IHK Limburg

Jahresabschluss 2024

Jahresabschluss 2024 festgestellt
Die Vollversammlung der IHK Limburg hat in ihrer Sitzung am 25. November 2025 den Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2024 der IHK Limburg festgestellt und das Präsidium sowie die Geschäftsführung entlastet.
Das Bilanzvolumen hat sich gegenüber der Schlussbilanz zum 31. Dezember 2023 um rd. 109 T€ verringert. Hier wirken sich hauptsächlich auf der Aktiva der Bilanz im Anlagevermögen die erfolgten Zu- und Abschreibungen aus. Im Weiteren wurde im Bereich der Finanzanlagen bei der Bilanzposition für Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht eine Einzahlung in eine Kapital-Rücklage berücksichtigt. Der Zufluss infolge von thesaurierten Zinserträgen hat unter der Position der sonstigen Ausleihungen und Rückdeckungsansprüche zu der in der Bilanz dargelegten Veränderung geführt. Im Umlaufvermögen wird im Wesentlichen ein niedrigerer Finanzmittelbestand ausgewiesen. Bei den Forderungen ist festzustellen, dass sich die Beitragsforderungen verringert und die Forderungen aus Gebühren und Entgelten erhöht haben. Hier wirken sich auch Wertberichtigungen aus. Die Minderung bei der Position der Sonstigen Vermögensgegenstände weist die Forderungen gegenüber Geschäftspartnern der IHK aus, wobei die Minderung hauptsächlich auf Zinsabgrenzungen zurückzuführen ist. Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurde die Abgrenzung für die Vorfinanzierung der Neuleistungen von der IHK DIGITAL GmbH, Berlin, berücksichtigt.
Die Abweichungen zum 1. Januar 2024 auf der Passivseite der Bilanz sind auch auf die Veränderungen im Bereich des Eigenkapitals zurückzuführen.
Die Ausgleichsrücklage wurde unverändert belassen. Im Bereich der anderen Rücklagen wurden die geplanten Entnahmen und Zuführungen für notwendige Maßnahmen/Aktivitäten/Strukturanpassungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung und für die Instandsetzungs-/Investitionsmaßnahmen für das IHK-Gebäude vorgesehen. Wichtig ist, dass Seitens der IHK Limburg auf den digitalen Wandel angemessen reagiert und die Chance der weiteren und besseren Zielgruppenerreichung und Optimierung der Leistungserbringung genutzt wird und eine angemessene bauliche Infrastruktur auch für die Zukunft Zielsetzung bleibt.
Die Rückstellungen weisen für den Bereich der Pensionen einen höheren und für die Sonstigen Rückstellungen einen niedrigeren Wert aus. Die Summe der Verbindlichkeiten liegt zum Bilanzstichtag über dem Vorjahreswert und unter der Bilanzposition der Sonstigen Verbindlichkeiten werden kreditorische Debitoren berücksichtigt. Die Einstellung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt hauptsächlich die Abgrenzung der Gebühren für die Eintragung von Ausbildungsverhältnissen.
Die Betrachtung der Wirtschaftsperiode 2024 bei der Erfolgsrechnung zeigt, dass die Betriebserträge mit rd. 610 T€ über dem geplanten Ansatz liegen. Die Erfolgsrechnung weist ein über dem Planwert liegendes Beitragsaufkommen sowie eine positive Entwicklung bei den Erträgen aus Gebühren, Erträge aus Entgelten und den sonstigen betrieblichen Erträgen aus. Erfreulicherweise konnte der geplante Betriebsaufwand um rd. 4,9 % unterschritten werden. Dies hauptsächlich im Bereich des Materialaufwands für Aufwendung für bezogene Leistungen sowie beim Personalaufwand und für Sonstige betriebliche Aufwendungen.
Das Finanzergebnis ist durch das im Jahr 2024 bestehende höhere Zinsniveau und die erfolgte bilanzielle Ab- und Aufzinsung der Rückstellung geprägt. Die Erfolgsrechnung für das Jahr 2024 schließt mit einem Ergebnis von rd. 1.071 T€ ab, welches auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Die Finanzrechnung weist einen Finanzmittelbestand am Ende der Wirtschaftsperiode des Jahres 2024 in Höhe von rd. 3.377 T€ aus, der auch so in der Bilanz ausgewiesen ist.
Bei dem hier veröffentlichten Jahresabschluss handelt es sich um eine verkürzte Fassung. Für den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 einschließlich des Anhangs sowie dem Lagebericht und der Wirtschaftsführung für das Geschäftsjahr 2024 hat die Rechnungsprüfungsstelle für die Industrie- und Handelskammern mit Datum vom 16. Juli 2025 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.