Achtung

Vorsicht vor Daten-Klau im Namen der IHK

11. August 2026

Telefonanruf in Kombination mit einer Mail "Legitimation"

Neu und besonders perfide ist eine Masche, bei der die Betrüger Bezug auf gewerberechtliche Erlaubnisse nehmen: Die potenziellen Opfer erhalten zunächst einen Anruf von einer Telefonnummer mit plausibler Vorwahl. Darin erklärt ihnen ein vorgeblicher IHK-Mitarbeiter, dass zur "erneuten Legitimation" eines Eintrags in ein Verzeichnis wie etwa das von der DIHK geführte Versicherungsvermittlerregister persönliche Daten erforderlich seien. Es folgt eine täuschend echt aufgemachte Mail mit dem Betreff "Legitimation", die unter Bezugnahme auf dieses Telefonat "ein Foto/ eine Kopie Ihres Ausweisdokumentes" anfordert. Gesendet werden sollen die Daten an eine Mailadresse mit der Struktur legitimation@XXX-ihk.info – gleichzeitig auch die Absenderadresse. Bitte kommen Sie dieser Aufforderung nicht nach, es handelt sich um einen Phishing-Versuch! Wenn Sie unsicher sind, ob der Vorgang seine Richtigkeit haben könnte, wenden Sie sich am besten direkt – nicht unter den in der Mail angegebenen Kontakten! – an Ihre IHK oder gegebenenfalls an die zuständige Ordnungsbehörde.

11. Juni 2026

Frist bis 15. Juni: Überprüfung Ihrer Daten im IHK-Unternehmensregister

Mit einem Verwaltungsbußgeld in Höhe von 985 Euro drohen die Absender einer Betrugsmail, die bei knapper Fristsetzung (zu unterschiedlichen Juni-Terminen) eine "Überprüfung Ihrer Daten im IHK-Unternehmensregister" anmahnt. Abgesehen von der verdächtigen Mailadresse, die in verschiedenen Versionen jeweils mit der niederländischen Domain ".nl" endet, bietet dieser neue Phishing-Versuch leider keine völlig offensichtlichen Anhaltspunkte für kriminelle Aktivitäten: Ohne Tippfehler und allzu aggressive Töne bittet die vermeintlich unterzeichnende "Industrie- und Handelskammer (IHK), Abteilung Unternehmensregister" um einen Klick auf eine Schaltfläche "Daten jetzt ersetzen". Umso wichtiger, dass Sie auch um diese untypisch gut gemachte Falle einen großen Bogen machen: Klicken Sie nichts an, geben Sie keine Daten preis, und löschen Sie die Mail einfach!

11. Mai 2026

Letzte Aufforderung zur Aktualisierung Ihrer Unternehmensdaten

"Trotz mehrfacher Aufforderung" hätten sie keinerlei Reaktion gezeigt – dieses "nicht akzeptable Verhalten" wird den Empfängern einer Phishing-Variante von Mai vorgeworfen, die einmal mehr einen IHK-Absender vorgaukelt und den Betreff "Letzte Aufforderung zur Aktualisierung Ihrer Unternehmensdaten" trägt. Unter Verweis auf eine angebliche Verpflichtung aus § 14 GewO und HGB-Vorschriften fordern die Betrüger eine Aktualisierung der Unternehmensdaten innerhalb einer "verbindlichen Frist von 24 Stunden" in einem "gesicherten Portal", erneut mit der vermeintlichen Adresse "https://www.ihk.de/datenaktualisierung" (diesmal mit kleinem i). Tatsächlich verlinkt ist jedoch eine Seite, in der Ihre Daten abgefischt werden sollen, darum klicken Sie keinesfalls auf den Link und löschen Sie diese Mail, die erneut von einer vorgeblichen Abteilungsleiterin Unternehmensdaten unterzeichet ist, einfach.

14. April 2026

LETZTE WARNUNG: Verstoß gegen gesetzliche Pflichten – 24 Stunden Frist

Im April sind E-Mails im Umlauf, die mit einer Signatur, einem Foto der angeblichen Leiterin der Abteilung Unternehmensdaten, Eva Posan, und einem fehlerfrei formulierten Anschreiben einen IHK-Hintergrund vortäuschen. Mit dem Betreff "LETZTE WARNUNG: Verstoß gegen gesetzliche Pflichten – 24 Stunden Frist" wird zusätzlicher Druck aufgebaut. Sollten die angesprochenen Unternehmer und Unternehmerinnen dieser "letzten und endgültigen Aufforderung" nicht nachkommen, drohen die Betrüger mit erheblichen und völlig frei erfundenen Konsequenzen von "kostenpflichtigen Verwaltungsverfahren" bis hin zu einer "vertieften rechtlichen Prüfung". Den in der Mail aufgeführten Link auf "lhk.de/datenaktualisierung" mit dem bereits vertrauten kleinem "l" anstelle eines "i" bitte auf keinen Fall anklicken und keine Daten preisgeben. Am besten löschen Sie diese Phishing-Mail umgehend.

März 2026: Wichtige Anfrage – Übermittlungsweg Jahresabschluss
Besonders gefährlich, da ohne Tippfehler und seriös formuliert, ist eine Mitte März kursierende Mail mit dem vorgeblichen Absender "IHK" und dem Betreff "Wichtige Anfrage – Übermittlungsweg Jahresabschluss" oder einem ähnlichen Wording mit Bezug zum Jahresabschluss. Von den Empfängern wird eine "kurze Rückmeldung" angefordert, wie sie ihren Jahresabschluss zukünftig einreichen wollten.
Diese Angabe sei "zwingend notwendig für die Fortführung Ihres Registereintrags", schreiben die Betrüger, die mit einem Klarnamen als Abteilungsleiter unterzeichnen. Sie müsse "innerhalb von 3 Arbeitstagen nach Erhalt dieser Nachricht erfolgen", andernfalls könne der "Unternehmensstatus im Register vorübergehend eingeschränkt werden". Den angebotenen Link auf ein "elektronisches Rückmeldeformular" sollten Sie keinesfalls anklicken, erst recht keine Informationen preisgeben. Bitte löschen Sie diese Phishing-Mail, und bleiben Sie wachsam.

September 2025: Phishing-Kampagne unter Vortäuschung des Transparenzregisters als Absender

Im Rahmen einer gezielten Phishing-Kampagne erhalten Unternehmen derzeit Spam-E-Mails mit dem Betreff „Unstimmigkeitsmeldung nach § 23 a GwG“.
Die E-Mails täuschen vor, vom Transparenzregister versendet worden zu sein und erklären, dass die aktuell im Transparenzregister eingetragenen wirtschaftlich Berechtigten bzw. die Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten nicht den vom Transparenzregister ermittelten wirtschaftlich Berechtigten bzw. den hier ermittelten Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten entsprechen würden. Sie werden sodann aufgefordert, die aktuelle Eintragung durch eine Berichtigung zu korrigieren und über einen Button „Berichtigung zu korrigieren“ die entsprechenden Korrekturen unmittelbar vorzunehmen.
Nach Rücksprache mit dem Transparenzregister handelt es sich eindeutig nicht um eine E-Mail des Transparenzregisters beim Bundesanzeiger Verlag GmbH, sondern um eine Phishing-Kampagne, die versucht auf diese Weise Ihre Daten rechtswidrig zu erlangen.
Wir raten Ihnen daher diese Mails zu löschen und nicht darauf zu antworten. Bitte klicken Sie nicht auf den Link und füllen Sie kein Formular aus!

August 2025: Aufforderung zur Aktualisierung Ihrer Daten

Derzeit sind Spam-Mails im Umlauf, die angeblich von der IHK stammen. Unter dem Vorwand unvollständiger Kontaktdaten werden Kunden aufgefordert, ihre Daten innerhalb von 24 Stunden über einen Link zu aktualisieren. Sollte dies nicht geschehen, könne es angeblich zu Einschränkungen in unseren Dienstleistungen sowie zu weiteren administrativen Maßnahmen führen.
Die IHK ist nicht Absender dieser Mails! Bitte löschen Sie die Nachrichten einfach, und klicken Sie nicht auf "Kontaktdaten aktualisieren".

November 2024: Falsche E-Mails vom IHK24 e.V.

Derzeit sind Spam-Mails im Umlauf, die angeblich vom IHK 24 e.V. stammen. Unter dem Vorwand einer Gesetzesänderung werden Kunden aufgefordert, ihre Daten über einen Link zu aktualisieren. Sollte dies nicht geschehen, könne es angeblich zu Unterbrechungen der Dienste kommen. Die HK Hamburg warnt ausdrücklich davor, den Link anzuklicken und Daten preiszugeben.
In der E-Mail heißt es, dass die Aktualisierung nur wenige Minuten dauert. Eine mögliche Absender E-Mail Adresse lautet: support@ihk.de.eu.icu oder auch Globalwebmanager.com

Juni 2024: "Letzte Erinnerung aufgrund unbehandelter UBO-Daten"

Seit Anfang Juni verbreitet sich eine mit "Kim van der Beijde, Deutsche Industrie- und Handelskammer" unterzeichnete und mit dem englischen DIHK-Logo (German Chamber of Commerce and Industry) versehene Mail mit dem Betreff "Letzte Erinnerung aufgrund unbehandelter UBO-Daten" und der Aufforderung "Kontrollieren Sie Ihr Konto".
Darin wird behauptet, "aufgrund neuer Sicherheitsüberlegungen" seien alle Kunden verpflichtet, ihre Kontaktdaten in einem "Kundensystem" zu aktualisieren. Die Absender dieser Mail drohen mit einer "maximalen Verwaltungsstrafe für Verstöße gegen die Regeln des Unternehmensregisters" von bis zu 25.000 Euro.
Das ist Unsinn! Die DIHK versendet keine derartigen Mails. Bitte klicken Sie unter keinen Umständen auf den Button "Daten aktualisieren", sondern löschen Sie die Nachricht einfach.

April 2024: "Melden Sie sich bei der IHK neu an!"

Im April erhielten viele Unternehmen von der Adresse ihk@webmail.net Phishing-Mails mit dem Betreff "Melden Sie sich mit dieser E-Mail schnell wieder bei der Handelskammer an". Die Empfängerinnen und Empfänger erfuhren, dass sich jeder Unternehmer "neu identifizieren" müsse und dafür vier Arbeitstage Zeit habe. Nach Ablauf dieser Frist werde "Ihre IHK-Nummer gesperrt", drohen die Absender der mit "IHK Deutschland" unterzeichneten Nachricht.
Diese stammt nicht aus der IHK-Organisation und verfolgt betrügerische Absichten! Deshalb ignorieren Sie bitte insbesondere den Button "Identifizieren", und befördern Sie die Mail in den Papierkorb.

März 2024: "Deutsche Industrie und Handelskammer Daten Aktualisierung"

In der ersten Märzhälfte kursierten erneut Phishing-Mails, in denen die "sehr geehrten Geschäftspartner" mit Fristsetzung aufgefordert wurden, ihre Kontaktdaten zu aktualisieren. Sofern die Empfänger der Nachrichten mit dem Betreff "Deutsche Industrie und Handelskammer Daten Aktualisierung" und der Absenderadresse d-ihk@firmenaktualisierung.com bis zum Stichtag nicht aktuelle Daten ihres Unternehmens meldeten, so die Drohung, "wird Ihre HRB-Nummer vorübergehend gesperrt und es kann eine Geldstrafe verhängt werden".
Die DIHK ist nicht Absender dieser Mails! Bitte löschen Sie die Nachrichten einfach, und klicken Sie nicht auf "Unternehmensdaten aktualisieren".