Pressemeldung
IHK verabschiedet Klimapapiere
- Andreas Jung besucht IHK Hochrhein-Bodensee am Standort in Konstanz
- IHK-Vollversammlung diskutiert Klima- und Energiepolitik
- Wirtschaft der Region im Gespräch mit Stuttgart und Berlin
Ende Juli begrüßte die Vollversammlung der IHK Hochrhein-Bodensee zwei Gäste aus der Landes- und der Bundeshauptstadt, um über Energie und Klima zu diskutieren. Anlass waren die Positionspapiere der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zur Energiewende. Die einleitenden Impulse setzten am IHK-Standort in Konstanz Dr. Sebastian Bolay, Bereichsleiter Energie, Umwelt und Industrie bei der DIHK, und Andreas Jung, Kultusminister des Landes Baden-Württemberg und ehemaliger klima- und energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
„Im Kern geht es darum, dass die politischen Vorgaben den Weg zur Klimaneutralität für viele Unternehmen wirtschaftlich kaum tragfähig machen“, sagt Dr. Bolay, Bereichsleiter Energie, Umwelt, Industrie bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).
Auch die Unternehmen der Region treibt die Frage um, die klimapolitischen Ziele im internationalen Vergleich einzuordnen. So diskutierte die IHK-Vollversammlung einerseits die Folgen der Energie- und Infrastrukturkosten für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, andererseits die neuen Marktchancen durch das Ziel der Klimaneutralität. „Zugespitzt gesagt: Klimaneutralität kostet, die Folgen des Klimawandels kosten, der Verlust von Technologien an andere Regionen kostet. Zentral ist eine offene Diskussion über all diese Faktoren“, fasst Katrin Klodt-Bußmann, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hochrhein-Bodensee, zusammen. In ihrer Sitzung am 27. Juli schloss sich die Vollversammlung der IHK Hochrhein-Bodensee mehrheitlich den Positionspapieren der DIHK zur Energiewende an. Diese schlagen unter anderem vor, die Klimaziele national und international stärker zu koordinieren und internationale Projekte bei der Einsparung von CO2 einzubeziehen.
Zur Themenvielfalt in der IHK-Vollversammlung kürzlich in Konstanz gehörte auch der Deutsch-Schweizer Grenzraum. Uwe Böhm berichtete als Geschäftsführer International über den Start der Testphase des digitalen Ausfuhrkassenzettels (dAKZ) und teilte den Aufruf an Einzelhandelsunternehmen, frühzeitig eine Teilnahme zu prüfen.
IHK als Selbstverwaltung der regionalen Wirtschaft
Als Parlament der Wirtschaft in der Region legt die Vollversammlung mit ihren Beschlüssen die Grundlagen für die Arbeit der IHK Hochrhein-Bodensee. Sie bringt regelmäßig Unternehmerinnen und Unternehmer aus unterschiedlichen Branchen zusammen, um wirtschaftliche Entwicklungen zu bewerten und Impulse für die Region zu setzen.
Als Parlament der Wirtschaft in der Region legt die Vollversammlung mit ihren Beschlüssen die Grundlagen für die Arbeit der IHK Hochrhein-Bodensee. Sie bringt regelmäßig Unternehmerinnen und Unternehmer aus unterschiedlichen Branchen zusammen, um wirtschaftliche Entwicklungen zu bewerten und Impulse für die Region zu setzen.
Unternehmer und Führungskräfte aus der Region diskutierten in der Sommersitzung der IHK-Vollversammlung am Bodensee vor allem klima- und energiepolitische Fragen.
Zu Gast aus der Landes- und aus der Bundeshauptstadt: Die Vollversammlung der IHK Hochrhein-Bodensee begrüßte Ende Juli an ihrem Standort in Konstanz Dr. Sebastian Bolay, Bereichsleiter Energie, Umwelt und Industrie bei der DIHK, und Andreas Jung, Kultusminister des Landes Baden-Württemberg und ehemaliger klima- und energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
