Einfuhrabfertigung
ATLAS-ZELOS: ab Februar 2028 verpflichtend
Die verpflichtende Nutzung von ATLAS-ZELOS für den Einfuhrbereich wurde vom 1. Juli 2027 auf den 1. Februar 2028 verschoben. Das ATLAS-Modul ZELOS (Zentraler Austausch von Unterlagen, Anfragen oder Stellungnahmen) dient als durchgehend digitaler Kommunikationskanal zwischen den Wirtschaftsbeteiligten und den Zollstellen. Ziel ist ein komplett medienbruchfreier Datenaustausch, der zeitaufwändige manuelle Kommunikationswege überflüssig macht.
Bereits im Jahr 2021 wurde die ATLAS-Fachanwendung eingeführt. ZELOS ermöglicht bereits heute den elektronischen Austausch von Unterlagen im Rahmen der Zollabfertigung und trägt wesentlich zur Beschleunigung und Vereinfachung der Verfahrensabläufe bei. So können die für die Abfertigung erforderlichen Unterlagen elektronisch beim Unternehmen angefordert werden. Ferner wird dem Unternehmen die Möglichkeit eröffnet, über die Nutzung einer Schnittstelle proaktiv Unterlagen elektronisch an das IT-Verfahren ATLAS zu versenden oder auf Anfrage ergänzende Informationen zu übermitteln. Trotz der bestehenden fachlichen Vorteile wird ZELOS bislang nur eingeschränkt genutzt.
Die Umsetzung der verpflichtenden Nutzung zum 1. Februar 2028 bringt für Unternehmen und Softwareanbieter gewisse Entwicklungs- und Anpassungsaufwände mit sich:
Software-Kompatibilität prüfen: Kontaktieren Sie Ihren Zollsoftware-Anbieter (EDI-Dienstleister) und stellen Sie sicher, dass die Zelos-Module für die Einfuhr vollständig implementiert, getestet und einsatzbereit sind.
Proaktive Nutzung erproben: Nutzen Sie die verbleibenden Monate, um die Abläufe im Unternehmen zu testen. Insbesondere das proaktive Senden von Unterlagen kann schon jetzt Arbeitsabläufe beschleunigen und Fehlerquellen vor der Deadline minimieren.
Mitarbeiter schulen: Die Sachbearbeitung im Zollbereich muss darauf vorbereitet werden, dass Rückfragen und Dokumentenformate künftig ausschließlich systemseitig über ATLAS gesteuert und überwacht werden.
Software-Kompatibilität prüfen: Kontaktieren Sie Ihren Zollsoftware-Anbieter (EDI-Dienstleister) und stellen Sie sicher, dass die Zelos-Module für die Einfuhr vollständig implementiert, getestet und einsatzbereit sind.
Proaktive Nutzung erproben: Nutzen Sie die verbleibenden Monate, um die Abläufe im Unternehmen zu testen. Insbesondere das proaktive Senden von Unterlagen kann schon jetzt Arbeitsabläufe beschleunigen und Fehlerquellen vor der Deadline minimieren.
Mitarbeiter schulen: Die Sachbearbeitung im Zollbereich muss darauf vorbereitet werden, dass Rückfragen und Dokumentenformate künftig ausschließlich systemseitig über ATLAS gesteuert und überwacht werden.
Der Zeitpunkt der verpflichtenden Nutzung soll einen angemessenen zeitlichen Vorlauf für alle erforderliche technischen und organisatorischen Maßnahmen ermöglichen.
Die ZELOS-Nachrichten für Ausfuhr und Versand werden zu einem späteren Zeitpunkt in Betrieb genommen.
Die deutsche Zollverwaltung ist mit der Umsetzung dieser Funktionalität europäischer Vorreiter beim elektronischen Austausch von Unterlagen und Stellungnahmen. Hierdurch sollen die Abfertigungsprozesse beschleunigt und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland weiter gestärkt werden.
Hintergrundinformationen sowie FAQs finden Sie auf den Seiten der Zollverwaltung: ATLAS-ZELOS
Quelle: Generalzolldirektion