Nr. 4967384

Mit angezogener Handbremse ins neue Jahr

Aßlar, 16. Februar 2026 – Die Konjunkturumfrage im Frühjahr 2026 zeigt: Trotz leichter Erholungstendenzen stehen die Unternehmen an Lahn und Dill im Frühjahr 2026 weiterhin unter erheblichem Druck und sehen sich mit zahlreichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert.
Mit Blick auf die aktuelle politische Lage und die erheblichen Herausforderungen für Unternehmen betonten Dr. Felix Heusler, Präsident der IHK Lahn-Dill, und Dietmar Persch, Hauptgeschäftsführer der IHK Lahn-Dill, die Dringlichkeit entschlossener Maßnahmen, um den regionalen Wirtschaftsstandort an Lahn und Dill wettbewerbsfähig zu halten.
„Unsere Unternehmen stehen am Scheideweg“, sagt Dr. Felix Heusler, Präsident der IHK Lahn-Dill, „ohne mutige politische Impulse droht der schleichende Verlust unserer Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Nur durch entschlossenes Handeln können wir verhindern, dass Deutschland als Wirtschaftsstandort weiter an Bedeutung verliert.“
Trotz leichter Aufwärtsbewegung bei zentralen Konjunkturindikatoren fehlt der konjunkturelle Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs 2025 lediglich um 0,2 Prozent und ein drittes Jahr ohne Wachstum konnte nur knapp verhindert werden. Die Unternehmen in der Region sehen sich weiterhin zahlreichen Risiken und Unsicherheiten gegenüber. Über 61 Prozent der Befragten halten mindestens drei Risikofaktoren für realistisch, darunter insbesondere Bürokratie, geopolitische Spannungen und weiter steigende Kosten.
Die IHK Lahn-Dill appelliert an die Politik, mehr Vertrauen und verlässliche, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur so kann das Fundament für mehr Investitionsbereitschaft, Innovationsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum in der Region gelegt werden.
Die Konjunkturumfrage ist ein wichtiges Instrument, mit dem die IHK Lahn-Dill regelmäßig die wirtschaftliche Lage und Stimmung ihrer Mitgliedsunternehmen erfasst. Durch die Befragung erhalten die IHK und die Gesellschaft einen transparenten Überblick über aktuelle Herausforderungen, Chancen und Trends im IHK-Bezirk Lahn-Dill. Dies ermöglicht es der IHK, gezielte Empfehlungen und Forderungen gegenüber der Politik zu formulieren, um den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig profitieren Bürgerinnen und Bürger von einem besseren Verständnis der wirtschaftlichen Situation, was zur Meinungsbildung und zur Förderung eines konstruktiven Dialogs zwischen Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit beiträgt.

Haiger ist „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“

Haiger, 8. November 2025 – Haiger ist die vierte Kommune im IHK-Bezirk, die mit dem Qualitätszeichen von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill ausgezeichnet wird.
„Es geht uns darum als Industrie- und Dienstleistungsstandort den Unternehmen von Haiger auch etwas zurückzugeben. Wir sind ausgezeichnet worden, denn wir sind im wahrsten Sinne des Wortes ein ausgezeichneter Standort zum Arbeiten und Wohnen.“, sagte Haigers Bürgermeister Mario Schramm bei der Übergabe des Qualitätszeichens durch den Präsidenten der IHK Lahn-Dill, Dr. Felix Heusler.
„Attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen sind ein entscheidender Faktor, um dringend benötigte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten“, ordnet Dr. Heusler das Qualitätszeichen ein, „Haiger geht mit gutem Beispiel voran und setzt ein positives Signal für den gesamten Wirtschaftsstandort Lahn-Dill.“
Haiger überzeugt durch ein breit gefächertes Angebot für Fachkräfte und Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Besonders hervorzuheben ist das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), mit dem die Stadt gezielt an der Belebung und Attraktivierung der Innenstadt arbeitet. Durch die gezielte Aufstellung von Bebauungsplänen werden neue Begegnungsräume geschaffen, die das städtische Leben nachhaltig bereichern.
Die Stadt Haiger setzt sich aktiv für die Schaffung zusätzlichen innerstädtischen Wohnraums ein und fördert damit das Wachstum und die Weiterentwicklung der Kommune. Bürgerinnen und Bürger profitieren von der digitalen Informationsplattform „HaiLife“-App, über die sie stets aktuelle Informationen zu Infrastruktur, Kultur- und Freizeitangeboten erhalten. Auch im Bereich der Kinderbetreuung ist Haiger bestens aufgestellt: Es stehen ausreichend Plätze in den Kindertagesstätten zur Verfügung. Zudem wird bis 2030 eine flächendeckende Glasfaserversorgung angestrebt, um den Standort zukunftssicher zu machen.
Darüber hinaus punktet Haiger als Teil der attraktiven Freizeitregion rund um den Naturpark Lahn-Dill-Bergland, die touristische Destination „Das Lahntal“ sowie den Geopark Westerwald-Lahn-Taunus.
Haiger kann nun mit dem Qualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ werben, zum Beispiel auf der Homepage oder in Druckerzeugnissen wie Flyer, Broschüren und Poststempeln. So kann Haiger gegenüber Zuzugswilligen und Unternehmen signalisieren, dass die Stadt ein attraktives Umfeld zum Wohnen und Arbeiten bietet. Die Unternehmen mit Sitz in der ausgezeichneten Kommune dürfen ebenso mit der Auszeichnung werben und darstellen, an welchem attraktiven Standort sie ansässig sind.
„Das Qualitätszeichen ,Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte‘ steht für eine gelebte Willkommenskultur“, erklärt die Bereichsleiterin für Standortpolitik der IHK Lahn-Dill, Saskia Kuhl. Mittels eines Fragebogens analysiert sie mit ihrem Team die Leistungsangebote und das Serviceverhalten von Kommunen für Fachkräfte. „Die Kommunen bewerben sich bei uns, und in einem Auszeichnungsgespräch, in dem wir mit der jeweiligen Kommune auch Entwicklungsziele festlegen, überprüfen wir dann die Kriterien.“ Fragen gibt es unter anderem zu Themen wie „Zuzug leicht gemacht“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Lebensqualität“ oder „Ausländische Fachkräfte“. Der Fragebogen kann auf der Homepage der IHK Lahn-Dill heruntergeladen werden.
Das Qualitätszeichen wird von vielen IHKs in Hessen angeboten.

IHK Lahn-Dill eröffnet für ein Jahr Geschäftsstelle in Aßlar

IHK Lahn-Dill eröffnet für ein Jahr Geschäftsstelle Aßlar – die Geschäftsstelle Wetzlar bleibt 2026 wegen Sanierung geschlossen.

Wetzlar, 2. Dezember 2025 – Aufgrund umfassender Sanierungsmaßnahmen des Verwaltungsgebäudes in Wetzlar wird die Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill für das Jahr 2026 verlegt. Die IHK Lahn-Dill ist weiterhin uneingeschränkt für ihre Mitglieder und Kunden da – sämtliche Dienstleistungen werden während der Bauphase zentral am Standort Aßlar, Industriestraße 3, 35614 Aßlar, angeboten.

„Wir investieren bewusst in die Zukunftsfähigkeit unseres Standorts in Wetzlar, damit unsere Mitglieder auch künftig von optimalen Rahmenbedingungen profitieren“, betont Dietmar Persch, Hauptgeschäftsführer der IHK Lahn-Dill.

Die Sanierung umfasst insbesondere die Erneuerung des Daches sowie die Modernisierung der Arbeitsplätze, um ein zeitgemäßes und sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Arbeiten werden zügig durchgeführt, um die Schließzeit so kurz wie möglich zu halten.

Alle Services der IHK – von der Beratung über Seminare bis zur Ausstellung von Bescheinigungen – stehen selbstverständlich weiterhin zur Verfügung. Auch das Service Center wird nach wie vor erreichbar und in Aßlar geöffnet sein. Personen, die im Jahr 2026 eine Prüfung bei der IHK ablegen, werden rechtzeitig über den jeweiligen Prüfungsort informiert.

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Ihnen das Team der IHK Lahn-Dill gerne zur Verfügung. Der Kontakt über Telefon und per Mail ist unverändert jederzeit möglich.

Gewerberaum Mietwertübersicht veröffentlicht

Wetzlar, 25. November 2025 – Das Amt für Bodenmanagement Marburg hat in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill die lang erwartete Gewerberaum- Mietwertübersicht 2025 für die Region Lahn und Dill veröffentlicht.
„Ziel ist es, Markttransparenz zu schaffen und Investoren wie Sachverständigen eine Orientierung für den Gewerberaum an Lahn und Dill zu geben“, betont Dietmar Persch, Hauptgeschäftsführer der IHK Lahn-Dill.
Die aktuelle Übersicht zeigt: Einzelhandelsmieten sind in der Region stabil geblieben, die Preise für Büroflächen sind entweder konstant oder leicht gestiegen, während Hallenmieten angezogen haben. Gute Verkehrsanbindungen sind weiterhin ein entscheidender Faktor für attraktive Standorte. Zudem wird deutlich, dass eine professionelle Vermarktung von Gebieten lebendige und wirtschaftlich erfolgreiche Flächen entstehen lässt.
Besonders bei Büroflächen zahlt sich Qualität aus: Moderne Ausstattung, funktionale Immobilien und eine hochwertige Ausführung sind für Mieter und Vermieter gleichermaßen attraktiv.
An der Erstellung der Gewerberaum Mietwertübersicht für die Region Lahn und Dill waren zahlreiche Expertinnen und Experten beteiligt. Zu den Gutachtern zählten Robert Puth aus Wetzlar sowie Eva Frey aus Solms. Vom Amt für Bodenmanagement wirkten neben der Vorsitzenden des Gutachterausschusses, Stefanie Flecke, auch Sascha Henß und Tobias Rhiel mit. Claudia Wagner, Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill, hat das Projekt koordiniert, indem sie die Kommunen eingebunden hat, die wiederrum ihre Gewerbetreibenden und Freien Berufe den vorbereitenden Fragebogen zugesandt haben. Die Sparkasse Dillenburg, Sparkasse Marburg-Biedenkopf, Volksbank Heuchelheim, Volksbank Mittelhessen und die VR Bank Lahn-Dill unterstützen die Übersicht finanziell. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit gewährleistet eine fundierte und praxisnahe Datenbasis für die Mietwertübersicht.
Die Gewerberaum Mietwertübersicht dient als unverzichtbare Grundlage für Investoren, Vermieter, Mieter, Sachverständige und Immobilienmakler. Sie unterstützt bei der Bewertung und Ermittlung angemessener Mietpreise für Büros, Ladenlokale, Lagerflächen oder Praxen. Im Gegensatz zum gesetzlich vorgeschriebenen Mietspiegel für Wohnraum existiert für Gewerberäume keine solche Regelung. Daher werden die Mietwertübersichten von Institutionen wie der IHK, Maklerverbänden oder Gutachterausschüssen erstellt und regelmäßig aktualisiert – auf Basis realer Vertragsabschlüsse, Markterhebungen und Experteneinschätzungen.
In der Praxis bildet die Mietwertübersicht eine verlässliche Basis für Mietverhandlungen, verhindert überhöhte oder zu niedrige Mietforderungen und trägt zu einem fairen und transparenten Markt bei. Besonders bei Neuvermietungen, Vertragsverlängerungen oder Streitfällen über Mietanpassungen ist sie von großem Wert.
Die vollständige Gewerberaum Mietwertübersicht der IHK Lahn-Dill steht unter “Weitere Informationen” zum Download bereit.

20 Jahre Bündnis für Familie

Wetzlar, 18. November 2025 – Das Bündnis für Familie im Lahn-Dill-Kreis feierte sein 20-jähriges Bestehen mit rund 60 Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill. Die Jubiläumsveranstaltung stand ganz im Zeichen von Dankbarkeit, Rückblick und Ausblick – und würdigte die erfolgreiche Zusammenarbeit für mehr Familienfreundlichkeit in der Region.
Ein starkes Netzwerk seit 2005
„Familie bedeutet Geborgenheit, Verantwortung und Zusammenhalt – und sie ist das Fundament unserer Gesellschaft“, betonte Dr. Felix Heusler, Präsident der IHK Lahn-Dill und Schirmherr des Bündnisses, in seinem Grußwort. Gemeinsam mit Landrat Carsten Braun und Parlamentarischem Staatssekretär Michael Brand hob er die Bedeutung familienfreundlicher Unternehmen als entscheidenden Standortfaktor hervor: „Vereinbarkeit ist längst kein ‚nice to have‘ mehr, sondern ein harter Wettbewerbsfaktor.“
Seit der Gründung im November 2005 hat das Bündnis zahlreiche Initiativen umgesetzt wie zum Beispiel den Kindersommer in Wetzlar – seit 2014 vier Wochen Ferienbetreuung mit Unterstützung regionaler Unternehmen, UnternehmensWERT Familie! – Befragung seit 2018, heute Auszeichnung von 12 vorbildlichen Unternehmen. Auch das Mentoring-Programm des BMBFSFJ und der vierteljährliche Newsletter, bundesweite Aktionstage und die Mitgliedschaft im Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ zeigen das Engagement: Das Bündnis trägt seit 2024 das Qualitätssiegel für Engagement.
Diese Projekte zeigen: Familienfreundlichkeit bedeutet mehr als Kinderbetreuung – sie umfasst auch Pflege, flexible Arbeitsmodelle und Unterstützung in allen Lebensphasen.
Auszeichnung für gelebte Familienfreundlichkeit
Im Rahmen der Feier wurden 12 Unternehmen mit dem Award „UnternehmensWERT Familie!“ in einem gemeinsamen Projekt von der Handwerkskammer Wiesbaden, der IHK Lahn-Dill, dem Land-Dill-Kreis, der Kreishandwerkerschaft und der Wirtschaftsförderung der Stadt Wetzlar geehrt. Sie überzeugten durch individuelle Lösungen, die Vereinbarkeit von Beruf und Care-Arbeit ermöglichen – von flexiblen Arbeitszeitmodellen über eigene Kitas bis hin zu kreativen Angeboten wie Eltern-Kind-Büros oder Gesundheitsprogrammen. IHK-Präsident Dr. Felix Heusler, Landrat Carsten Braun und Kreishandwerksmeister Andreas Groß überreichten die Auszeichnungen. Landrat Carsten Braun unterstreicht: „Familienfreundlichkeit ist kein Zusatzangebot mehr, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten unterstützen, sichern nicht nur Talente – sie stärken unsere gesamte Region.“
„Entscheidend ist, wie Familienfreundlichkeit im Alltag gelebt wird“, so Claudia Wagner, Bündniskoordinatorin der IHK Lahn-Dill und Jury-Mitglied. „Care-Arbeit wird nach wie vor überwiegend von Frauen getragen. Deshalb ist die Bündnisarbeit entscheidend, um Sichtbarkeit zu schaffen, Akzeptanz für eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung zu fördern und gemeinsam Lösungen aufzuzeigen. In einem starken Netzwerk können wir gesellschaftliche Veränderungen aktiv gestalten.“ Sie begleitet das Bündnis seit der Gründung und wurde für ihr Engagement besonders gewürdigt.
„Das Bündnis für Familie ist kein Projekt auf Zeit – es ist wie eine gute Partnerschaft: verlässlich, tragfähig und von Vertrauen geprägt“, sagte IHK-Präsident Dr. Felix Heusler. Die Feier bot neben den Auszeichnungen auch Raum für Austausch und Inspiration: musikalisch begleitet von Frank Mignon am Flügel und einer Diashow mit 20 Jahren Bündnisarbeit.
Gemeinsam Zukunft gestalten
Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel bleibt Familienfreundlichkeit ein Schlüssel für eine lebenswerte Region. Das Bündnis für Familie will diesen Weg auch in den kommenden Jahrzehnten partnerschaftlich weitergehen – für Familien, für Unternehmen, für den Lahn-Dill-Kreis. „Zukunft entsteht nicht in Systemen, sondern in Beziehungen. Dort, wo Unternehmen Verantwortung füreinander übernehmen, entsteht die Stabilität, die wir für die Transformation der Arbeitswelt dringend brauchen“, fasst Landrat Carsten Braun zusammen.
Zwölf Unternehmen haben die Auszeichnung „UnternehmensWERT Familie!“ 2025 erhalten.
- Jochen Blöcher GmbH
- Donath Heimdecor Service GmbH & CO. KG
- FTSolutions OHG
- Globus Handelshof GmbH & Co. KG
- Haus Elisabeth Caritas Dillenburg gGmbH
- Leica Camera AG
- MicroDissect GmbH
- OCS GmbH
- Oculus Optikgeräte GmbH
- Pfeiffer Vacuum GmbH
- Wendel GmbH Email- und Glasurenfabrik
- Carl Zeiss SMT GmbH
Die schönsten Momente der Veranstaltung haben wir für Sie im Bild festgehalten.

US-Delegation besucht WELCOMECENTER

Die Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill begrüßte in ihren Räumlichkeiten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, um sich über Fachkräftegewinnung auszutauschen. Der Besuch wurde durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales gemeinsam mit Parlamentariern, Bürgermeistern verschiedener US-Bundesstaaten und Wirtschaftsvertretern organisiert. Anlass war eine Besichtigung des im Sommer eröffneten WELCOMECENTERs Mittelhessen in den Räumlichkeiten der IHK Lahn-Dill.
„Der direkte Austausch mit internationalen Partnern ist für unsere Mitgliedsunternehmen wichtig. Gerade vor dem Hintergrund des globalen Wettbewerbs und des Fachkräftemangels profitieren wir durch ein starkes internationales Netzwerk“, betonte Dr. Felix Heusler, Präsident der IHK Lahn-Dill. Anlass für den Besuch war die Arbeit im WELCOMECENTER Mittelhessen, das sich als zentrale Anlaufstelle für internationale Fachkräfte und Unternehmen etabliert und eine Schlüsselrolle bei der Integration und Unterstützung neuer Talente in der Region einnimmt.
Jens Ihle, Geschäftsführer des Regionalmanagements Mittelhessen, und Regionalmanager Christian Piterek stellten Mittelhessen als Wirtschaftsstandort vor. Diskutiert wurden Fragen rund um die Gewinnung von Fachkräften, den Einsatz von KI durch die mittelhessische Plattform Welcome to Mittelhessen und die Rolle der mittelhessischen Unternehmen im internationalen Wettbewerb.
Jens Ihle fasst: „Wir freuen uns über das internationale Interesse am Wirtschafts-, Bildungs- und Lebensstandort Mittelhessen sowie an unserer Arbeit im Themenfeld Fachkräfte. Der kooperative Ansatz zwischen den verantwortlichen Institutionen hat die Gäste sehr interessiert. Aufgrund dieses Interesses wurden Folgegespräche mit Teilen der Delegation bereits vereinbart.“
Im Anschluss wurde das WELCOMECENTER Mittelhessen gemeinsam besichtigt. „Es ist ein gutes Zeichen, dass unser WELCOMECENTER international als Best-Practice-Beispiel erkannt wird“, sagt Christian Bernhard, Leiter des WELCOMECENTER Mittelhessen. Das internationale Interesse unterstreicht die erfolgreiche Arbeit des Teams und die Bedeutung des Standorts für die Stärkung des Fachkräfteangebots und die Förderung transnationaler Kooperationen.
Petra Kern, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar, unterstreicht: „Der Arbeitsmarkt wird immer internationaler und wir gestalten diesen Wandel mit dem WELCOMECENTER aktiv mit. Der enge Austausch mit Delegationen anderer Länder ist essenziell, wenn es darum geht, internationale Talente für unsere Unternehmen zu finden, binden und in der Region zu halten.“
Pressemeldung vom 14.11.2025