Pressemeldung

Pharma und Chemie treffen Verwaltung

Auf Initiative der IHK Hochrhein-Bodensee haben sich diese Woche zahlreiche Führungspersönlichkeiten aus Verwaltung und Wirtschaft zum traditionellen Hochrheintreffen bei der BASF Grenzach GmbH in Grenzach-Wyhlen getroffen.
Unter der Leitung von Thomas Conrady, Präsident der IHK, diskutierten u. a. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrat Dr. Martin Kistler und Ulrich Hoehler, Erster Landesbeamter des Landkreises Lörrach, die Oberbürgermeister der Städte Lörrach und Rheinfelden, die Bürgermeister aus Wehr und Grenzach-Wyhlen sowie die Vertreter der in den beiden Landkreisen Lörrach und Waldshut ansässigen Chemie- und Pharmaunternehmen.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Informations- und Gedankenaustausch über die aktuelle wirtschaftliche Lage am Hochrhein und die Geschäftserwartungen der Unternehmer für das Jahr 2023. Aufgrund der anhaltenden multiplen Krisen wird dieses Jahr für die meisten Unternehmen wieder zu einer großen Herausforderung werden. Insbesondere die Themen Anpassung der Energieversorgungsstruktur hin zu mehr erneuerbaren Energien und der Fachkräftemangel beschäftigen Verwaltung wie Unternehmen. Diskutiert wurden die Anstrengungen von Unternehmen und Verwaltung zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit, besonders aber der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Wasserstoffinfrastruktur. Die Unternehmen betonten die gute Zusammenarbeit und das offene Ohr der Verwaltung für die Belange der Wirtschaft. Die von Politik und Verwaltung vorangetriebenen Infrastrukturprojekte, wie die Weiterführung der A 98 oder der Ausbau der Hochrhein- und Gäubahn, seien für den Wirtschaftsstandort wichtig.
„Gemeinsam müssen Unternehmen und Politik einen Weg finden, um die Herausforderungen Energiesicherheit zu bezahlbaren Preisen und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie bestmöglich bewältigen zu können“, so Thomas Conrady abschließend. „Wichtig ist, die Innovationskraft des Industriestandortes zu sichern. Eine gut funktionierende Bürokratie ist hierfür unabdingbar. Ziel muss sein, weniger Bürokratie und mehr Beschleunigung in den Genehmigungsverfahren zu erreichen.“ Von den Unternehmen konkret vorgebrachte Beispiele betrafen etwa die EU-Medizinprodukteverordnung, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz oder die Abluftreinigung.