen Herausforderungen verknüpfte. Diskutiert wurden unter anderem die Auswirkungen internationaler Handelskonflikte, die Reform der EU-Zollpolitik, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die Novellierung des Außenwirtschaftsgesetzes sowie die Strategie „Zoll 2030“ des Bundesfinanzministeriums. Weitere Schwerpunkte waren Arbeitsprogramm der EU-Kommission, Exportkontrolle (Dual Use), Handelspräferenzen und EU-Gegenmaßnahmen zu US-Zöllen, Entwicklungszusammenarbeit sowie die Rolle der Wirtschaft in sicherheitspolitischen Kontexten. Mit dem Fokus auf Bürokratieabbau, Wettbewerbsfähigkeit, und internationale Kooperationen fungierte der Ausschuss als Brücke zwischen regionaler Wirtschaft und globaler Handelspolitik.

Bauausschuss

Der Bauausschuss beschäftigte sich 2025 mit der Überarbeitung des Tariftreue- und Vergabegesetzes, mit der Novellierung der Landesbauordnung und dem Zweiten Entwurf des Landesentwicklungsplans. In den Sitzungen waren Staatssekretär Sven Haller und Staatssekretärin Stefanie Pötzsch zu Gast und diskutieren notwendige Anpassungen der Gesetzentwürfe aus Sicht der Unternehmen. Dabei sollen hinsichtlich des Tariftreue- und Vergabegesetzes der lang geforderte Wegfall der ILO-Kernarbeitsnormen erfolgen und mit der Landesbauordnung Umbauten einfacher möglich sowie der neue Gebäudetyp E etabliert werden.
Ein weiteres zentrales Thema war die überarbeitete Standortdatenbank Sachsen-Anhalt der Investitions- und Marketinggesellschaft. Mit dieser sollen Industrie- und Gewerbegebiete vermarktet werden, die für Neuansiedlungen und Unternehmenserweiterungen zur Verfügung stehen. Zudem beschäftigte sich der Ausschuss mit der Verkehrsinfrastrukturentwicklung der Landeshauptstadt Magdeburg. Die bevorstehenden Ersatzbrückenbauten stellen die Verkehrsinfrastruktur vor eine große Herausforderung. Diese gilt zu bewältigen, um den Wirtschaftsverkehr für die Landeshauptstadt zu gewährleisten.

Dienstleistungsausschuss

Im Jahr 2025 hat der Dienstleistungsausschuss der IHK Magdeburg seine Arbeit engagiert und mit klarer thematischer Ausrichtung fortgeführt. Dabei standen praxisnahe Fragestellungen und strategische Impulse für die Dienstleistungsbranche im Mittel-punkt. Die Mitglieder beschäftigten sich intensiv mit den Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Bürokratismus und wirtschaftlicher Praxis sowie mit der Rolle der Ausschüsse innerhalb der IHK-Strukturen.
Ein besonderes Highlight war die gemeinsame Sitzung mit dem Industrieausschuss am 3. April im Industrie- und Chemiepark Genthin, die den interdisziplinären Austausch und die Vernetzung zwischen den Branchen förderte. Im Rahmen des Workshops „Gemeinsam wirksam werden“ wurden neue Impulse für die Ausschussarbeit entwickelt. Die Ausschusssitzungen boten Raum für den Austausch zu aktuellen Themen wie Fachkräftesicherung, Unternehmensnachfolge und Digitalisierung im Dienstleistungssektor. Die Ausschussarbeit trug dazu bei, die Belange der Dienstleistungsunternehmen zu identifizieren und Impulse zu geben, wie die-se stärker in den Fokus gerückt werden können.

Finanz- und Kreditausschuss

Im Jahr 2025 befasste sich der Finanz- und Kreditausschuss der IHK Magdeburg schwerpunktmäßig mit der Ausgestaltung und Umsetzung der EU-Fonds im Land Sachsen-Anhalt für die kommende Förderperiode 2028–2034.
Ein zentrales Thema war der Forderungskatalog der Wirtschafts- und Sozialpartner (WiSo-Partner), der die Bedeutung der geteilten Mittelverwaltung und die frühzeitige Einbindung der Partner in die Richtlinienerstellung für die neue EU-Strukturfondperiode ab 2028 betonte. Ziel war es, die Interessen der regionalen Wirtschaft effektiv in die EU-Förderpolitik einzubringen und die Prozesse zu vereinfachen.

Handelsausschuss

Der Ausschuss fokussierte sich auf die Zukunft des stationären Handels und lebendige Innenstädte. Drei Sitzungen – eine gemeinsam mit der IHK Halle-Dessau – boten intensiven Austausch mit Politik und Verwaltung. Themen waren u. a. die Partnerschaft „Zukunftsfeste Innenstädte“, die Folgen des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt, die geplante Änderung des Ladenöffnungszeitengesetzes sowie Digitalisierung und Kundenbindung im Handel. Praxisimpulse kamen vom Mittelstand-Digital Zentrum Magdeburg.
Weitere Schwerpunkte: Ladendiebstahl, Verpackungssteuer, Baustellenmanagement und „Heimat shoppen“. Der Ausschuss definierte neue Ansätze, um die Interessen des Handels 2026 noch gezielter zu vertreten.

Industrieausschuss

Im Jahr 2025 widmete sich der Industrieausschuss der IHK Magdeburg einer Vielzahl zentraler Themen, die für die regionale Wirtschaft von besonderer Bedeutung sind. Gemeinsam mit dem Dienstleistungsausschuss wurde intensiv über die Sicherung von Fachkräften beraten und verschiedene Lösungsansätze erörtert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Zukunft und dem Wandel der Automobilindustrie sowie auf der Förderung von Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. In der gemeinsamen Sitzung mit dem Industrieausschuss der IHK Halle-Dessau standen in der Diskussion mit Minister Armin Willingmann und Staatssekretär Jürgen Ude die aktuellen energiepolitischen Entwicklungen sowie der industrielle Strukturwandel in Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt. Das Thema Energie nahm auch in der letzten Sitzung des Jahres einen hohen Stellenwert ein, in der die DIHK-Studie zu alternativen Wegen für die Energiewende präsentiert wurde. Mit Blick auf das bevorstehende Wahljahr wurden zudem bereits industriepolitisch relevante Themen identifiziert und priorisiert, um die Interessen der regionalen Wirtschaft gezielt zu vertreten.

Regionalausschuss Altmark

Die Jahresauftaktsitzung fand im Januar 2025 im Stendaler Fußballstadion unter der Überschrift „Wirtschaft trifft Sport“ statt. Es kamen über 40 Unternehmerinnen und Unternehmer zusammen, um gemeinsam über Synergien zwischen beiden Welten zu diskutieren. Zudem besuchte der Regionalausschuss Altmark im Rahmen einer Fachexkursion das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Braunschweig. Ein besonderes Highlight war die Mitorganisation des Wirtschaftsforums Altmark 2025 und die Tagung der Regionalausschüsse Harz und Altmark in Drei Annen Hohne. Auf der Jahresabschlusssitzung in der SCM engery GmbH in Pretzier wurde im Rahmen eines Impulsvortrages auf die Digitale Transformation eingegangen sowie das neue Logistik- und Ausbildungszentrum vor Ort besichtigt. Der Ausschuss intensivierte den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung durch verschiedene thematische Diskussionsrunden.

Regionalausschuss Harz

Einer der Höhepunkte der Aktivitäten des Regionalausschusses Harz war die Fachexkursion in die Salzgitter Stahl AG Ende Mai. Die Ursprünge des Standorts, der heute zum französischen ALSTOM-Konzern gehört, gehen bis zum Jahr 1893 zurück, als das Unternehmen seinen ersten Auftrag für den Bau von offenen Güterwagen erhielt. Unter anderem erfuhren die Teilnehmenden, wie im SALCOS® Projekt der Salzgitter AG daran gearbeitet wird, Wasserstoff für die klimaneutrale Produktion von Stahl zu nutzen. .
Im August fand der traditionelle Sommer-Unternehmerabend in Wernigerode statt, der Vertreter und Vertreterinnen aus regionalen Unternehmen, Institutionen zusammenbrachte, um sich über gemeinsame Herausforderungen in der Fachkräftesicherung, Digitalisierung und Infrastruktur auszutauschen und neue Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu setzen. Gastredner Steffen Eckold, Staatssekretär im Justizministerium des Landes Sachsen-Anhalt, referierte zur Rolle eines starken Rechtsstaates für ein funktionierendes Wirtschaftssystem. Dabei beleuchtete er besonders die Bedeutung von Rechtssicherheit und Vertrauen für Investitionen in ländliche Regionen wie dem Harz. Mit Blick auf die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen unterstrich er die Notwendigkeit eines offenen Dialogs zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft.

Regionalausschuss Stadt-Umland-Magdeburg

Der Ausschuss setzte seine Arbeit mit vier Sitzungen und einem Krisengespräch fort und widmete sich den zentralen Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung im Umfeld der Landeshauptstadt. Im Fokus standen Infrastrukturprojekte, Innenstadtentwicklung und regionale Kooperationen.
In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Finanz- und Kreditausschuss informierte die Landesstraßenbaubehörde über laufende und geplante Straßenbauprojekte. Eine weitere gemeinsame Sitzung mit den Regionalausschüssen Altmark und Harz im Natur-Erlebniszentrum HohneHof beleuchtete erfolgreiche Modelle der Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Wirtschaft und IHK.
Das Krisengespräch mit Unternehmern und Stadtratsmitgliedern thematisierte die wirtschaftliche Lage der Innenstadt und die Belastungen durch Grund-, Verpackungs- und Beherbergungssteuer. Bei Salutas Pharma in Barleben erhielten die Mitglieder Einblicke in die Arzneimittelproduktion und die Bedeutung des Standortes für die regionale Wertschöpfung. Weitere Themen waren die EU-Förderperiode 2028–2034, der Abschlussbericht der Regierungskommission „Pandemievorsorge“ sowie die Nachnutzungsplanung des Tagebaugebiets Lappwaldsee.
Der Ausschuss trug damit auch 2025 dazu bei, den Austausch zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik zu intensivieren und Impulse für eine nachhaltige Entwicklung des Stadt-Umland-Raumes Magdeburg zu setzen.

Sachverständigenausschuss

Der Sachverständigenausschuss der IHK Magdeburg unterstützt die Kammer bei ihrer hoheitlichen Aufgabe der öffentlichen Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen.
Im Berichtsjahr fanden zwei Sitzungen des Ausschusses – jeweils in den Räumlichkeiten der IHK Magdeburg – statt. Jeweils auf den Tagesordnungen stand der Bericht des Hauptamtes über die laufenden Antragsverfahren – sowohl zu erstmaligen Bestellungen als auch zu erneuten Bestellungen. Darüber hinaus wurden drei Antragssteller in den Sitzungen des Ausschusses im Berichtsjahr angehört. In den drei Verfahren konnten die Anhörungen positiv durchgeführt werden, sodass sich die Ausschussmitglieder jeweils dafür ausgesprochen haben, die Antragssteller zur Überprüfung der besonderen Sachkunde zum Fachgremium zu entsenden. Der Ausschuss hat im Jahr 2025 ebenso bei der Durchführung des Sachverständigentages sowie bei dem Treffen des Arbeitskreises Sachverständigenwesen Mitteldeutschland unterstützt.

Tourismusausschuss

Im Jahr 2025 prägten Austausch, strategische Weichenstellungen und Zukunftsgestaltung die Arbeit des Tourismusausschusses. Im Mittelpunkt standen die Ausbildungssituation im Gastgewerbe und Tourismus, die Analyse der Gewerbean- und -abmeldungen des Vorjahres sowie die Einführung der Beherbergungssteuer in Magdeburg. Der Ausschuss engagierte sich für die Stärkung der regionalen Tourismuswirtschaft und setzte Impulse für eine engere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Politik und touristischen Destinationen.
Darüber hinaus wurden Perspektiven für die künftige Ausschussarbeit, Fragen der Unternehmensnachfolge sowie organisatorische Themen intensiv erörtert. Mit Blick auf 2026 definierte der Ausschuss im Rahmen des Workshops „Gemeinsam wirksam werden“ neue Arbeitsansätze und Schwerpunkte, um die Interessen der Branche noch wirkungsvoller zu vertreten.

Verkehrsausschuss

Im Jahr 2025 setzte der Verkehrsausschuss der IHK Magdeburg seine Arbeit mit hoher Intensität fort und widmete sich den drängenden Herausforderungen der Branche. In gemeinsamen Sitzungen mit dem Ausschuss für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt wurde insbesondere die angespannte Lage im Straßengüterverkehr thematisiert. Darunter fallen z.B. Umleitungen infolge maroder Infrastruktur, sinkende Margen und spürbare Investitionszurückhaltung. Ein weiterer Schwerpunkt war eine auskömmliche Finanzierung des ÖPNV, um u.a. das Deutschlandticket zukunftssicher zu gestalten. Zum Thema der Verkehrssicherheit fand ein intensiver Austausch mit der Polizeiinspektion Magdeburg statt. Es wurden Unfallursachen analysiert und technische Lösungen zur Verkehrsüberwachung vorgestellt. Die Zusammensetzung des Ausschusses spiegelt die Vielfalt der Branche wider – von ÖPNV über Taxi- und Mietwagen bis hin zu Schwerlast-, Flug- und Schiffsverkehr. Der Ausschuss bleibt ein zentrales Forum für den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik und setzt sich für praktikable Lösungen zur Stärkung der Verkehrswirtschaft in Sachsen-Anhalt ein.

Arbeitskreis Umwelt und Energie

Zwei Themen bestimmten 2025 den Austausch im Arbeitskreis besonders stark:
  • Personalmangel bei der Notifizierung von Abfällen sowie
  • neue gesetzliche Regelungen zu Genehmigungsprozessen im Rahmen der IED-Richtlinie.
Beide Entwicklungen führen zu zusätzlicher Bürokratie – sowohl für die Verwaltung als auch für die Betriebe. Die unzureichende zeitliche Abstimmung der Verfahren verstärkt zudem die Investitionsunsicherheit. Die Industrie- und Handelskammer bleibt hierzu in engem Austausch mit den Ministerien und engagiert sich weiterhin aktiv auf Landes- wie Bundesebene, um praktikable Lösungen für die Wirtschaft zu erreichen.

Arbeitskreis Frauen im Ehrenamt

Der Arbeitskreis „Frauen im Ehrenamt“ der IHK Magdeburg setzte sich auch in 2025 engagiert für die Stärkung weiblicher Führungskräfte und Unternehmerinnen ein.
Am 7. Mai 2025 fand ein erstes großes Vernetzungstreffen für alle Unternehmerinnen-Netzwerke und -Verbände aus Sachsen-Anhalt statt, um die Sichtbarkeit und Zusammenarbeit der weiblichen Wirtschaft zu stärken. So wurde die Zusammenarbeit mit dem VDU e.V., dem AMU e.V., dem Frauennetzwerk des Baugewerbeverbandes, dem Panda-Netzwerk und weiteren Netzwerken begründet. Diese Zusammenarbeit mündete im Norden Sachsen-Anhalts in ein Unternehmerinnen-Frühstück am 20. Juni 2025 zum Thema „Nachfolge ist weiblich“, organisiert von IHK und HWK Magdeburg, dem VdU e.V. und weiteren Partnern. Hier standen Impulsvorträge, Erfahrungsberichte und das gegenseitige Kennenlernen der Unternehmerinnen-Netzwerke im Mittelpunkt.
Am 18. und 19. September 2025 kamen rund 300 Unternehmerinnen aus ganz Deutschland und dem Ausland in München zusammen. Ziel war es, die Rolle von Frauen in der Wirtschaft sichtbar zu machen, ihren Einfluss zu stärken und mehr Gründerinnen sowie Nachfolgerinnen zu gewinnen. Die Veranstaltung bot Keynotes, Workshops zu „Future Trends & Future Skills“, Deep Dives zu KI und Leadership sowie viel Raum für Austausch und Inspiration. Die IHK Magdeburg war mit vier Unternehmerinnen darunter zwei Vizepräsidentinnen, Claudia Meffert und Elisa Heinke, vor Ort und brachte Impulse aus München mit in den Kammerbezirk.

Arbeitskreis Gesundheitswirtschaft

Ziel war es, zentrale Akteure der Gesundheitsbranche Sachsen-Anhalts kennenzulernen und den direkten Austausch zu fördern. Bei Unternehmensbesuchen – u. a. im Diakonie-Krankenhaus Harz und der GastroPraxis Magdeburg – erhielten die Mitglieder Einblicke in stationäre und ambulante Versorgungskonzepte. Diskutiert wurden aktuelle Herausforderungen wie Krankenhausfinanzierung, Insolvenzen sowie die Bedeutung qualifizierter Notfall- und Rettungssanitäter.
Impulse kamen von der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt, dem DIHK und der Johanniter-Unfall-Hilfe. Der Arbeitskreis setzt seine Arbeit fort, um Netzwerk und Austausch in der Gesundheitswirtschaft weiter auszubauen.