Wirtschaft und Verteidigung

Gesamtkonzeption militärische Verteidigung

Der Generalinspekteur der Bundeswehr hat im April 2026 den öffentlich zugänglichen Teil der ersten Militärstrategie der Bundeswehr und des daraus abgeleiteten Plans für die Streitkräfte untergezeichnet.
Die Militärstrategie bildet zusammen mit dem Plan für die Streitkräfte, dem sogenannten Fähigkeitsprofil der Bundeswehr, die Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung: Die Militärstrategie der Bundeswehr stellt das strategische Umfeld dar und legt fest, wie die Bundeswehr der Bedrohungslage im Bündnisrahmen begegnen wird, um erfolgreich abzuschrecken und, falls nötig, zu verteidigen.
Das Fähigkeitsprofil der Bundeswehr baut auf der Militärstrategie auf und macht Vorgaben für die Weiterentwicklung der Streitkräfte. Es führt die NATO-Fähigkeitsziele mit Nationalen Fähigkeitszielen zusammen, priorisiert diese und schafft so die Grundlage einer zielgerichteten Steuerung der Bundeswehr in enger Abstimmung mit unseren Verbündeten.
Das Fähigkeitsprofil der Bundeswehr wird durch die Umsetzung der militärstrategischen Vorgaben erstmals zum Plan für die Streitkräfte. Damit ermöglicht die Gesamtkonzeption eine zielgerichtete Steuerung des langfristigen Aufwuchses der Streitkräfte – angepasst an die gegenwärtige Bedrohung und gleichzeitig zukunftsoffen für Innovationen und moderne Technologien. Als primär zur Umsetzung der Militärstrategie in den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung wirkendes Dokument nutzt es die dazu nötige Fachsprache.
Die vollständigen Versionen der Militärstrategie der Bundeswehr und des Fähigkeitsprofils der Bundeswehr sind GEHEIM eingestuft, um die Sicherheit und Interessen der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Bündnispartner zu schützen.
Zum Papier gelangen Sie hier: BMVg_Gesamtkonzeption militärische Verteidigung

Quelle: DIHK