Aktuelles
Dig:it Teams Lippe: Im September startet die nächste Ausgabe
Auszubildende aus Ihrem Unternehmen machen sich auf die Suche nach Potenzialen zur Digitalisierung Ihrer betrieblichen Prozesse und entwickeln dazu passende Lösungen. Das bringt Ihr Unternehmen nach vorne und Ihre Azubis lernen, wie man im Team ein Projekt erfolgreich durchführt. Die vierte Runde ist im April 2025 mit der Prämierung der besten Projekte abgeschlossen worden. Die nächste Runde startet voraussichtlich im September.
Interessierte Unternehmen aus Lippe können sich bei der IHK Lippe melden.
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EU-Leitlinien zu Hochrisiko-KI: DIHK nimmt Stellung
Mitte Mai 2026 hatte die EU-Kommission einen Entwurf der Leitlinien zur Klassifizierung von "Hochrisiko"-KI-Systemen vorgelegt und im Anschluss eine öffentliche Konsultation durchgeführt. Die Leitlinien sollen die Anwendung der Vorgaben des AI-Acts zu konkretisieren und insbesondere die Abgrenzung von Hochrisiko-KI durch Beispiele praxistauglicher gestalten. Der Entwurf gliedert sich in drei Teile. Die DIHK hat sich mit einer Stellungnahme an der Konsultation beteiligt.
(Quelle DIHK)
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NRW.BANK.Impuls KI: Attraktive KI-Förderung für KMU
Das Programm "NRW.BANK.Impuls KI" bezuschusst ab 17. August 2026 den Einstieg in die Nutzung von KI in kleine und mittleren Unternehmen (KMU) in Nordrhein-Westfalen mit bis zu 25.000 Euro für Beratungs- und Testdienstleistungen. Die Förderquote beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Für das Programm stehen im ersten Jahr zunächst 3 Millionen Euro zur Verfügung.
(Quelle NRW.Bank)
KI-Verordnung: Fristen verschoben, Erleichterungen für kleine Midcaps
Am 27. Juli 2026 ist die Verordnung (EU) 2026/1744 zur Vereinfachung der Umsetzung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (Digital-Omnibus-Verordnung zur KI) in Kraft getreten. Die Änderungsverordnung verschiebt den Geltungsbeginn wesentlicher Vorschriften und dehnt Sonderregelungen für KMU auf kleine Midcap-Unternehmen aus. Dies hatte die DIHK auch in einer Stellungnahme gefordert.
(Quelle DIHK)
Leitlinien zu Transparenzpflichten nach Art. 50 KI-Verordnung veröffentlicht
Die EU-Kommission hat die Leitlinien zu den Transparenzpflichten nach Art. 50 europäischen Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-Verordnung) veröffentlicht. Die Leitlinien berücksichtigen gegenüber der Entwurfsfassung einige Vorschläge, die die DIHK im Rahmen der Konsultation gemacht hatte.
(Quelle DIHK)
Europäischer Innovationsanzeiger 2026: Deutschland auf Platz 9
Der Europäische Innovationsanzeiger 2026 (European Innovation Scoreboard - EIS) bietet eine vergleichende Analyse der Innovationsleistung der Europäischen Union (EU), der 27 Mitgliedstaaten, der 13 europäischen Nachbarländer und von 11 globalen Wettbewerbern. Deutschland landet mit seiner Innovationsleistung auf Platz 9 der 27 EU-Staaten. Der Regionale Innovationsanzeiger 2025 führt Ostwestfalen-Lippe als starken Innovator auf Platz 47 der 250 europäischen Regionen. Die Ergebnisse der einzelnen Analysen und die Performance über die vergangenen Jahre sind über den EIS abrufbar.
(Quelle European Innovation Scoreboard)
Patentdichte 2025: 8 Prozent mehr Anmeldungen in Lippe als 2024
Wie innovativ sind lippische Unternehmen, Erfinder und Hochschulforschende? Ein Indikator ist die "Patentdichte". Nach dem Tiefststand im Jahr 2023 gab es nach einer deutlichen Erholung in 2024 in Lippe im Jahr 2025 erneut mehr Patentanmeldungen beim Deutschen Patent- und Markenamt. Mit 100 Patenten/100.000 Einwohner hat die Patentdichte fast wieder den Durchschnittswert der letzten 15 Jahre erreicht. Lippe hat dennoch im OWL-Vergleich einen Platz eingebüßt und landet auf dem dritten Platz. In unserer interaktiven Grafik können Sie nach Bedarf Vergleichsregionen ein- und ausblenden.
Förderprogramm DigiRess Circular gestartet
Das BMUKN unterstützt mit dem neuen Wettbewerbsprogramm „DigiRess Circular" Vorhaben von Unternehmen und kommunalen Einrichtungen im Bereich der Digitalisierung, die zu einer schonenderen Nutzung von Ressourcen sowie einer Stärkung der Kreislaufwirtschaft beitragen. Nächster Stichtag für die Einreichung von Skizzen ist der 15. September 2026.
(Quelle DigiRess Circular)
Hightech Agenda Deutschland: Roadmaps starten in die Umsetzung
Das Bundeskabinett hat im Mai 2026 die Roadmaps für die Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) vorgestellt. Die HTAD ist das zentrale innovationspolitische Vorhaben der Bundesregierung zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und technologischer Souveränität. Unternehmen können in einer Online-Konsultation Rückmeldungen zu den Roadmaps abgeben.
(Quelle BMFTR)
Regierungsbeschlüsse: Reallabore in ganz Deutschland, Bürokratieabbau in NRW
Die Bundesregierung hat Anfang Mai 2026 die Änderung des Reallabore-Gesetzes beschlossen. Damit sollen Reallabore, in denen Freiräume für Innovation geschaffen und bürokratische Hürden abgebaut werden, in ganz Deutschland ermöglicht werden. Die Landesregierung NRW ihrerseits will Berichtspflichten für Unternehmen abschaffen und ermöglicht durch ein Kommunales Regelbefreiungsgesetz in Kommunen das Aussetzen von Landesregelungen und die Erprobung innovativer Verwaltungsprozesse sowie die Vereinfachung von Förderverfahren.
(Quelle BMWE, MWIKE)
Expertenkommission: Empfehlungen für souveräne KI-Ökonomie
Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) eingesetzte Expertenkommission „Wettbewerb und Künstliche Intelligenz“ hat zentrale Handlungsempfehlungen zur Stärkung des KI-Standorts Deutschland und Europa vorgestellt.
(Quelle BMWE)
Entwurf: Durchführungsverordnung für das digitale Produktpassregister
Im Rahmen der Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte wird der digitale Produktpass (DPP) eingeführt, um einen einfachen Zugang zu digitalen Informationen über die Nachhaltigkeit, Kreislauffähigkeit und Einhaltung der Rechtsvorschriften eines Produkts zu ermöglichen. Die EU-Kommission hat den Entwurf einer Durchführungsverordnung für das digitale Produktpassregister vorgelegt. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 27. Mai an einer öffentlichen Konsultation beteiligen.
(Quelle DIHK)
Industrie 4.0 im Jahr 2035: Vier Roadmaps zeigen FuE-Bedarfe
Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 stellt mit seinem Strategiepapier ein Zielbild für die Industrie 4.0 für die nächsten fünf bis zehn Jahre vor. Es skizziert einen Rahmen für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsbedarfe, die sich in den vier Roadmaps zu den Themen „Geschäftsmodelle“, „Engineering“, „Zukunft der Arbeit“ und „Nachhaltigkeit“ widerspiegeln. Industrie 4.0 als zentrales Leitbild liefert unter anderem mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz eine relevante Zukunftsperspektive für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie.
(Quelle acatech)
Industrial Accelerator Act vorgestellt: Auswertung und Kritik der DIHK
Anfang März 2026 hat die EU-Kommission den Entwurf eines Industrial Accelerator Acts (IAA) vorgestellt. Die neue Verordnung soll die Europäische Industrie stärken, u. a. durch Vorgaben zur Beschaffung in Europa. Ziel ist es, bis 2035 den Anteil des verarbeitenden Gewerbes am europäischen Bruttoinlandsprodukt auf 20 Prozent zu steigern. Die DIHK hat das Vorhaben ausgewertet und übt deutliche Kritik.
(Quelle DIHK)
Regierungsentwurf zur Modernisierung des Designrechts
Die Bundesregierung hat Anfang März 2026 einen Entwurf für ein Gesetz zur Modernisierung des Designrechts verabschiedet, mit dem die verbindlichen Vorgaben der Richtlinie (EU)2024/2823 umgesetzt und die Verfahren vor dem Deutschen Patent- und Markenamt modernisiert werden sollen.
(Quelle DIHK)
© ©sdecoret - stock.adobe.com
EU-Kommission: Digital-Omnibus vorgestellt
Die Europäische Kommission hat im November 2025 ihre Vorschläge zur Vereinfachung der EU-Digitalregeln vorgestellt. Mit dem „Digital-Omnibus“ will die Kommission Anpassungen an den EU-Datenregeln (Data Act; Datenschutz, Cybersicherheit) vornehmen und Berichtspflichten und Bürokratie reduzieren. Mit dem „Digital Omnibus on AI“ soll die KI-Verordnung verbessert werden. Bis zum 4. März 2026 können sich Unternehmen und Organisationen an einer öffentlichen Konsultation beteiligen. Aus Wirtschaftssicht sind die meisten Vorschläge eher positiv zu bewerten.
(Quelle DIHK)
© Hemera
Umsetzungsgesetz verschiedet: NIS 2 gilt in Deutschland
Mit der Veröffentlichung des Gesetzes über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und über die Sicherheit in der Informationstechnik von Einrichtungen (BSIG 2025) ist die europäische NIS 2-Richtlinie ohne Übergangsfrist in nationales Recht umgesetzt worden. Von der NIS-2-Regelungen sind knapp 30.000 Unternehmen aus insgesamt 18 Sektoren direkt betroffen. Betroffene Unternehmen müssen nun nicht nur prüfen, ob sie in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen, sondern auch, ob sie die erforderlichen Maßnahmen bereits erfüllen. Sie müssen sich bis zum 31. Juli 2026 im BSI-Portal des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) registrieren.
(Quelle DIHK)
EU-Verordnung zur Produktsicherheit: Leitlinien veröffentlicht
Im Mai 2023 ist die Verordnung (EU) 2023/988 über die allgemeine Produktsicherheit im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Die Verordnung muss seit 13. Dezember 2024 in allen Mitgliedsstaaten unmittelbar angewendet werden. Sie gilt vollumfänglich für alle ab diesem Datum in Verkehr gebrachten oder auf dem Markt bereitgestellten Verbraucherprodukte, die keinen spezifischen unionsrechtlichen Bestimmungen über die Sicherheit der betreffenden Produkte unterliegen (z. B. Maschinenrichtlinie, Niederspannungsrichtlinie o.ä.). Die EU-Kommission hat unverbindliche Leitlinien zur Umsetzung der Produktsicherheitsverordnung veröffentlicht.
(Quelle EU-Amtsblatt, EU-Kommission)
Veröffentlicht: KI-MIG zur Umsetzung des AI Acts in Deutschland
Das Gesetz zur Marktüberwachung und Innovationsförderung von künstlicher Intelligenz (KI-Marktüberwachungs-und Innovationsförderungs-Gesetz – KI-MIG) ist am 28. Juli 2026 im Bundesgesetzblatt veröffentlich worden. Das Gesetz dient der Umsetzung der Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz (KI-Verordnung). Die DIHK hatte zum Referentenentwurf im Rahmen der Verbändeanhörung Stellung genommen.
(Quelle DIHK)
Omnibus IV: Digitalisierung im Produktrecht
Die EU möchte im Rahmen der "Omnibus-IV-Verordnung" das Produktrecht modernisieren. Papierbasierte Anforderungen sollen weitgehend abgeschafft und durch digitale Kommunikation und Dokumentation ersetzt werden. Die EU-Kommission bittet bis zum 3. September 2025 in öffentlichen Konsultationen um Rückmeldung aus der Praxis.
(Quelle DIHK)
it's OWL: Transferangebote für den Mittelstand aus OWL
Wie kann ich KI im Unternehmen einsetzen? Welche neuen Technologien helfen meinem Unternehmen wirklich weiter und wo fange ich überhaupt an? Für diese Fragen haben die verschiedenen Akteure im Spitzencluster Intelligente Systeme (it’s OWL) konkrete Unterstützungs- und Austauschangebote entwickelt.
(Quelle it's OWL)
NRW.Bank.Invest Zukunft: Günstige Kredite mit Tilgungszuschuss
Unternehmen, die in Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation investieren, erhalten über das Darlehensprogramm NRW.Bank.Invest.Zukunft um bis zu zwei Prozent gegenüber dem Marktzins ermäßigte Kredite und Tilgungsnachlässe von bis zu 20 Prozent.
(Quelle NRW.Bank)
© DIHK
DIHK-Digitalisierungsumfrage: Zwischen Effizienz und Bürokratie
Von KI und Daten über Verwaltungsdigitalisierung bis hin zu Cybersicherheit und Glasfaserausbau: Die DIHK-Digitalisierungsumfrage 2025 bietet einen umfassenden Überblick über den Stand der Digitalisierung der deutschen Wirtschaft.
(Quelle DIHK)
Neue ZIM-Richtlinie: Antragstellung möglich
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist eines der größten bundesdeutschen Programme zur Förderung des innovativen Mittelstands. Seit 1. Januar 2025 gilt eine neue Förderrichtlinie. Das Programm ist an zahlreichen Stellen verbessert worden. So wurden die Obergrenzen der zuwendungsfähigen Kosten in allen Programmteilen erhöht. Junge und kleine Unternehmen sowie Erstinnovatoren erhalten künftig bessere Fördermöglichkeiten. Der Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen wird umfassender unterstützt.
(www.zim.de)
Cybersicherheit: Neue Anforderungen für vernetzte Produkte
Die EU-Kommission hat am 20. November 2024 im EU-Amtsblatt die EU-Verordnung 2024/2847 (Cyber Resilience Act - CRA) veröffentlicht. Der CRA fordert verbindliche Cyber-Sicherheitsanforderungen für alle vernetzten Geräte sowie eine CE-Kennzeichnung. Die neuen Vorschriften sind am 10. Dezember 2024 in Kraft getreten und gelten in allen EU-Mitgliedstaaten. Sie müssen schrittweise bis 11. Dezember 2027 umgesetzt werden.
(Quelle BSI, DIHK)
WIPANO fördert Patentanmeldung und Normungsarbeit im Mittelstand
Das Technologieförderprogramm "WIPANO - Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) enthält neben der Patentförderung Förderelemente speziell für die Teilnahme von mittelständischen Unternehmen in der Normenentwicklung. Am 2. Februar 2024 hat das Ministerium die neue Richtlinie veröffentlicht.
(Quelle BMWK)
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Neue EU-Maschinenverordnung gilt ab 2027: Übergang langfristig vorbereiten
Die neue Verordnung (EU) 2023/1230 über Maschinen ist am 29. Juni 2023 im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden. Sie löst die bisherige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ab. Sie gilt ab 20. Januar 2027 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Einzelne Regelungen treten bereits früher in Kraft. Hersteller müssen damit für Ihre Maschinen ab dem Stichtag die Konformitätserklärung, die technischen Unterlagen usw. entsprechend der neuen Verordnung erstellen.
(Quelle EU-Amtsblatt, EU-Kommission)
Förderung im Losverfahren: MID-Digitale Sicherheit
Mit dem neuen Förderbaustein MID-Digitale Sicherheit will das Land Nordrhein-Westfalen die IT-Sicherheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen vorantreiben. Dazu gibt es Zuschüsse von bis zu 15.000 Euro zu externen Analyseleistungen sowie zu Schulungen und Cybersicherheits-Software und -Hardware. Monatlich wird dazu eine neue Förderrunde nach dem "Windhund-Prinzip" gestartet.
(Quelle MWIKE NRW)
