Nr. 9969

Web-Seminar Arbeitseinsätze in Österreich und Italien

Veranstaltungsdetails

Inhalt

Unternehmerische Tätigkeiten über die Grenzen hinweg erfordern oft den kurz- oder langfristigen Einsatz von Mitarbeitern im Ausland. Dabei stellen sich zahlreiche rechtliche und administrative Fragen zum Thema der „Arbeitnehmerentsendung“.

Auch kurze Einsätze von nur wenigen oder einzelnen Tagen (z.B. zur Montage von Maschinen, zu Wartungen oder Reparaturen, Warenauslieferung) können bereits mit bestimmten gesetzlichen Auflagen wie Meldepflichten oder Dokumentationspflichten (u.a. A1-Bescheinigung) verbunden sein.

Bei einer Entsendung von Mitarbeitern ins EU-Ausland, gelten grundsätzlich die Vorschriften des Ziellandes. Diese dienen dem Schutz der Wirtschaft vor Antidumping-Löhnen sowie vor Schwarzarbeit.

Dabei geht es um Themen wie z.B.  Mindestlohn, Arbeits- und Ruhezeiten, Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten, bezahlter Mindestjahresurlaub, Sicherheit, Gesundheits­schutz und Hygiene am Arbeitsplatz.

Bei Nichtbeachtung der Vorschriften drohen Bußgelder.

Die Veranstaltung verschafft Ihnen einen praxisnahen Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen und Meldepflichten in Österreich und Italien.

Programm

Vorschriften für die Mitarbeiterentsendung zu folgenden Themen:

-          Meldepflichten

-          Dokumentationspflichten

-          Arbeitsrechtliche Schutzvorschriften

 in folgenden Ländern:

Österreich

Beatrix Holzbauer 

Deutsche Handelskammer in Österreich

-          Meldepflichtige Entsendungen und Ausnahmen

-          Bereithaltungspflichten

-          Ansprüche der entsandten Arbeitnehmer

-          Verwaltungsstrafen und Besonderheiten

Italien

Carolina Pajé

Deutsch-Italienische Handelskammer

 

Diese Veranstaltung wird gefördert durch das Projekt EEN der Europäischen Kommission. 

 

Termine, Veranstaltungsorte und Referenten

  • 09.11.2022
    10.00
IHK Hochrhein-Bodensee
Ernst-Friedrich-Gottschalk-Weg 1
79650 Schopfheim