Web-Seminar Arbeitseinsätze in Österreich und Italien
Veranstaltungsdetails
Inhalt
Unternehmerische Tätigkeiten über die Grenzen hinweg erfordern oft den kurz- oder langfristigen Einsatz von Mitarbeitern im Ausland. Dabei stellen sich zahlreiche rechtliche und administrative Fragen zum Thema der „Arbeitnehmerentsendung“.
Auch kurze Einsätze von nur wenigen oder einzelnen Tagen (z.B. zur Montage von Maschinen, zu Wartungen oder Reparaturen, Warenauslieferung) können bereits mit bestimmten gesetzlichen Auflagen wie Meldepflichten oder Dokumentationspflichten (u.a. A1-Bescheinigung) verbunden sein.
Bei einer Entsendung von Mitarbeitern ins EU-Ausland, gelten grundsätzlich die Vorschriften des Ziellandes. Diese dienen dem Schutz der Wirtschaft vor Antidumping-Löhnen sowie vor Schwarzarbeit.
Dabei geht es um Themen wie z.B. Mindestlohn, Arbeits- und Ruhezeiten, Höchstarbeitszeiten und Mindestruhezeiten, bezahlter Mindestjahresurlaub, Sicherheit, Gesundheitsschutz und Hygiene am Arbeitsplatz.
Bei Nichtbeachtung der Vorschriften drohen Bußgelder.
Die Veranstaltung verschafft Ihnen einen praxisnahen Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen und Meldepflichten in Österreich und Italien.
Programm
Vorschriften für die Mitarbeiterentsendung zu folgenden Themen:
- Meldepflichten
- Dokumentationspflichten
- Arbeitsrechtliche Schutzvorschriften
in folgenden Ländern:
Österreich
Beatrix Holzbauer
Deutsche Handelskammer in Österreich
- Meldepflichtige Entsendungen und Ausnahmen
- Bereithaltungspflichten
- Ansprüche der entsandten Arbeitnehmer
- Verwaltungsstrafen und Besonderheiten
Italien
Carolina Pajé
Deutsch-Italienische Handelskammer
Diese Veranstaltung wird gefördert durch das Projekt EEN der Europäischen Kommission.
