Auf einen Cappuccino mit...

Die Virtuelle Fahrschule

Andre Falck verbindet mit seiner digitalen Fahrschule pädagogische Inhalte mit Gamingaspekten um Jugendliche früh an den Straßenverkehr zu gewöhnen.

Zum Unternehmen
Name:
Andre Falck - Die Virtuelle Fahrschule
Online: https://virtuelle-fahrschule.com
Sitz:
Friedenbachstr. 10
35781 Weilburg
Branche: Bildungs-Dienstleistung
Gründer: Andre Falck
Gründung: August 2024
Finanzierung: Eigenkapital
Mitarbeitende: 1 (Gründer)
Andre Falck: Die Virtuelle Fahrschule ist eine systemische Vorausbildung. Jugendliche ab 14 Jahren bauen Verkehrskompetenz spielerisch auf – mit Simulatoren, die Spaß machen und didaktisch durchdacht sind. Früher starten, sicherer fahren, Tausende sparen. Gaming trifft Verkehrssicherheit.
Andre Falck: Als Fahrlehrer habe ich gesehen: Jugendliche kommen ohne jede Vorkenntnis in die Fahrschule. Sie starten bei null. Dadurch brauchen sie 35-40 Fahrstunden statt der vorgeschriebenen 12 Pflichtstunden.
Warum? Sie sind digital abgelenkt, nehmen nicht mehr aktiv am Verkehr teil und haben keine Motivation. Meine Lösung: Jugendliche ab 14 bauen Verkehrskompetenz spielerisch auf – erst mit Gaming-Simulatoren, dann mit professionellen Systemen. Sie kommen vorbereitet, brauchen weniger Stunden, fahren sicherer.
Andre Falck: Neben zwei Jobs und meiner Vaterrolle eine Selbstständigkeit aufzubauen war nicht leicht. Ich habe Businesspläne geschrieben, Finanzierungen wurden abgelehnt. Aber ich bin am Ball geblieben.
Mittlerweile ist die „Virtuelle Fahrschule" eine eingetragene Marke, ich habe ein breites Netzwerk aufgebaut, erstes Kundenfeedback eingeholt, Ausbilderhandbücher entwickelt und verschiedene Produkte erarbeitet. Die Eröffnung des ersten „neuen“ Lernhubs in Weilburg ist für Juni 2026 geplant.
Andre Falck: Ich habe den Fahrschulmarkt quergedacht: Jugendliche wollen nicht lernen, sondern erleben und zocken. Die Virtuelle Fahrschule ersetzt keine Fahrschule, aber sie bereitet vor – so reichen später die Pflichtstunden. Langfristiger, günstiger, nachhaltiger. Schwimmen lernt man nicht in zwei Wochen Crashkurs. Autofahren auch nicht.
Andre Falck: Wir haben uns hier am Zugang zur Limburger Fußgängerzone getroffen, weil das ein klassischer Hotspot für Fehlverhalten im Straßenverkehr ist. Wir erwarten von Jugendlichen, dass sie regelkundig sind. Aber hier kann man täglich beobachten, dass die meisten Erwachsenen die Regeln nicht kennen und es zu gefährlichen Situationen kommt.
Schwarzen Kaffee trinke ich aus Gewohnheit: In der Bundeswehr gab es Kaffeepulver in den Verpflegungsbeuteln. Zucker war rar, Milch meistens schlecht.