Rückblick

Vernetzt ins Neue Jahr

Rückblick auf den Neujahrsempfang in Konstanz

Unter dem Motto „Zukunft, Aufbruch und Perspektiven für die Wirtschaft“ trafen sich am 20. Januar rund 600 Gäste beim traditionellen Neujahrsempfang der IHK Hochrhein-Bodensee.
Im Zentrum des Abends stehe, mit Realismus und mit Zuversicht auf die Wirtschaft zu blicken, betonte Hauptgeschäftsführerin Katrin Klodt-Bußmann bei ihrer Begrüßung im Bodenseeforum. Mit der Nähe zur Schweiz zeige sich täglich, wie bedeutend Vernetzung für Wachstum ist. Auch IHK-Präsident Thomas Conrady ging auf Eindrücke und Impulse aus dem Kontakt mit unterschiedlichen Unternehmen und aus grenzüberschreitendem Austausch ein. Sein Plädoyer: „Lassen Sie uns doch als Antwort auf GERMAN ANGST GERMAN ZUVERSICHT leben: Offenheit für Neues, gelebter Optimismus und gesellschaftlicher Zusammenhalt.
Als Gastredner war Prof. Dr. Henning Vöpel zum IHK-Neujahrsempfang in Konstanz gekommen, bevor er zum Weltwirtschaftsforum nach Davos weiterreiste. Vöpel, Direktor des Centrum für Europäische Politik und Professor für Volkswirtschaftslehre an der BSP Business and Law School, öffnete unter der Überschrift „Das Undenkbare wagen – Aufbruch in eine neue Zeit“ unterschiedliche Perspektiven auf Veränderung.
„Die Politik allein kann den Umschwung nicht schaffen“, sagt Vöpel. „Wandel findet letztlich immer durch Menschen und in Unternehmen statt. Sie brauchen dafür aber wieder mehr Freiheit und weniger Kontrolle. Eine Wiederbelebung des Unternehmertums ist der Schlüssel dafür, wieder mehr Mut zum Risiko und Lust auf Innovation in die Gesellschaft zu bringen.“ Und: „Deutschland und Europa brauchen wieder mehr Zukunftsoptimismus, um das Modell von Demokratie und Marktwirtschaft in einer Welt in Unordnung wieder attraktiv zu machen.“
Hauptgeschäftsführerin Katrin Klodt-Bußmann erinnerte an eine IHK-Geschichte von fast 200 Jahren. „Die Kammer argumentiert aus der Praxis heraus, sie ist Selbstverwaltung der Wirtschaft und denkt nicht in Wahlperioden, sondern in Generationen“, so Klodt-Bußmann. „Gerade deshalb ist sie dann besonders wichtig, wenn Verlässlichkeit gefragt ist – in Krisenzeiten, in Phasen tiefgreifenden Wandels, in Zeiten der Unsicherheit.“ Im Anschluss an die Impulse auf der Bühne gingen im Foyer des Bodenseeforums die Gespräche über Aufbruch weiter – mit den vielfältigen Perspektiven von 600 Gästen.

Bilder des Neujahrsempfangs in Konstanz


Rückblick auf den Neujahrsempfang in Schopfheim

Rund 400 Gäste versammelten sich auch am 27. Januar in der Schopfheimer Stadthalle, um beim dortigen IHK‑Neujahrsempfang gemeinsam ins neue Jahr zu starten.
Gastrednerin Isabel Grupp widmete ihren Vortrag dem Thema „Aufbruch statt abwarten – Wirtschaft neu denken!“. Sie betonte die Bedeutung einer aktiven, mutigen Haltung in Zeiten des Wandels: „Aufbruch statt Abwarten ist eine Haltung. Baden-Württemberg steht für Fleiß, Erfindergeist und Verantwortung. Diese Stärke steckt noch immer in uns. Wenn wir wieder an Leistung glauben, mutig handeln und gemeinsam gestalten, entsteht neues Vertrauen – in unsere Wirtschaft, unsere Zukunft und uns selbst.“
Grupp-Kofler setzte damit einen klaren Impuls für selbstbewussten wirtschaftlichen Aufbruch und eine Kultur des Gestaltens.

Bilder des Neujahrsempfangs in Schopfheim