Auswirkungen der Corona-Pandemie

Zunahme von Handelshemmnissen

Handelshemmnisse jeglicher Art schränken den Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen Handelspartnern ein und wirken sich folglich negativ auf den internationalen Freihandel aus.
Über die letzten Jahre hinweg hat sich die Anzahl der Handelshemmnisse erhöht, jedoch führt die Coronakrise zu einem weiteren Zuwachs internationaler Handelshemmnisse. Neue Hemmnisse können schnell zu einer neuen Protektionismuswelle und erschwerten Marktzugängen weltweit führen.
Bereits in der DIHK-Umfrage Anfang 2020 wurde deutlich, dass schon vor der Pandemie 50 Prozent der deutschen Betriebe im Ausland über Handelshemmnisse durch Zölle, Sanktionen oder andere Barrieren klagten. Dies stellt ein neuer Rekordwert dar.
Im Zuge von Corona wurden weitere Handelshemmnisse eingeführt. Eine aktuelle Liste mit den derzeitig aktiven Import- und Exportbeschränkungen können Sie auf der Internetseite des International Trade Center einsehen.
Auch die WTO stellt hierzu eine Liste mit allen bereits bei der WTO gemeldeten Maßnahmen zur Verfügung.
Weiterführende Informationen können Sie auf der Internetseite der GTAI finden.

Quelle: GTAI

Stand: 20. Mai 2020