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DIHK veröffentlicht AHK World Business Outlook Frühjahr 2026

DIHK veröffentlicht AHK World Business Outlook Frühjahr 2026

Die Ergebnisse des AHK World Business Outlook Frühjahr 2026 hat die DIHK veröffentlicht. An der weltweiten Konjunkturumfrage der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) haben sich mehr als 4.500 auslandsaktive Unternehmen beteiligt.

Die wesentlichen Ergebnisse der Umfrage:

  • Die Aussichten für die Weltwirtschaft haben sich deutlich eingetrübt: Nur noch 21 Prozent der Unternehmen erwarten in den kommenden zwölf Monaten eine bessere konjunkturelle Entwicklung an ihren internationalen Standorten. 32 Prozent rechnen dagegen mit einer Verschlechterung. Der Saldo aus positiven und negativen Erwartungen sinkt damit von plus 2 auf minus 11 Punkte.
  • Die aktuelle Geschäftslage bleibt vergleichsweise stabil: 39 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Geschäftslage als gut, 48 Prozent als befriedigend und 13 Prozent als schlecht. Der entsprechende Saldo liegt mit 26 Punkten leicht über dem Wert der Vorumfrage, aber weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt.
  • Energiepreise sind zum größten Geschäftsrisiko geworden: 46 Prozent der befragten Unternehmen nennen hohe Energiepreise als Risiko für ihre Geschäftstätigkeit. Im Herbst 2025 waren es noch 19 Prozent. Dahinter folgen eine schwache Nachfrage mit 44 Prozent sowie wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen mit 42 Prozent.
  • Auch die Sorge vor gestörten Lieferketten nimmt deutlich zu: 40 Prozent der Unternehmen sehen darin ein Geschäftsrisiko. Damit hat sich der Anteil gegenüber dem Herbst 2025 verdoppelt. Steigende Rohstoffpreise beschäftigen inzwischen 37 Prozent der Befragten.
  • Bei Investitionen und Beschäftigung bleiben die Unternehmen zurückhaltend: 31 Prozent planen höhere Investitionen, während 22 Prozent ihren Kapitaleinsatz reduzieren wollen. Beim Personal beabsichtigen ebenfalls 31 Prozent einen Beschäftigungsaufbau, 16 Prozent rechnen mit einem Rückgang.
  • Die Unternehmen reagieren verstärkt auf geopolitische Unsicherheiten: Zwei Drittel bauen ihr Lieferantennetzwerk aus oder planen dies. Zudem setzen viele Betriebe auf neue Auslandsstandorte, zusätzliche Absatzmärkte und eine stärkere Produktion vor Ort, um ihre Lieferketten und internationalen Aktivitäten widerstandsfähiger aufzustellen.
Regional zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Während die Erwartungen der deutschen Unternehmen insbesondere in Teilen Europas, Asiens und der Golfregion zurückgehen, fallen sie in China sowie in Süd- und Mittelamerika vergleichsweise stabiler aus.
Die Ergebnisse sowie den vollständigen Bericht finden Sie auf der Homepage der DIHK unter: AHK World Business Outlook Frühjahr 2026: Weltwirtschaft im Krisenmodus
Quelle: DIHK
Stand: 05.05.2026