Aktuelles
Dig:it Teams Lippe: Im September startet die nächste Ausgabe
Auszubildende aus Ihrem Unternehmen machen sich auf die Suche nach Potenzialen zur Digitalisierung Ihrer betrieblichen Prozesse und entwickeln dazu passende Lösungen. Das bringt Ihr Unternehmen nach vorne und Ihre Azubis lernen, wie man im Team ein Projekt erfolgreich durchführt. Die vierte Runde ist im April 2025 mit der Prämierung der besten Projekte abgeschlossen worden. Die nächste Runde startet voraussichtlich im September.
Interessierte Unternehmen aus Lippe können sich bei der IHK Lippe melden.
Patentdichte 2025: 8 Prozent mehr Anmeldungen in Lippe als 2024
Wie innovativ sind lippische Unternehmen, Erfinder und Hochschulforschende? Ein Indikator ist die "Patentdichte". Nach dem Tiefststand im Jahr 2023 gab es nach einer deutlichen Erholung in 2024 in Lippe im Jahr 2025 erneut mehr Patentanmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt. Mit 100 Patenten/100.000 Einwohner hat die Patentdichte fast wieder den Durchschnittswert der letzten 15 Jahre erreicht. Lippe hat dennoch im OWL-Vergleich einen Platz eingebüßt und landet auf dem dritten Platz. In unserer interaktiven Grafik können Sie nach Bedarf Vergleichsregionen ein- und ausblenden.
Regierungsbeschlüsse: Reallabore in ganz Deutschland, Bürokratieabbau in NRW
Die Bundesregierung hat Anfang Mai 2026 die Änderung des Reallabore-Gesetzes beschlossen. Damit sollen Reallabore, in denen Freiräume für Innovation geschaffen und bürokratische Hürden abgebaut werden, in ganz Deutschland ermöglicht werden. Die Landesregierung NRW ihrerseits will Berichtspflichten für Unternehmen abschaffen und ermöglicht durch ein Kommunales Regelbefreiungsgesetz in Kommunen das Aussetzen von Landesregelungen und die Erprobung innovativer Verwaltungsprozesse sowie die Vereinfachung von Förderverfahren.
(Quelle BMWE, MWIKE)
Expertenkommission: Empfehlungen für souveräne KI-Ökonomie
Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) eingesetzte Expertenkommission „Wettbewerb und Künstliche Intelligenz“ hat zentrale Handlungsempfehlungen zur Stärkung des KI-Standorts Deutschland und Europa vorgestellt.
(Quelle BMWE)
Entwurf: Durchführungsverordnung für das digitale Produktpassregister
Im Rahmen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte wird der digitale Produktpass (DPP) eingeführt, um einen einfachen Zugang zu digitalen Informationen über die Nachhaltigkeit, Kreislauffähigkeit und Einhaltung der Rechtsvorschriften eines Produkts zu ermöglichen. Die EU-Kommission hat den Entwurf einer Durchführungsverordnung für das digitale Produktpassregister vorgelegt. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 27. Mai an einer öffentlichen Konsultation beteiligen.
(Quelle DIHK)
Industrie 4.0 im Jahr 2035: Vier Roadmaps zeigen FuE-Bedarfe
Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 stellt mit seinem Strategiepapier ein Zielbild für die Industrie 4.0 für die nächsten fünf bis zehn Jahre vor. Es skizziert einen Rahmen für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsbedarfe, die sich in den vier Roadmaps zu den Themen „Geschäftsmodelle“, „Engineering“, „Zukunft der Arbeit“ und „Nachhaltigkeit“ widerspiegeln. Industrie 4.0 als zentrales Leitbild liefert unter anderem mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine relevante Zukunftsperspektive für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie.
(Quelle acatech)
Industrial Accelerator Act vorgestellt: Auswertung und Kritik der DIHK
Anfang März 2026 hat die EU-Kommission den Entwurf eines Industrial Accelerator Acts (IAA) vorgestellt. Die neue Verordnung soll die Europäische Industrie stärken, u. a. durch Vorgaben zur Beschaffung in Europa. Ziel ist es, bis 2035 den Anteil des verarbeitenden Gewerbes am europäischen Bruttoinlandsprodukt auf 20 Prozent zu steigern. Die DIHK äußert hat das Vorhaben ausgewertet und übt deutliche Kritik.
(Quelle DIHK)
Regierungsentwurf zur Modernisierung des Designrechts
Die Bundesregierung hat Anfang März 2026 einen Entwurf für ein Gesetz zur Modernisierung des Designrechts verabschiedet, mit dem die verbindlichen Vorgaben der Richtlinie (EU)2024/2823 umgesetzt und die Verfahren vor dem Deutschen Patent- und Markenamt modernisiert werden sollen.
(Quelle DIHK)
Position: DIHK fordert praxisgerechten Rahmen für KI
Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Im Positionspapier "KI. Macht. Zukunft" zeigt die DIHK auf, welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit die Unternehmen in Deutschland die Potenziale nutzen können.
(Quelle DIHK)
EFI-Jahresgutachten: Forschung und Innovation als Sicherheitsfaktor
Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat Mitte Februar ihr neues Jahresgutachten an die Bundesregierung übergeben. Vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen, die die Politik sowohl in strategischer als auch in technologischer Hinsicht vor neue Herausforderungen stellen, widmet sich die EFI u.a. ausgewählten Aspekten sicherheitsrelevanter Forschung und Innovation.
(Quelle EFI, DIHK)
© ©sdecoret - stock.adobe.com
© ©sdecoret - stock.adobe.com
EU-Kommission: Digital-Omnibus vorgestellt
Die Europäische Kommission hat im November 2025 ihre Vorschläge zur Vereinfachung der EU-Digitalregeln vorgestellt. Mit dem „Digital-Omnibus“ will die Kommission Anpassungen an den EU-Datenregeln (Data Act; Datenschutz, Cybersicherheit) vornehmen und Berichtspflichten und Bürokratie reduzieren. Mit dem „Digital Omnibus on AI“ soll die KI-Verordnung verbessert werden. Bis zum 4. März 2026 können sich Unternehmen und Organisationen an einer öffentlichen Konsultation beteiligen. Aus Wirtschaftssicht sind die meisten Vorschläge eher positiv zu bewerten.
(Quelle DIHK)
Entwurf zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts
Die Bundesregierung hat Mitte Dezember 2025 einen Gesetzesentwurf zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts veröffentlicht. Er entspricht inhaltlich dem Referentenentwurf vom 11. September 2025. Die DIHK hatte dazu in einer Stellungnahme die Notwendigkeit einer Modernisierung der Haftungsvorschriften für Produkte im digitalen Zeitalter anerkannt, aber kritisiert, dass der Entwurf materiellrechtlich über die unionsrechtlichen Vorgaben der Produkthaftungsrichtlinie (EU) 2024/2853 hinausgeht und gleichzeitig prozessrechtlich hinter den Möglichkeiten zurückbleibt. Das benachteilige deutsche Unternehmen.
(Quelle DIHK)
© c - Fotolia
© c - Fotolia
Forschungszulage: Bessere Rahmenbedingungen ab 2026
Zum 1. Januar 2026 sind umfangreiche Verbesserungen bei der steuerlichen Forschungszulage in Kraft getreten. Sie basieren auf dem steuerlichen Investitionsprogramm 2025 („Wachstumsbooster“). Die Förderhöchstbeträge steigen und das Spektrum der förderfähigen Kosten wird ausgeweitet, insbesondere zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).
(Quelle InnoZent OWL, BMF)
© Hemera
© Hemera
Umsetzungsgesetz verschiedet: NIS 2 gilt in Deutschland
Mit der Veröffentlichung des Gesetzes über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und über die Sicherheit in der Informationstechnik von Einrichtungen (BSIG 2025) im Bundesgesetzblatt wird die europäische NIS 2-Richtlinie ohne Übergangsfrist in nationales Recht umgesetzt. Dies hätte schon bis zum bis 17. Oktober 2024 geschehen müssen. Von der NIS-2-Regelungen sind knapp 30.000 Unternehmen aus insgesamt 18 Sektoren direkt betroffen. Betroffene Unternehmen müssen nun nicht nur prüfen, ob sie in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen, sondern auch, ob sie die erforderlichen Maßnahmen bereits erfüllen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Anfang Januar 2026 das BSI-Portal zur Registrierung freigeschaltet.
(Quelle DIHK)
EU-Verordnung zur Produktsicherheit: Leitlinien veröffentlicht
Im Mai 2023 ist die Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Die Verordnung muss seit 13. Dezember 2024 in allen Mitgliedsstaaten unmittelbar angewendet werden. Sie gilt vollumfänglich für alle ab diesem Datum in Verkehr gebrachten oder auf dem Markt bereitgestellten Verbraucherprodukte, die keinen spezifischen unionsrechtlichen Bestimmungen über die Sicherheit der betreffenden Produkte unterliegen (z. B. Maschinenrichtlinie, Niederspannungsrichtlinie o.ä.). Die EU-Kommission hat unverbindliche Leitlinien zur Umsetzung der Produktsicherheitsverordnung veröffentlicht.
(Quelle EU-Amtsblatt, EU-Kommission)
Referentenentwurf: Umsetzung der Produkthaftungsrichtlinie
Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Modernisierung des Produkthaftungsrechts veröffentlicht. Der Entwurf dient der Umsetzung der Richtlinie (EU) 2024/2853 und soll das Produkthaftungsrecht vor dem Hintergrund der Digitalisierung grundlegend reformieren. Die DIHK hat Stellung genommen.
(Quelle DIHK)
OECD-Bildungsbericht: Deutschland bei MINT auf Platz 1
Der OECD-Bericht “Education at a Glance” (Deutsche Übersetzung) liefert wichtige Einblicke in die Bildungslandschaft Deutschlands im internationalen Vergleich. Erfreulich: In keinem anderen Land machen so viele Menschen einen Abschluss in einem MINT-Fach wie in Deutschland. Auch die Gehälter für Professorinnen und Professoren sind hier höher als beispielsweise in den USA. Gleichzeitig gibt es weiterhin Herausforderungen: Der Gender Pay Gap im MINT-Bereich bleibt groß, und der Frauenanteil in der Wissenschaft ist vergleichsweise gering.
(Quelle OECD, BMFTR)
Kabinett beschließt Modernisierungsagenda für Staat und Verwaltung
Ein schneller, digitaler und handlungsfähiger Staat, der zügig entscheidet und verlässlich liefert – das ist das Ziel der Modernisierungsagenda der Bundesregierung. Sie formuliert konkrete Reformen, die Bürokratie abbauen und für breite Entlastung sorgen sollen. Viele Serviceleistungen und Verfahren sollen digitaler und beschleunigt, Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen von Bürokratie entlastet werden.
(Quelle Bundesregierung, DIHK)
Referentenentwurf: Umsetzung AI Act in Deutschland
Das Bundeskabinett hat Mitte Februar 2026 den Entwurf des Gesetzes zur Marktüberwachung und Innovationsförderung von künstlicher Intelligenz (KI-Marktüberwachungs-und Innovationsförderungs-Gesetz – KI-MIG) beschlossen. Es dient der Umsetzung der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz (KI-Verordnung). Die DIHK hatte zum Referentenentwurf im Rahmen der Verbändeanhörung Stellung genommen.
(Quelle DIHK)
Omnibus IV: Digitalisierung im Produktrecht
Die EU möchte im Rahmen der "Omnibus-IV-Verordnung" das Produktrecht modernisieren. Papierbasierte Anforderungen sollen weitgehend abgeschafft und durch digitale Kommunikation und Dokumentation ersetzt werden. Die EU-Kommission bittet bis zum 3. September 2025 in öffentlichen Konsultationen um Rückmeldung aus der Praxis.
(Quelle DIHK)
it's OWL: Transferangebote für den Mittelstand aus OWL
Wie kann ich KI im Unternehmen einsetzen? Welche neuen Technologien helfen meinem Unternehmen wirklich weiter und wo fange ich überhaupt an? Für diese Fragen haben die verschiedenen Akteure im Spitzencluster Intelligente Systeme (it’s OWL) konkrete Unterstützungs- und Austauschangebote entwickelt.
(Quelle it's OWL)
NRW.Bank.Invest Zukunft: Günstige Kredite mit Tilgungszuschuss
Unternehmen, die in Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation investieren, erhalten über das Darlehensprogramm NRW.Bank.Invest.Zukunft um bis zu zwei Prozent gegenüber dem Marktzins ermäßigte Kredite und Tilgungsnachlässe von bis zu 20 Prozent.
(Quelle NRW.Bank)
© DIHK
© DIHK
DIHK-Digitalisierungsumfrage: Zwischen Effizienz und Bürokratie
Von KI und Daten über Verwaltungsdigitalisierung bis hin zu Cybersicherheit und Glasfaserausbau: Die DIHK-Digitalisierungsumfrage 2025 bietet einen umfassenden Überblick über den Stand der Digitalisierung der deutschen Wirtschaft.
(Quelle DIHK)
© Stefan Rajewski - Fotolia
© Stefan Rajewski - Fotolia
Bauprodukte-Verordnung gilt ab 8. Januar 2026
Am 18. Dezember 2024 ist die neue Bauprodukteverordnung (EU) 2024/3110 im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Sie ist am 7. Januar 2025 in Kraft getreten und wirkt ab 8. Januar 2026 unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat. Der Anwendungsbereich und der Kreis der Wirtschaftsakteure werden deutlich erweitert. Gefordert wird zudem eine Leistungs- und Konformitätserklärung sowie die CE-Kennzeichnung, wenn ein Bauprodukt einer harmonisierten technischen Spezifikation unterliegt. Über delegierte Rechtsakte wird der Digitale Produktpass eingeführt.
(Quelle EU-Amtsblatt)
Neue ZIM-Richtlinie: Antragstellung möglich
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist eines der größten bundesdeutschen Programme zur Förderung des innovativen Mittelstands. Seit 1. Januar 2025 gilt eine neue Förderrichtlinie. Das Programm ist an zahlreichen Stellen verbessert worden. So wurden die Obergrenzen der zuwendungsfähigen Kosten in allen Programmteilen erhöht. Junge und kleine Unternehmen sowie Erstinnovatoren erhalten künftig bessere Fördermöglichkeiten. Der Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen wird umfassender unterstützt.
(www.zim.de)
Cybersicherheit: Neue Anforderungen für vernetzte Produkte
Die EU-Kommission hat am 20. November 2024 im EU-Amtsblatt die EU-Verordnung 2024/2847 (Cyber Resilience Act - CRA) veröffentlicht. Der CRA fordert verbindliche Cyber-Sicherheitsanforderungen für alle vernetzten Geräte sowie eine CE-Kennzeichnung. Die neuen Vorschriften sind am 10. Dezember 2024 in Kraft getreten und gelten in allen EU-Mitgliedstaaten. Sie müssen schrittweise bis 11. Dezember 2027 umgesetzt werden.
(Quelle BSI, DIHK)
WIPANO fördert Patentanmeldung und Normungsarbeit im Mittelstand
Das Technologieförderprogramm "WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) enthält neben der Patentförderung Förderelemente speziell für die Teilnahme von mittelständischen Unternehmen in der Normenentwicklung. Am 2. Februar 2024 hat das Ministerium die neue Richtlinie veröffentlicht.
(Quelle BMWK)
© Stefan Rajewski - Fotolia
© Stefan Rajewski - Fotolia
Neue EU-Maschinenverordnung gilt ab 2027: Übergang langfristig vorbereiten
Die neue Verordnung (EU) 2023/1230 über Maschinen ist am 29. Juni 2023 im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden. Sie löst die bisherige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ab. Sie gilt ab 20. Januar 2027 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Einzelne Regelungen treten bereits früher in Kraft. Hersteller müssen damit für Ihre Maschinen ab dem Stichtag die Konformitätserklärung, die technischen Unterlagen usw. entsprechend der neuen Verordnung erstellen.
(Quelle EU-Amtsblatt, EU-Kommission)
Förderung im Losverfahren: MID-Digitale Sicherheit
Mit dem neuen Förderbaustein MID-Digitale Sicherheit will das Land Nordrhein-Westfalen die IT-Sicherheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen vorantreiben. Dazu gibt es Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro zu externen Analyseleistungen sowie zu Schulungen und Cybersicherheits-Software und -Hardware. Monatlich wird dazu eine neue Förderrunde nach dem "Windhund-Prinzip" gestartet.
(Quelle MWIKE NRW)
