Krieg in der Ukraine: Infos und Möglichkeiten zur Hilfe

Es ist Krieg in der Ukraine. Russland führt einen Angriffskrieg gegen ein Land auf dem europäischen Kontinent. Hier sammeln wir für Sie erste Informationen abseits der EU-weiten Wirtschaftssanktionen.
Informationen für Flüchtlinge – auf ukrainisch gibt – es: hier

Überblick des DIHK

Krieg in der Ukraine | Wirtschaftssanktionen gegen Russland: Worauf sich deutsche Unternehmen jetzt einstellen müssen! Der russische Einmarsch in der Ukraine zieht auch enorme wirtschaftliche Folgen sowie EU-weite Sanktionen nach sich – in den direkt betroffenen Regionen wie auch für die deutsche Wirtschaft.
Hier sammelt der DIHK für Deutschland alle zentralen Entwicklungen im Hinblick auf die wirtschaftlichen Sanktionen.

Überblick IHK NRW

Die Sanktionsmaßnahmen gegen Russland im Zuge dessen Angriffs auf die Ukraine stellen Unternehmen mit Russland- und Ukrainegeschäft vor große Herausforderungen: Lieferketten und Transportwege sind unterbrochen, der Zahlungsverkehr gestört.
Hier bündelt IHK NRW alle wichtigen Informationen für NRW.

Helpdesk Russland-Ukraine der IHK Düsseldorf
(Schwerpunkt-IHK für diese Länder)

Die Invasion Russlands in der Ukraine beschäftigt als IHK-Schwerpunktkammer in NRW für diese Länder natürlich auch unsere Kolleg:innen in Düsseldof. Hier gehts zum dortigen HelpDesk.

#WirtschaftHilft

Viele Unternehmer wollen der Ukraine helfen – und tun es schon. Die IHKs begleiten diese Aktivitäten unter #WirtschaftHilft.
Die IHKs stellen ein enormes Engagement der deutschen Wirtschaft bei der Hilfe für die Menschen aus der Ukraine fest. Deshalb wollen wir die Aktivitäten unter dem Hashtag #WirtschaftHilft bündeln und begleiten. Denn: Vor allen Fragen nach den wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen in Deutschland eint uns die Fassungslosigkeit über diese Gewalt in Europa. Für die deutsche Wirtschaft gilt daher: Erst kommt das Menschliche, dann kommt das Wirtschaftliche. Das Schicksal von Millionen Menschen in der Ukraine, die aktuell um ihr Leben bangen und über Nacht alles zu verlieren drohen, bekümmert uns alle!
Mehr Infos: wirtschafthilft.info/

Warum? Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft starten Initiative #WirtschaftHilft

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat in Europa die größte humanitäre Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst. Die Versorgungslage in den Kriegs- und Grenzgebieten verschlechtert sich von Tag zu Tag – der Bedarf an Hilfslieferungen nimmt entsprechend zu. Zugleich suchen viele Menschen in den Nachbarländern und auch in Deutschland Zuflucht. Damit wird sich auf mittlere Sicht auch die Frage nach der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter stellen.
Die große Welle an Hilfsbereitschaft in Unternehmen und Zivilgesellschaft ist überwältigend. Seit Kriegsbeginn engagieren sich zahlreiche Unternehmen mit vielfältigen Initiativen. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft möchten die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Hilfsangebote an der Situation vor Ort auszurichten. Spenden sollen dabei auf Grundlage von staatlichen Bedarfslisten oder in Form von finanziellen Zuwendungen an Hilfsorganisationen erbracht werden. Sachspenden können lediglich helfen, wenn sie mit den Empfängerorganisationen vorab abgestimmt wurden.
Zur Unterstützung einer bedarfsgerechten Hilfe haben die Spitzenverbände BDA, BDI, DIHK und ZDH in enger Zusammenarbeit die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen.
  • Bedarfsgerechte Spenden
  • Arbeitsmarktintegration Geflüchteter
  • Auswirkungen auf Betriebe und Beschäftigung
  • Die Initiative #WirtschaftHilft wird mit der Bundesregierung sowie den offiziellen Trägern und Institutionen der Flüchtlings- und Ukrainehilfe zusammenarbeiten.

Hilfskorridor der DB - Hotline für Großspender

Die Deutsche Bahn hat ein Logistiknetzwerk auf Strasse und Schiene aufgebaut, um Hilfsgüter direkt in die Ukraine zu transportieren. Spenden werden in Deutschland per LKW gesammelt, in Container verpackt und per Güterzug im europäischen Bahnnetzwerk der DB Cargo über die Grenze in die Ukraine gefahren. Die DB hat für die Schienenbrücke eine Hotline eingerichtet. Hier kann für Firmen und Grossspenden Fracht angemeldet und die Abholung koordiniert werden. Der Transport ist für Spender kostenlos.
Die Hotline ist werktags von 8 bis 20 Uhr besetzt
- Tel.: 030 720 22 06 40, schienenbruecke-ukraine@deutschebahn.com.

Unternehmen integrieren Flüchtlinge

Unterstützung für Betroffene in der Ukraine durch Unternehmen: hier

Gefahr durch Cyberangriffe

Im Zuge der Invasion russischer Kräfte in das Staatsgebiet der Ukraine warnen die Sicherheitsbehörden vor zunehmender Gefahr durch Cyberangriffe – auch in Deutschland. Wir rufen die Unternehmen auf, sich zeitnah für IT-Notfälle zu wappnen, ihre Sicherheitssysteme zu prüfen und auf den neuesten Stand zu bringen.
Mehr über mögliche Maßnahmen gegen Cyberangriffe erfahren Sie im aktuellen Sonderlagebericht des aktuellen Sonderlagebericht des Nationalen IT-Krisenreaktionszentrums sowie bei unseren Kolleg:innen der IHK Stade in einem  Webartikel zu IT- und Informationssicherheit.

Kreis Lippe

Viele Menschen und Unternehmen fragen sich, wie sie in der aktuellen Lage in der Ukraine helfen können. Der Kreis Lippe bündelt deshalb  hier seine Informationen, auch zu den Fragen, wie flüchtende Verwandte oder Freunde aus der Ukraine unterstützt werden können. Ebenfalls gibt es dort einen Überblick, wo zum Beispiel Sach- oder Geldspenden angenommen werden und wo Sie aktuelle Informationen zur Einreise aus der Ukraine und den Aufenthalt in Deutschland finden.
Flugverkehr aktuellDer Luftraum über der Ukraine ist vorübergehend geschlossen, über die Entwicklungen zum Flugverkehr in Russland und Weißrussland informiert zum Beispiel der ADAC auf seiner ständig aktualisierten Internetseite.

Überblick der Bundesministerien

  • Bundesregierung: hier
  • Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz: hier
  • Bundesministerium der Finanzen: hier
  • Bundesministerium des Inneren und für Heimt: hier