Ausbildung

Stanz- und Umformmechaniker/-in

Arbeitsgebiet

Die Arbeitsgebiete der Stanz- und Umformmechanikers/Stanz- und Umformmechanikerinnen liegen in Serienproduktionslinien der Industrie sowie bei produktionsunterstützenden Dienstleistungsunternehmen. Sie arbeiten vorwiegend in den Bereichen der Automobil-, des Maschinen- und Anlagenbaus, der erneuerbaren Energien sowie der Medizin-, Elektronik-, Luft- und Raumfahrt- und Telekommunikationsindustrie.

Ausbildungsschwerpunkte

  1. Herstellung von Bauteilen aus Blechen und Drähten mit Produktionsanlagen der Stanz- und Umformtechnik
  2. Einrichtung von Produktionsanlagen der Stanz- und Umformtechnik
  3. Ermittlung von Prozessparametern und Herstellung der Produktionsfähigkeit der Anlage
  4. Einrichtung von Handhabungs- und Materialflusssystemen
  5. Inbetriebnahme von Produktionsanlagen
  6. Durchtakten der Anlage in der Nullserie
  7. Fahren von Testreihen und Dokumentation von Produktionsparametern und Ergebnissen
  8. Programmieren und Parametrieren von Produktionsanlagen
  9. Planung, Überwachung und Optimierung von Prozessabläufen
  10. Durchführung von prozessbegleitenden Prüfungen mit entsprechenden Dokumentationen
  11. Anwendung von Standardsoftware, Produktions- und Qualitätssicherungssoftware zur Auftragsbearbeitung
  12. Anwendung von Normen, Vorschriften und Regeln zur Sicherung der Prozessfähigkeit von Produktionsanlagen
  13. Beitragen zur Verbesserung der Prozessabläufe
  14. Ermittlung und Dokumentation von technischen Störungen an Anlagen
  15. Feststellung von Qualitätsabweichungen an Produkten
  16. Durchführung von systematischen Fehleranalysen, Organisation oder Ergreifung von Maßnahmen zu deren Beseitigung
  17. Organisation von logistischen Prozessen für Produkte, Werkzeuge und Betriebsstoffe
  18. Beschaffung und Verwendung von Informationen aus Datenblättern, Vorschriften Normen, Beschreibungen und Betriebsanleitungen zur Auftragsdurchführung
  19. Anwendung von informationstechnischen Systemen und branchenüblicher Software zur Beschaffung von Informationen, zur Bearbeitung von Aufträgen und zur Dokumentation von Ergebnissen
Neben den berufsprofilgebenden Fertigkeiten werden schwerpunktübergreifende Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, wie zum Beispiel zum Arbeits- und Tarifrecht, zum Aufbau und zur Organisation des Ausbildungsbetriebes, zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheits- und Umweltschutz, zur betrieblichen und technischen Kommunikation, zur Planung und Organisation der Arbeit und der Durchführung von qualitätssichernden Maßnahmen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.