Branchenreport

Dienstleistungsreport 2021: Die Dienstleistungsbranche im IHK-Bezirk

Der Dienstleistungsreport (PDF-Datei · 3550 KB)der IHK Köln gibt einen einen Überblick über die wichtigsten Strukturdaten der Dienstleistungsbranche in der Region.
Wichtig für die Stärke und Widerstandsfähigkeit eines Wirtschaftsstandorts ist eine möglichst große Branchenvielfalt. Auf den IHK-Bezirk Köln trifft das zu. Hier spielt einerseits die Industrie eine große Rolle, andererseits leisten die über 102.000 Unternehmen des Dienstleistungssegments einen immensen Beitrag als Arbeitgeber und zur Vielseitigkeit des Wirtschaftsstandorts. Denn: Sie stellen mehr als jeden zweiten Arbeitsplatz. Jedoch hat die Corona-Pandemie, die seit März 2020 massiv das Wirtschaftsleben beeinträchtigt, mit ihren Herausforderungen und Einschränkungen besonders die Dienstleistungsbranchen stark getroffen.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Von den insgesamt 147.784 IHK-zugehörigen Unternehmen gehören über 102.000 zur Dienstleistungsbranche, das sind 69,3 Prozent. Im Stadtgebiet Köln liegt dieser Anteil sogar bei 74,5 Prozent. In Leverkusen macht der Anteil der Dienstleistungsbetriebe knapp 65,4 Prozent, im Rheinisch-Bergischen Kreis gut 65,7 Prozent aus. Im Rhein-Erft-Kreis sind 63,6 Prozent der Unternehmen dem Dienstleistungsbereich zuzuordnen, in Oberberg ist der Anteil mit 57 Prozent am geringsten.
  • Knapp 632.000 Beschäftigte zählen die Dienstleistungsunternehmen im IHK-Bezirk Köln insgesamt – gut 65,2 Prozent aller Beschäftigten. Im gesamten Land Nordrhein-Westfalen beträgt dieser Anteil 58,6 Prozent.
  • Auch der Umsatzvergleich macht den Stellenwert der Dienstleistungsunternehmen in der IHK-Region Köln deutlich: Sie erzielten 2019 einen Gesamtumsatz von 51,8 Milliarden Euro und damit fast 16,6 Prozent des Umsatzes aller Wirtschaftszweige.
  • Stärkste Teilbranche nach Beschäftigten sind die sogenannten sonstigen verbrauchernahen Dienstleister. Dazu zählen beispielsweise das Gesundheitswesen, Erziehung und Unterricht, Sportdienstleister oder das Sozialwesen.
Nach Umsatz liegen die sonstigen unternehmensnahen Dienstleistungen vorn. Dazu zählen beispielsweise Werbung, IT-Dienstleistungen, Public Relations und Unternehmensberatung, Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben, Sekretariats- und Schreibdienste und Copy-Shops, Hausmeisterdienste oder Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung sowie Buchführung.