Förderung
Hermesdeckungen 2026
Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Exportkreditgarantien (Hermesdeckungen) insbesondere zur Stärkung der deutschen Exportwirtschaft und zur Förderung internationaler Handelsbeziehungen verabschiedet.
Dieses Paket setzt gezielt auf Unterstützung und Entlastung deutscher Exportunternehmen. Sechs Maßnahmen zielen darauf ab, die industrielle Wertschöpfung in Deutschland zu halten, qualifizierte Industriearbeitsplätze zu sichern, die Finanzierung deutscher Exporte zu erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft zu stärken.
Dieses Paket setzt gezielt auf Unterstützung und Entlastung deutscher Exportunternehmen. Sechs Maßnahmen zielen darauf ab, die industrielle Wertschöpfung in Deutschland zu halten, qualifizierte Industriearbeitsplätze zu sichern, die Finanzierung deutscher Exporte zu erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft zu stärken.
- Prüfung der Förderungswürdigkeit von Ausfuhrgeschäften – Stärkung deutscher Exporteure im internationalen Wettbewerb
- Wegfall der transaktionsbezogenen Nachweispflicht
- Hohe Nachfrage und Planungssicherheit
- Einfach in der Handhabung – schnell in der Umsetzung
- Information, Beratung, Kontakt
- Export Echo Podcasts: Mehr Exportchancen und weniger Bürokratie durch flex&cover
Prüfung der Förderungswürdigkeit von Ausfuhrgeschäften – Stärkung deutscher Exporteure im internationalen Wettbewerb
Bis dato wurde die Förderungswürdigkeit eines Ausfuhrgeschäfts, für das eine Exportkreditgarantie beantragt wurde, in erster Linie am Warenursprung festgemacht. Diesen Ansatz hat der Bund im vergangenen Jahr um flex&cover erweitert.
Bei flex&cover wird die Förderungswürdigkeit eines Ausfuhrgeschäfts anhand des Wertschöpfungsbeitrags bemessen, den ein Unternehmen für den Standort Deutschland leistet. Wichtige Kriterien sind dabei unter anderem der Firmensitz, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, die Höhe der Investitionen, die Anzahl der Beschäftigten und Ausbildungsplätze in Deutschland sowie das Sourcing und die Wertschöpfung im Inland. Mit flex&cover trägt der Bund den zunehmend internationalen Geschäfts- und Wertschöpfungsmodellen deutscher Unternehmen in der Außenwirtschaft Rechnung.
Für das Exportunternehmen vereinfacht sich durch den Wegfall der transaktionsbezogenen Nachweispflicht beim Sourcing das Antragsverfahren. Vor allem aber beschleunigt flex&cover die Geschäftsanbahnung und das Angebotsverfahren. Weniger Bürokratie und höhere Geschwindigkeit: Flex&cover verbessert die Situation des deutschen Außenhandels im internationalen Wettbewerb.
Wegfall der transaktionsbezogenen Nachweispflicht
Kann der Exporteur einen signifikanten Wertschöpfungsbeitrag für den Standort Deutschland nachweisen, kann das Unternehmen den flex&cover-Status erhalten.
Durch den Wegfall der transaktionsbezogenen Nachweispflicht beim Sourcing wird das Antragsverfahren vereinfacht. Vor allem aber beschleunigt die Planungssicherheit von flex&cover die Geschäftsanbahnung und das Angebotsverfahren. Insbesondere mittelständische Unternehmen profitieren von einer spürbaren Entlastung und schlankeren Abläufen.
Dank flex&cover können Unternehmen zudem ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern, da sie nicht zunächst die endgültige Sourcing-Struktur abwarten oder bei Änderung der Sourcing-Bedingungen eine neue Entscheidung herbeiführen müssen.
Bei Geschäften mit einem Volumen von über 100 Mio. Euro (zur Prüfung von Rückversicherungsmöglichkeiten) sowie bei bestimmten Kostenarten (etwa lokalen Kosten im Ausland aufgrund zwingender OECD-Regeln), können Prüf- oder Nachweisprozesse weiterhin erforderlich bleiben.
Hohe Nachfrage und Planungssicherheit
Die Nachfrage nach flex&cover ist hoch: Zum 31.12.2025 hat der Bund 31 flex&cover-Zusagen erteilt. Unter flex&cover hat der Bund im zurückliegenden Jahr 69 Deckungen mit einem Gesamtvolumen von 1,7 Mrd. Euro übernommen.
In der Regel gilt der flex&cover-Status für drei Jahre und schafft dadurch Planungssicherheit. Anschließend kann der Exporteur eine Verlängerung beantragen. Einmal im Jahr sprechen Exporteur und Firmenberater über die Erfahrungen mit flex&cover und prüfen, ob sich wesentliche Änderungen beim Exporteur ergeben haben.
Einfach in der Handhabung – schnell in der Umsetzung
Unternehmen, die an flex&cover interessiert sind, sollten sich in einem ersten Schritt an den Beratungsaußendienst von Euler Hermes wenden. Gemeinsam erörtern Exporteur und Firmenberater, ob flex&cover für das Unternehmen geeignet ist und wie das Geschäfts- und Sourcingmodell im Antrag dargestellt werden kann. Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann der Exporteur unter www.exportkreditgarantien.de eine flex&cover-Zusage beantragen. Auf nur vier Seiten werden alle notwendigen Parameter zu den Kriterien abgefragt. Nach der Antragstellung werden die weiteren Schritte zur Zusage dann mit dem jeweiligen Firmenberater aus der Region besprochen.
Information, Beratung, Kontakt
Unternehmen aus Sachsen-Anhalt, die die Möglichkeiten von flex&cover für ihre Exportgeschäfte nutzen möchten, wenden sich bitte an:
Igor Sufraga
Exportkreditgarantien – Region Berlin
Telefon: +49 (0) 160 / 990 39 025
E‑Mail: igor.sufraga@eulerhermes.com
Podcast: Flex&cover als Schlüssel zum Erfolg: Neue Wege für den deutschen Mittelstand
Exportkreditgarantien – Region Berlin
Telefon: +49 (0) 160 / 990 39 025
E‑Mail: igor.sufraga@eulerhermes.com
Podcast: Flex&cover als Schlüssel zum Erfolg: Neue Wege für den deutschen Mittelstand
Export Echo Podcasts: Mehr Exportchancen und weniger Bürokratie durch flex&cover
Die Folge des Export Echo Podcasts von Euler Hermes taucht tief in das neue Modell „flex&cover“ der Exportkreditgarantien des Bundes ein. Erfahren Sie, wie dieser neue Zugang deutschen Unternehmen wie WINDMÖLLER & HÖLSCHER dabei unterstützt, ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Bürokratie abzubauen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Frank Helmert, Division Head Market & Innovation bei Euler Hermes begrüßt Stefanie Schwankner von der WINDMÖLLER & HÖLSCHER SE & Co. KG, die ihre wertvollen Einblicke und praktische Tipps für Unternehmen teilt, die von diesem Paradigmenwechsel profitieren möchten.
Hier geht’s zur Folge: Jetzt reinhören
Quelle: Euler Hermes Aktiengesellschaft